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Neues Konzept: FCK baut Fanarbeit aus (fck.de)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
Thomas
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Beitrag von Thomas »

FCK baut Fanarbeit aus

Der 1. FC Kaiserslautern wird künftig seine Fanarbeit weiter ausbauen und hat hierzu ein neues Fankonzept erarbeitet. Die von den Fanbeauftragten des Vereins ausgearbeitete und mit dem Fanbeirat abgestimmte Konzeption beinhaltet künftig eine 5-6-köpfige Fanvertretung. Diese demokratisch gewählte Vertretung der Fans gegenüber dem Verein soll auf einer der künftig zweimal pro Jahr stattfindenden Fanversammlungen gewählt werden, die als das höchste Gremium für alle Fans gelten und jedem Anhänger offen stehen.

„Uns ist es wichtig, Entscheidungen mit den Fans abzustimmen und diese in die Fanarbeit einzubinden. Unabhängig davon, ob diese in einem Fanclub organisiert sind oder nicht“, erklärt der FCK-Fanbeauftragte Christoph Schneller. Zudem sollen von der Fanvertretung künftig Projektgruppen eingesetzt werden, die sich mit fanspezifischen Themen wie beispielweise Sonderzügen, Fußballturnieren, Stadionverschönerung oder sozialen Aktionen beschäftigen. Auch hier kann jeder Fan aktiv mitarbeiten.

Weiterhin werden wie bisher Vertreter der einzelnen Fanregionen den Fanbeirat bilden, der weiter seine regelmäßigen Regionstreffen mit den Fanclub-Vertretern abhalten wird. In einer Sitzung am 16. März 2010 wurde den Mitgliedern des Fanbeirates das Konzept im Beisein von Stefan Kuntz vorgestellt. „Ich bin überzeugt, dass mit diesem Konzept alle Arten von Fans angesprochen werden“, so Fanbeirats-Sprecher Alfred Wünstel zum neuen Fankonzept, welches in den kommenden Wochen umgesetzt und natürlich auch den Fans in den einzelnen Regionen präsentiert wird.

„Mit diesem Konzept können wir in Zukunft noch besser auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Anhänger eingehen“, zeigt sich der FCK-Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz von der neuen Ausrichtung überzeugt.

Quelle: http://www.fck.de/de/aktuell/news/detai ... t-aus.html

Weiterer Hinweis: Wer in einem Fanclub ist, der der Fanregion Lautre angehört, ist heute Abend zur Regionssitzung im Kaiserslauterer Lokal Licht Luft eingeladen. Dort wird das neue Konzept erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die anderen Fanregionen folgen bei ihren jeweils nächsten Sitzungen.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Paul
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Beitrag von Paul »

Versteht mich nicht falsch, ich finde es toll, dass man sich hier Gedanken macht und versucht, zusammen eine gute Lösung zu finden... aber eine Anmerkung dazu:
Thomas hat geschrieben:... beinhaltet künftig eine 5-6-köpfige Fanvertretung. Diese demokratisch gewählte Vertretung der Fans gegenüber dem Verein soll auf einer der künftig zweimal pro Jahr stattfindenden Fanversammlungen gewählt werden, die als das höchste Gremium für alle Fans gelten und jedem Anhänger offen stehen.
Da stellen sich für mich 4 Fragen:
1.) Wer entscheidet über die nominierten Fanvertreter (kann sich da jeder aufstellen lassen?)
2.) Wer die meisten Fans bei den Versammlungen mobilisieren kann, gewinnt die Wahl und kann seine Interessen besser wahren (ähnlich der JHV in Verbindung mit AR-Wahlen)?
3.) Wie oft wird gewählt?
4.) Bleiben die Fanbetreuer auf FCK-Seite im Amt (Schneller und Rossi)?

Dennoch: weiter so, da ist doch einiges im Gange, auch wenn mich der Name "Wünstel" schon wieder leicht angewidert hat.
Nur im Pälzer Bode hänn moi Haxe richdich Halt!
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kepptn
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Beitrag von kepptn »

Gute Fragen Paul, gerade Punkt 2 schoss mit beim Lesen auch durch den Kopf. Generell begrüße ich aber, dass man als unorganisierter Fan nun besser vertreten wird. Was natürlich von dem erwähnten Punkt 2 abhängt.
Es gibt immer was zu lachen.
Westkurvenalex
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Beitrag von Westkurvenalex »

