Neues vom Betzenberg
FCK-Einspruch nicht erfolgreich: Zwei Spiele Sperre für Maxwell Gyamfi
Gyamfi hatte beim 0:2 des 1. FC Kaiserslautern gegen den SC Paderborn eine umstrittene Rote Karte gesehen. Schiedsrichter Konrad Oldhafer hatte das Spiel zunächst weiterlaufen lassen, wurde dann jedoch vom VAR nach draußen beordert und entschied auf Platzverweis sowie Foulelfmeter. Gyamfi hatte seinen Gegenspieler Tjark Scheller am Trikot gezupft, ehe er einen Einschussversuch von Filip Bilbija blockte. Die Doppelbestrafung mit Rot und Elfer begründete der Schiedsrichter anschließend damit, dass Gyamfis Aktion - trotz der erfolgreichen Grätsche - "nicht ballorientiert" gewesen sei. Obwohl Torhüter Julian Krahl den nachfolgenden Strafstoß von Bilbija abwehren konnte, verlor der FCK das bis dahin ausgeglichene Spiel anschließend in 45-minütiger Unterzahl.
DFB lehnt FCK-Antrag auf Verringerung des Strafmaßes ab
Dies alles und auch, dass es sich beim VAR-Eingriff nicht um eine eindeutige Fehlentscheidung handelte, hätte man auch zugunsten Gyamfis werten und es bei einer Mindestsperre von einem Spiel belassen können. Folgerichtig stimmte der FCK dem Antrag des DFB-Sportgerichts zunächst auch nicht zu und beantragte eine Verringerung des Strafmaßes. Dem folgte das Sportgericht in seinem Urteil jedoch nicht und sperrte Gyamfi für zwei Partien.
Der Innenverteidiger darf somit erst am 26. Oktober gegen Nürnberg wieder in einem Pflichtspiel auflaufen. Weil in der anstehenden Länderspielpause auch Gyamfis Abwehrkollege Jisoo Kim mit dem Nationalteam von Südkorea unterwegs ist, könnte zumindest in Hinsicht auf die Innenverteidigung die Lautrer Vorbereitung auf das Derby in Karlsruhe (18. Oktober) beeinträchtigt werden. Im kommenden Heimspiel gegen Bochum (Samstag, 13:00 Uhr) dürfte derweil Jan Elvedi anstelle von Maxwell Gyamfi neben Jisoo Kim und Luca Sirch in der Dreier-/Fünferkette auflaufen.
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