Willkommen bei Der Betze brennt!




AnmeldenRegistrierenPasswort vergessen?Benutzername vergessen?


Quick-Links:

 

Neues vom Betzenberg

FCK-Finanzen: Verein reduziert Schulden deutlich, Kapitalgesellschaft mit starkem Umsatz

11.12.2025, 10:08 Uhr - Autor: Thomas Hilmes

Trotz kleiner Verluste im abgelaufenen Geschäftsjahr kann der 1. FC Kaiserslautern große finanzielle Fortschritte vermelden. Der FCK e.V. hat einen dicken Batzen Schulden abgebaut und die FCK GmbH & Co. KGaA dringt wirtschaftlich in neue Sphären vor.

Titelfoto

Foto: MS-Sportfoto

Wie Vorstand, Verwaltungsrat und Geschäftsführung am Mittwochabend auf der Jahreshauptversammlung mitteilten, hat der Mutterverein FCK e.V. in der Saison 2024/25 einen Umsatz von 3,548 Millionen Euro erzielt und dabei einen leichten Verlust von 95.000 Euro verbucht. Das Minus kam jedoch nicht durch schlechtes Wirtschaften zustande, sondern durch eine Steuerprüfung der Jahre ab 2019, aus der eine Nachzahlung von 424.000 Euro resultierte. Der größte Einnahmefaktor des Vereins sind weiterhin die Beiträge seiner mittlerweile 39.100 Mitglieder: Mit nun 2,933 Millionen Euro stiegen die Mitgliedsbeiträge nochmal deutlich gegenüber 2,396 Millionen Euro im Vorjahr. Das führte auch zu einer besonders erfreulichen, von Vorstandsmitglied Tobias Frey verkündeten Botschaft: Die Verbindlichkeiten des noch unter der Insolvenz der FCK GmbH & Co. KGaA von 2020 leidenden FCK e.V. konnten deutlich reduziert werden. Standen am 30. Juni 2024 noch Schulden in Höhe von 6,167 Millionen Euro zu Buche, waren es ein Jahr später noch 5,496 Millionen - und Stand heute zum 10. Dezember 2025 sogar nur noch 3,95 Millionen Euro. Diese Verbindlichkeiten des FCK e.V. liegen zudem im eigenen Haus, nämlich mit 2,9 Millionen bei der FCK-Kapitalgesellschaft und mit 1,05 Millionen bei den Investoren der Saar-Pfalz-Invest GmbH. Den Verbindlichkeiten steht wiederum ein Aktienbesitz an der eigenen Tochtergesellschaft im Buchwert von rund 12,5 Millionen Euro gegenüber.

Fußballer machen 58,4 Mio. Euro Umsatz und bekommen frisches Eigenkapital



Starke Zahlen wurden trotz eines Jahresverlusts von rund 400.000 Euro auch von der FCK GmbH & Co. KGaA vermeldet - also von der Tochtergesellschaft des FCK e.V., in die die Profifußballer und die Nachwuchsteams ab der U17 ausgegliedert sind. Schon in der Saison 2023/24 war der Umsatz hier von 43,5 auf 61,9 Millionen Euro deutlich gesteigert worden. Der Hauptgrund damals war allerdings der lukrative Einzug ins DFB-Pokal-Finale. Im Geschäftsjahr 2024/25 hat die FCK-Kapitalgesellschaft nun auch ohne Pokal-Erfolge einen Umsatz von 58,4 Millionen Euro erreicht. Alleine im Merchandising wurden 7,6 Millionen Euro umgesetzt, der Zuschauerschnitt bei Heimspielen lag bei 46.348, die Mitarbeiterzahl auf der Geschäftsstelle wurde von 150 auf 177 gesteigert. Ab nächster Saison wird zudem eine deutliche Steigerung bei den TV-Geld-Einnahmen durch die dann fünfjährige Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga prognostiziert. Und: Die FCK GmbH & Co. KGaA zieht kommendes Jahr eine schon länger genehmigte Kapitalerhöhung, die ihr 7,5 Millionen frisches Eigenkapital bringt und mit der schon jetzt die Lizenz für die kommende Saison abgesichert ist. Dadurch reduziert sich allerdings auch der Anteil des FCK e.V. an seiner Fußball-Gesellschaft auf zukünftig nur noch rund 40 Prozent.

» Mehr im Live-Ticker: FCK-Mitgliederversammlung am 10. Dezember 2025

Forum:   11 Kommentare