Paul hat geschrieben:Versteht mich nicht falsch, ich finde es toll, dass man sich hier Gedanken macht und versucht, zusammen eine gute Lösung zu finden... aber eine Anmerkung dazu:
Thomas hat geschrieben:... beinhaltet künftig eine 5-6-köpfige Fanvertretung. Diese demokratisch gewählte Vertretung der Fans gegenüber dem Verein soll auf einer der künftig zweimal pro Jahr stattfindenden Fanversammlungen gewählt werden, die als das höchste Gremium für alle Fans gelten und jedem Anhänger offen stehen.
Da stellen sich für mich 4 Fragen:
1.) Wer entscheidet über die nominierten Fanvertreter (kann sich da jeder aufstellen lassen?)
2.) Wer die meisten Fans bei den Versammlungen mobilisieren kann, gewinnt die Wahl und kann seine Interessen besser wahren (ähnlich der JHV in Verbindung mit AR-Wahlen)?
3.) Wie oft wird gewählt?
4.) Bleiben die Fanbetreuer auf FCK-Seite im Amt (Schneller und Rossi)?

Dennoch: weiter so, da ist doch einiges im Gange, auch wenn mich der Name "Wünstel" schon wieder leicht angewidert hat.
Punkt 2 ist doch unumgägnlich. Wer die meisten auf seine Seite zieht gewinnt. Ist doch überall so. Ob es das Beste ist, ist eine andere Frage. Leider fällt mir dazu ehrlich gesagt momentan keine Alternative ein.
Die ganze Sache scheint aber sehr gut zu sein, zumal der Verein langsam aber sicher begreift, dass die Fans das Wichtigste Gut ist (neben den Toren auf dem Feld natürlich)
Paul
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Beitrag von Paul »

@WKA
Natürlich ist das in einer Demokratie unumgänglich.

Politisch gesehen ist das quasi genauso. Leute stellen sich zur Wahl und werden gewählt. Gewinnen wird der, der die meisten Sympathisanten hat (warum auch immer).
Hier kommt aber ein Unterschied ins Spiel: politisch kann ich überall in der Republik aktiv werden und zur Wahlurne schreiten. Ich kann sogar per Brief wählen, wenn ich möchte. Will sagen: meine Stimme wird gehört/gezählt, egal wann und wo die Wahl abgehalten wird.
Zudem kann nicht 1 Partei 5x gewählt werden. Jeder hat 1 Stimme und jede Gruppierung kann nur 1 Kanzlerkandidaten stellen.

Ich will eigentlich nur darauf hinweisen dass die "Gefahr" besteht, dass eine anzahlmäßig starke Gruppe am Ende die komplette Fanvertretung stellten könnte. Und DAS ist nie gut.
Ein Gegengewicht bleibt natürlich der Fanbeirat aus den Regionen von Fanclubs gewählt.

Ich möchte ja nur ein paar Dinge ansprechen, ich sage ja nicht, dass es nicht grundsätzlich gut ist und ja, es könnte am Ende auch ganz gut funktionieren.
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Altmeister
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Beitrag von Altmeister »

Natürlich benötigt man zu dieser offiziellen Verlautbarung des Vereins noch weitere Informationen, wie das im Einzelnen aussehen soll.
Ich denke aber, dass dies heute abend bei der Sitzung im Licht-Luft noch geschehen wird. Also werden wohl im Laufe des morgigen Tages hier weitere Details bekannt gegeben, damit sich jeder ein noch besseres Bild machen kann, was diese Änderungen im Detail bedeuten.
Betzefeeling
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Beitrag von Betzefeeling »

@Paul dabei kann ich Dir nur zustimmen.

Würde gerne mal wissen wie eine Wahl zur Fanregion bzw dessen Vertreter aussehen soll. Soll diese auch in KL stattfinden oder in dieser Region? Denke mal das nicht viele Anhänger aus zb Berlin nach KL reisen würden um abzustimmen.
Es grüsst der/die/das Betzefeeling ;)
Westkurvenalex
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Beitrag von Westkurvenalex »

Paul hat geschrieben:@WKA
Natürlich ist das in einer Demokratie unumgänglich.

Politisch gesehen ist das quasi genauso. Leute stellen sich zur Wahl und werden gewählt. Gewinnen wird der, der die meisten Sympathisanten hat (warum auch immer).
Hier kommt aber ein Unterschied ins Spiel: politisch kann ich überall in der Republik aktiv werden und zur Wahlurne schreiten. Ich kann sogar per Brief wählen, wenn ich möchte. Will sagen: meine Stimme wird gehört/gezählt, egal wann und wo die Wahl abgehalten wird.
Zudem kann nicht 1 Partei 5x gewählt werden. Jeder hat 1 Stimme und jede Gruppierung kann nur 1 Kanzlerkandidaten stellen.

