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"Da fehlen ein bisschen die Worte": Teufel fühlen sich vom VAR verschaukelt

31.01.2026, 23:53 Uhr - Autor: Ingo Konrad

Gut 45 Minuten liefern sich der 1. FC Kaiserslautern und die SV Elversberg ein rasantes Topspiel. Dann greift der VAR mitentscheidend ein. Die wohl schwere Verletzung von Ivan Prtajin setzt das i-Tüpfelchen auf einen schlimmen Betze-Abend.

Titelfoto

"Wir haben ein wildes Spiel gesehen. Es war ein Hin und Her, das wollten wir auch so. Durch Paul Joly müssen wir eigentlich in Führung gehen, dann kommt die Situation kurz vor der Halbzeit, in der Schiedsrichter Aytekin auf Elfmeter und Rote Karte entschieden hat. Wenn ich die Szene sehe, fehlen mir ein bisschen die Worte. Ich habe mich bisher immer sehr bedacht und zurückgehalten bei dieser Thematik. Aber was diese Entscheidungen angeht, da sind wir bisher nicht vom Glück verfolgt", sagte Trainer Torsten Lieberknecht nach der Partie zur im Rückblick vorentscheidenden Szene in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs.

Maximilian Rohr hatte aus kürzester Distanz über das Lautrer Tor geschossen, Leon Robinson dabei aber das Trikot des Elversbergers gepackt. Nachdem Referee Aytekin die Szene zunächst weiterlaufen ließ, folgte eine wieder sehr lange Überprüfung durch den Video-Assistenten, der Aytekin schließlich auch selbst an den Bildschirm schickte. Die finale Entscheidung des Schiedsrichters: Elfmeter für die Gäste und Rot für Robinson. Und das obwohl ein wirkliches Ziehen nicht zu erkennen war und Rohr den Ball vor seinem Schuss auch an den Arm bekommen hatte. Ein Tor hätte somit wohl gar nicht gezählt. Naatan Skyttäs Ausgleich zum 1:1 ebenfalls noch vor dem Halbzeitpfiff brachte noch einmal Hoffnung auf den Betzenberg. Nach dem Seitenwechsel schossen die Gäste dann aber zwei weitere Treffer zum 1:3-Endstand.

Besonders bitter war für die Lautrer, dass der Spielverlauf gar nicht einmal die schlimmste Nachricht des Abends war. Denn so wie es aussieht, hat sich Torjäger Ivan Prtajin die Achillessehne gerissen und fällt damit wohl lange aus. "Das kommt noch hinzu und ist eigentlich das Schlimmste überhaupt an diesem Abend - unabhängig davon, dass wir das Spiel verloren haben", sagte Lieberknecht.


Die weiteren Stimmen zum Spiel:



FCK-Boss Thomas Hengen äußerte sich noch während der TV-Übertragung bei "Nitro" zur strittigen Szene und fand klare Worte: "Der VAR greift zu oft ein. Entweder ist es eine klare Fehlentscheidung, dann brauche ich aber keine drei Minuten zur Überprüfung. Die Schiedsrichter verlieren immer mehr ihre Linie. Für uns ist das eine Katastrophe."

Marlon Ritter trauerte der vergebenen Chance zum 1:0 hinterher und kritisierte den Eingriff des VAR: "Es war ein gebrauchter Abend für uns. Wir müssen meiner Meinung nach in Führung gehen, so eine Chance muss man einfach reinmachen. Nach dem Elfmeter und der Roten Karte wurde es schwer. Das 1:1 hat uns nochmal einen richtigen Push gegeben. Aber dann bekommen wir in der zweiten Halbzeit zu schnell das Gegentor. Beim Platzverweis habe ich ein Problem damit, dass wir fünf Minuten warten, bis der Schiedsrichter rausgeht. Dann schaut er sich sieben Bilder an. Wenn ich mir das jetzt anschaue, dann hält er ihn am Trikot, aber das muss man meiner Meinung nach nicht so entscheiden. Wir machen weiter und fahren nächste Woche nach Darmstadt."

Luca Sirch beklagte das zu schnelle 1:2 nach der Pause und das zweite bittere Spiel in Folge: "Letzte Woche tat es schon sehr weh, heute auch. Wir sind gut ins Spiel reingekommen, aber Elversberg hat auch gut hinten rausgespielt. Dann machen sie das 1:0 und wir bekommen die Rote Karte, das ist einfach ärgerlich. Dass wir vor der Pause noch das 1:1 schießen, spricht für unsere Qualität und in unserem Stadion ist auch alles möglich. Dann bekommen wir aber zu früh das 1:2. Das Unentschieden letzte Woche und das Spiel heute sind zusammen schon sehr hart."

» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen die SV Elversberg

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