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Neues vom Betzenberg

Abwehrchef Rasmussen? "Wir können auch mehrere Chefs haben"

04.02.2026, 20:22 Uhr - Autor: Thomas Hilmes

Jacob Rasmussen soll der neue Abwehrstar des 1. FC Kaiserslautern werden. Der international erfahrene Däne spricht über seine ersten Eindrücke vom Betze und über seinen Berater - keinen Geringeren als Meisterspieler Bjarne Goldbaek.

Titelfoto

Foto: Imago Images

"Es war auf jeden Fall sehr hektisch", blickt Jacob Rasmussen auf seine turbulenten Tage Ende letzter Woche zurück: Am Donnerstag musste er noch mit RB Salzburg zum Europa-League-Spiel bei Aston Villa reisen. Freitags ging es dann sofort nach Kaiserslautern: Anreise, Medizincheck, Vertragsunterschrift, erstes Training. Und am Samstag schon der erste Einsatz für den FCK, zunächst nur als Einwechselspieler für 15 Minuten, als die Niederlage gegen Elversberg in Unterzahl bereits praktisch besiegelt war. Der Kontakt nach Kaiserslautern kam - wie schon von DBB vermutet - über Sportdirektor Marcel Klos zustande, mit dem Rasmussen in der Saison 2021/22 bei Vitesse Arnheim zusammenarbeitete. "Während des Transferfensters war ich schon mehrfach im Gespräch mit Marcel. Wir kennen uns von früher und haben immer ein bisschen Kontakt gehabt. Er hat mir nur gutes erzählt über Kaiserslautern."

"Klar ist das Ziel, irgendwann Bundesliga zu spielen"



Aber auch ein anderer wichtiger Wegbegleiter war mitentscheidend für Jacobssens Entscheidung pro FCK: Sein Spielerberater ist Bjarne Goldbaek, der vor 35 Jahren selbst ein Roter Teufel war und hier Deutscher Meister, Publikumsliebling, Torschütze gegen Barcelona wurde. Lauterns neuer Däne erzählt über seinen Landsmann, aber auch über sich selbst: "Mein Berater hat ja früher auch mal hier gespielt. Er hat mir von der Kultur hier erzählt. Und das gefällt mir einfach. Ich habe ja auch selbst schon in Deutschland gespielt (bei Schalke, St. Pauli und Aue; Anm. d. Red.). Ich mag den Fußball hier, ich mag die Stimmung. Ich bin froh, hier zu sein und freue mich auf die nächste Zeit - das war für mich die richtige Entscheidung."

"Ich habe schnell einen super Eindruck bekommen von der Mannschaft, von der ganzen Kulisse, von der Stadt", berichtet der 28-Jährige von die ersten Wahrnehmung seines neuen Umfelds. Beim FCK soll er die gegenüber den Vorsaisons zwar schon verbesserte, aber immer noch zu anfällige Defensive stärken. Ob er der neue Abwehrchef der Roten Teufel wird? "Es ist gar nicht schlecht, wenn wir mehrere Chefs haben. Das muss nicht nur einer sein. In einer Mannschaft müssen viele Spieler Verantwortung übernehmen."

Klar ist hingegen das Ziel von Rasmussen: Über kurz oder lang der Aufstieg in die Bundesliga. Wenn alles perfekt läuft, vielleicht noch in dieser Saison. Und sonst eben nächstes Jahr. Der vom FCK lange gesuchte Linksfuß für die Innenverteidigung sagt: "Im Moment geht es erstmal nur von Spiel zu Spiel. Aber alle wissen auch: Kaiserslautern ist ein Riesenverein. Auch ein Verein mit Bundesliga-Potenzial. Die Saison ist noch lang, es wird noch um viele Punkte gespielt. Klar ist das Ziel, nicht nur von mir, sondern von allen Spielern, irgendwann Bundesliga zu spielen. Wir wollen alles geben und alles probieren. Das wird auf jeden Fall nicht einfach. Es gibt auch andere Mannschaften in der 2. Bundesliga, die aufsteigen wollen." x

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