Ich will eigentlich nur darauf hinweisen dass die "Gefahr" besteht, dass eine anzahlmäßig starke Gruppe am Ende die komplette Fanvertretung stellten könnte. Und DAS ist nie gut.
Ein Gegengewicht bleibt natürlich der Fanbeirat aus den Regionen von Fanclubs gewählt.

Ich möchte ja nur ein paar Dinge ansprechen, ich sage ja nicht, dass es nicht grundsätzlich gut ist und ja, es könnte am Ende auch ganz gut funktionieren.
Da gebe ich dir recht. Wir alle wissen ja, um welche Gruppen es sich hier handeln könnte. Die Auswahl ist ja auch überschaubar.
Nur darf es nicht sein, dass diese Art von Beteiligung in persönlichen Kämpfen ausartet. Vertreter Diverser Fanclubs wissen doch, wie das enden könnte. Da gönnt teilweise der eine dem anderen das "Amt" nicht. In manchen Dingen haben wir Fans auch noch einiges zu lernen.
goFCK
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Beitrag von goFCK »

kepptn hat geschrieben:Gute Fragen Paul, gerade Punkt 2 schoss mit beim Lesen auch durch den Kopf. Generell begrüße ich aber, dass man als unorganisierter Fan nun besser vertreten wird. Was natürlich von dem erwähnten Punkt 2 abhängt.

Was ist denn an Punkt 2) so kritisch? So ist das nunmal in einem demokratischen System. Wer die meisten Leute/Wähler mobilisiert gewinnt und kann deren Interessen vertreten.

Naja, und jeder hat die theoretische Chance seine Stimme abzugeben. Außerdem denke ich, dass es mehrere Fangruppierungen gibt, die viele Leute mobilisieren können. Insofern weiß ich nicht, ob es tatsächlich dazu kommen könnte, dass eine Gruppe den ganzen Rat stellt
Volker Blume
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Beitrag von Volker Blume »

Betzefeeling hat geschrieben:@Paul dabei kann ich Dir nur zustimmen.

Würde gerne mal wissen wie eine Wahl zur Fanregion bzw dessen Vertreter aussehen soll. Soll diese auch in KL stattfinden oder in dieser Region? Denke mal das nicht viele Anhänger aus zb Berlin nach KL reisen würden um abzustimmen.

Die Fanvertreter aus den Region = Fanbeirat werden in ihren Regionren gewähl .. Ok Berlin gehört der Überregionalen an so wird dies an der dazugehörigen Sitzung aller Überregionalen Fanclubs dann sein
Hellfire
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Beitrag von Hellfire »

Mir ist alles recht was das Prozedere betrifft, man wird sich schon einigen.
Wichtig wäre (nicht nur) mir persönlich, dass der FCK sich endlich einmal dazu aufrafft auf die jahrzehntelang treuen Fans auch außerhalb der Pfalz etwas aktiver "zuzugehen".
Wir sind hier beispielsweise in Rheinhessen mitten im Frontgebiet zu Mainz 05 und Eintracht Frankfurt, von irgendwelchen Fan-Regionalleitern hat hier in der, ich vermute mal, nicht unrelevanten Altersgruppe von 15-30 Jahren noch kein Mensch was gehört. Mehr Support FCK! Das sage nicht nur ich, das hört man alle Naselang!
Grade in der Region um Mainz gibt es mehr Lautrer als ihr denkt und wir halten hier stolz unsere Farben in Ehren.
Zuletzt geändert von Hellfire am 18.03.2010, 17:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Diablo-Rojo
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Beitrag von Diablo-Rojo »

Bravo FCK! Ein Schritt in die richtige Richtung gerade jetzt wo die DFL/DFB-Bande gegen alles und jeden mobil macht.

Aber: Warum nicht einen Schritt weitergehen und diesen Fanbeirat mit all' seinen "Privilegien" abschaffen? Wo liegt der Nutzen dieses Gemiums dann noch, wenn das (aus meiner Sicht höherwertige weil Fanclub-unabhängige Gremium) installiert wurde?

