Neues vom Betzenberg
Top-Talente, First Picks und strategische Transfers: Hengen erklärt den Ablauf bei der Kaderplanung
Der Geschäftsführer des 1. FC Kaiserslautern erklärte im Podcast unter anderem, wie groß im Transferfenster die Differenz zwischen den Spielern ist, die man als mögliche Neuzugänge auf dem Zettel hat und mit denen man dann tatsächlich in Verhandlungen geht. Die Roten Teufel haben für jede Position eine Liste mit möglichen Alternativen, Verstärkungen oder Perspektivspielern, so Hengen: "Es ist alles sehr flexibel, und das musst du auch sein. Wir haben unsere 'Shadow-Kader', also Schattenkader, die die Alternativen für die aktuellen Positionen im Kader darstellen. Unsere Top-Talente sind ein 'Shadow-Kader'. Wir haben die 'First Picks' oder 'Targets' (übersetzt: Ziele; Anm. d. Red.), wie man sagt, die haben Priorität. Je mehr von den 'Targets' rausfallen, dann gehst du in den nächsten 'Shadow-Kader': das sind die strategischen oder entwicklungsfähigen Transfers, die man dann vielleicht schon früher tätigt. 80, 85 oder fast schon 90 Prozent der Spieler von unserer Liste sind dann vorab schon ausselektiert. Das ist immer so. Nur ein minimaler Anteil kommt tatsächlich mit uns an den Tisch. Mit den verbleibenden zehn Prozent wird gesprochen, erstmal mit den Beratern oder dem abgebenden Verein, ob es finanziell überhaupt möglich ist. Da fallen dann weitere fünf Prozent runter. Die restlichen fünf Prozent der möglichen Spieler-Kandidaten sitzen dann tatsächlich mit uns an den Tisch und dann kommt höchstwahrscheinlich auch eine Zusammenarbeit zustande."
Der komplette Podcast mit Thomas Hengen steht inklusive einer Text-Zusammenfassung auf der Homepage des SWR bereit oder zum anhören auch direkt hier:
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