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Stimmen zum Spiel

"Kampf, Charakter, Hektik": Teufel glücklich über Einzug in die nächste Pokalrunde

29.10.2025, 21:36 Uhr - Autor: Ingo Konrad

Schön anzusehen war das Pokalspiel des 1. FC Kaiserslautern bei der SpVgg Fürth nicht, dafür war es unter dem Strich erfolgreich. Das Erreichen des wichtigsten Ziels dominiert deshalb auch die Analysen bei den Roten Teufeln.

Titelfoto

"Pokalkampf, Pokalcharakter, Pokalhektik - das umschreibt das Spiel von unserer Seite aus ganz gut. Man hatte nie das Gefühl, dass mal etwas Ruhe reinkommt. Da fehlt uns ab und zu oder heute auch sehr oft eine gewisse Ruhe am Ball. Letztendlich hängt das aber auch damit zusammen, dass wir so spielen wollen, dass wir den Gegner stressen wollen und oft in einer Eins-gegen-eins-Situation sind, mit einem gewissen Risiko. Wir sind froh, dass wir gewonnen haben. Auch angesichts der Spielansetzung, die für uns nicht optimal war mit dem Sonntagsspiel, während Fürth schon am Freitag gespielt hat. Aber die Jungs haben es kämpferisch umgesetzt, nicht immer mit den besten Entscheidungen, aber so, dass wir eine Runde weiter sind", sagte Trainer Torsten Lieberknecht nach dem hart erkämpften 1:0-Erfolg seiner Mannschaft im Fürther Ronhof.

Naatan Skyttä hatte die Gäste aus der Pfalz bereits in der 12. Minute in Führung gebracht, als er instinktiv mit dem langen Bein nach einem abgefälschten Ball von Marlon Ritter grätschte und dann den erneuten Abpraller über die Linie bugsierte. Nach der Pause war das Kleeblatt das bessere Team, Lauterns Torwart Simon Simoni hielt seinen Kasten allerdings sauber und so befindet sich die Kugel mit dem Logo des FCK nun bei der Auslosung des Achtelfinales am Sonntag erneut im Lostopf.

Die weiteren Stimmen zum Spiel:



Simon Simoni beschrieb, wie er sein erstes Spiel in dieser Saison erlebt hat: "Der Trainer hat mir vor zwei Tagen gesagt, dass ich spielen werde. Es war keine einfache Partie, aber wir haben alle zusammen gekämpft. Das wir zu Null gespielt haben, ist der Verdienst von allen. Es war wirklich ein enges Spiel, aber am Ende haben wir gewonnen und gehen in die nächste Runde."

Florian Kleinhansl lieferte einen Erklärungsansatz, warum sich die Lautrer nach der Pause so schwer taten: "Das Spiel war schon eklig, vor allem die zweite Halbzeit, da haben wir uns richtig schwer getan. Fürth hat es gut gemacht, hat ein bisschen was verändert nach der Pause und wir kamen nicht mehr so in unser Pressing rein. Aber solche Spiele gibt es. Am Ende zählt nur, dass wir eine Runde weiter sind."

Matchwinner Naatan Skyttä beschrieb, wie er die Entstehung des Siegtreffers erlebt hat: "Marlon hat versucht, zu schießen. Ich glaube, der Ball wurde abgefälscht und kam dann aus dem Flutlicht. Ich habe ihn gar nicht richtig gesehen. Ich glaube, er ist dann nochmal abgeprallt und dann ist er rein. Der Sieg ist heute das Wichtigste. Das ist das, was wir heute tun wollten. Fürth hat nach der Pause Druck gemacht, aber wir haben das gut verteidigt."

Marlon Ritter fühlte sich erinnert an den Sonntag, dieses Mal aber mit dem besseren Ergebnis für den FCK: "Ich glaube, es war ein bisschen vergleichbar mit dem Nürnberg-Spiel. Wir hatten wieder ein paar Situationen, die wir einfach besser ausspielen müssen. Aber wir haben auch gesagt, dass wir auch mal ein dreckiges Spiel zu Null ziehen müssen. Das ist uns heute gelungen und im Endeffekt ist es das, was zählt. Wir sind eine Runde weiter."

Maxwell Gyamfi war happy über den Sieg, bemängelte aber den Umgang mit den Konterchancen: "Wir wussten, dass Fürth aus der Halbzeit kommt und versuchen wird, auf die eigene Kurve Druck zu machen. Da mussten wir dagegen halten. Am Ende bin ich froh, dass wir gewonnen haben. Wir müssen uns aber ankreiden lassen, dass wir die Konter schlecht ausgespielt haben."

» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Pokalspiel bei der SpVgg Fürth

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