Neues vom Betzenberg
FCK ringt Dresden nieder und gewinnt mit 3:1
Eine positive Nachricht gab es bereits vor dem Anpfiff beim Blick auf die Aufstellungen. Paul Joly war nach seiner Muskelverletzung rechtzeitig fit geworden und besetzte wieder die Position als rechter Schienenspieler. Für den verletzten Ivan Prtajin spielte wie erwartet Daniel Hanslik. Außerdem kehrten Julian Krahl, Leon Robinson und Mika Haas zurück in die Startelf. Die erste Chance vor 46.015 Zuschauern auf dem Betzenberg gehörte dem FCK – und die war richtig gut. Naatan Skyttä lief alleine auf das Dynamo-Tor, zögerte dann aber zu lange und konnte noch entscheidend gestört werden (3.). Ein zweites Mal wollte sich der Finne aber nicht bitten lassen. In der 17. Minute legte Hanslik per Kopf ab und Skyttä setzte den Ball zum 1:0 unter die Latte. Wenig später bejubelten die Roten Teufel den Doppelschlag. Dieses Mal war es Skyttä, der per Ecke auflegte, am langen Pfosten köpfte Hanslik zum zweiten Treffer ein (24.). Allerdings meldete sich direkt danach einmal mehr der VAR. Weil Fabian Kunze den Kopfball noch an den Arm bekommen hatte, zählte der Treffer nicht. Hinten ließen die Lautrer gegen den Aufsteiger derweil wenig bis gar nichts zu und so ging es mit einer knappen Führung in die Pause.
Danach wechselte Trainer Torsten Lieberknecht aus. Joly blieb nach seinem 45-Minuten-Comeback in der Kabine, für ihn kam Florian Kleinhansl. Wie im ersten Durchgang gehörte die erste Großchance dem FCK. Nach einer zu kurzen Abwehr der Dresdner kam Hanslik zentral zum Abschluss, sein Schuss wurde geblockt. Die Lautrer blieben in der Situation aber am Drücker. Wieder wurde ein Versuch zunächst geblockt, doch dann schaute sich Marlon Ritter die Ecke wunderbar aus und setzte das Leder überlegt zum 2:0 in die Maschen (52.). Angesichts des bisherigen Spielverlaufs wirkte das schon fast wie eine Vorentscheidung. Erst recht, als Mika Haas nach starker Vorarbeit von Skyttä auf 3:0 erhöhte (70.). Nachdem die Gäste durch einen Distanzschuss von Jakob Lemmer kurz darauf aber zu ihrem ersten Tor kamen (76.), musste in der Schlussviertelstunde tatsächlich noch etwas gezittert werden. In der Nachspielzeit feierte Erik Müller aus der U21 noch sein Profi-Debüt, dann stand der enorm wichtige Dreier fest. Am kommenden Wochenende geht es ebenfalls am Samstag um 13:00 weiter. Dann sind die Roten Teufel zu Gast bei der Arminia auf der Bielefelder Alm.
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