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"Dieses Spiel muss Kraft und Stärke geben": Teufel trotzig nach knapp verpassten Big Points

25.01.2026, 17:25 Uhr - Autor: Ingo Konrad

Der 1. FC Kaiserslautern ist beim 2:2 gegen Schalke 04 ganz dicht dran am perfekten Start in die Rückrunde. Auf die starke Auswärtsleistung wollen die Roten Teufel aufbauen - und sich in entscheidenden Situationen cleverer anstellen.

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"Ich glaube, wenn man 2:0 führt und dann noch zwei Gegentore kassiert, darf man enttäuscht sein. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir in den vielen Minuten davor ein sehr, sehr gutes Auswärtsspiel gezeigt haben. Wir haben zwei Tore geschossen, die normalerweise reichen könnten, aber sowohl wir als auch Schalke spielen eben in zwei Stadien, die immer wieder dafür sorgen, dass so eine Wucht entstehen kann", sagte Trainer Torsten Lieberknecht bei der Pressekonferenz nach der Partie.

Das Traditions- und Top-Duell zwischen Tabellenführer Schalke und dem FCK war kurz davor mit einem 2:2-Unentschieden zu Ende gegangen, das die Gastgeber mit zwei Treffern kurz vor Schluss gerade noch so retten konnten. Torjäger Ivan Prtajin hatte die Lautrer, bei denen Neuzugang Atanas Chernev sein Debüt in der Innenverteidigung feierte, per Doppelpack auf die Siegerstraße gebracht. Schalkes Transfercoup Edin Dzeko sorgte mit seinem Anschlusstreffer aber wieder für Spannung, ehe Kenan Karaman in der 90. Minute der Ausgleich gelang.

"Ich muss meine Mannschaft trotzdem sehr loben. Ich weiß, welcher Marathon uns in dieser Saison noch bevorsteht und ich glaube, beide Teams haben gezeigt, dass sie zu den Aufstiegskandidaten gehören. Ich habe den Jungs gesagt, dass man enttäuscht sein kann. Aber das Spiel heute muss auch Kraft und Stärke geben", so Lieberknecht weiter, der im TV-Interview zuvor auch kurz auf eine zumindest mögliche Abseitsstellung von Dzeko beim 2:2 eingegangen war. "Irgendwie steht er ja auch im berühmten Blickfeld des Torhüters. Aber wir können es jetzt nur vermuten", sagte der FCK-Coach bei Sky zur Positionierung des 39-jährigen Dzeko. Etwas Kritik an den eigenen Spielern übte er zudem mit Blick auf den Torjubel nach dem 2:0, der seiner Meinung nach "zu euphorisch" ausgefallen war: "Geht zurück in die eigene Hälfte, erwartet den Anstoß und bleibt einfach drin im Spiel."

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Leon Robinson sah Parallelen zwischen der Arena und dem Betze und attestierte dem Team eines der besten Auswärtsspiele: "Wenn man am Ende den Spielverlauf sieht, dann ist das Unentschieden ein bisschen ärgerlich. Aber wir haben auch auf Schalke gespielt. Und wenn dann so ein Tor fällt zum 2:1, dann bewirkt das eben was. Das ist so ähnlich wie bei uns auf dem Betze. Aber wenn uns vor dem Spiel jemand ein Unentschieden angeboten hätte, dann hätten wir das wohl unterschrieben. Ich würde sagen, das war eines unserer besten Auswärtsspiele. Darauf können wir auch ein bisschen stolz sein. Meine Aufgabe im Mittelfeld war heute, viel auf zweite Bälle zu gehen und viel gegen den Ball zu arbeiten."

Atanas Chernev freute sich über sein Debüt in so einem Topspiel und haderte eher mit zwei verlorenen Punkten: "Das erste Spiel für einen Klub zu machen, ist immer etwas Besonderes. Vor allem gegen so einen Gegner in so einem Stadion. Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht. In den letzten Minuten haben wir vielleicht ein bisschen die Konzentration verloren. Deshalb fühlt es sich für mich eher nach zwei verlorenen Punkten an. Aber das ist Fußball. Wir müssen daraus lernen."

» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Auswärtsspiel beim FC Schalke 04

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