Grüße,

D-R
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Westside Story
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Beitrag von Westside Story »

@Hellfire: Die Fanregion Rheinhessen ist seit Jahren eine der aktivsten Fanregionen des FCK. In ihr sind auch viele jüngere Fanclubs aktiv und engagiert. Auch die Veranstaltungen in Rheinhessen, beispielweise in Alzey, bei denen Spieler und Vorstand anwesend waren, wurden zusammen mit der Fanregion organisiert. Dies nur zur Info. Und die Fans und Fanclubs aus Rheinhessen wurden auch in der Vergangenheit vom Verein stark unterstützt, nur muss hierzu natürlich eine Anfrage kommen. Keiner vom FCK klopft an die Tür und sagt "Hallo, hier ist der FCK, danke dass sie Fan sind, hier sind ein paar Blumen und ne Flasche Sekt". Aber wer Ideen hat und aktiv werden will, der bekommt auch die nötige Unterstützung.
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Beitrag von Hellfire »

Westside Story hat geschrieben:@Hellfire: Die Fanregion Rheinhessen ist seit Jahren eine der aktivsten Fanregionen des FCK. In ihr sind auch viele jüngere Fanclubs aktiv und engagiert. Auch die Veranstaltungen in Rheinhessen, beispielweise in Alzey, bei denen Spieler und Vorstand anwesend waren, wurden zusammen mit der Fanregion organisiert. Dies nur zur Info. Und die Fans und Fanclubs aus Rheinhessen wurden auch in der Vergangenheit vom Verein stark unterstützt, nur muss hierzu natürlich eine Anfrage kommen. Keiner vom FCK klopft an die Tür und sagt "Hallo, hier ist der FCK, danke dass sie Fan sind, hier sind ein paar Blumen und ne Flasche Sekt". Aber wer Ideen hat und aktiv werden will, der bekommt auch die nötige Unterstützung.
Dann bin ich und dutzende andere Leute bisher noch nicht über die "richtigen" Leute gestolpert, sagenhaft. Das der FCK nicht an die Türen klopft ist mir auch klar, die großen Aktivitäten sehe ich hier bei uns aber immer noch nicht. Ich mache wohl irgendwas falsch.
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Beitrag von Betze8.1west »

Die Grundidee ist hervorragend, wie die Umsetzung erfolgt muß ersteimal abgewartet werden.

Das eine starke Gruppierung einen Vertreter stellt ist ja nicht umbedingt schlecht sondern doch genau an der Basis (ich denke das unsere VF genau das will) und somit mittendrin im Geschehen. Zu Problemen könnte es wirklich führen wenn diese "Gruppe" den Hals nicht voll bekäme und mehrere Leute wählt, denn dann wäre die ganze, sehr sinnvolle Aktion für den Mülleimer und könnte sofort wieder abgeschafft werden.

Hoffen wir das beste und warten ersteinmal ab wie das ganze vonstatten gehen soll.
! Einmal FCK - immer FCK !
kalhoa
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Beitrag von kalhoa »

FCK-Aktivitäten im Raum Rheinhessen? Hm...

http://www.wormser-zeitung.de/region/ve ... 481067.htm (letzter Abschnitt)


Ansonsten kann der Ausbau der Fanarbeit nie verkehrt sein!
Hellfire
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Beitrag von Hellfire »

Interessanter Link! Was "fast schon frech" übersetzt heißt mag ich lieber nicht wissen :wink:
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Devils-Supporter
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Beitrag von Devils-Supporter »

Hellfire hat geschrieben:Interessanter Link! Was "fast schon frech" übersetzt heißt mag ich lieber nicht wissen :wink:
Naja, dass die Ho$$enheimer sich gerne billig verkaufen ist ja jetzt keine neue Erkenntnis :D

Zum Thema:
Finde ich gut, dass man diesen Weg probiert zu gehen. Vor allem aber ist es sehr mutig! Denn ich glaube, dass es vergleichbares noch nirgendwo gibt. Von daher bin ich sehr auf das Verfahren gespannt. Das fängt schon beim aktiven Wahlrecht an: Wie beweise ich, dass ich FCK-Fan bin? Wie wird sichergestellt, dass ich nur einmal wähle? usw.
Auf jeden Fall sehr guter, Basisdemokratischer Ansatz!
Ich glaube auch nicht, dass es möglich ist, dass dann eine Gruppe, das Gesamte Gremium stellt. Da gibt es altbewährte Verfahren (Hare-Niemeyer) die da für ein eingermaßen gerechtes Abbild sorgen sollten.
Man sieht mal wieder: Auf dem Berg bewegt sich was und man macht sich Gedanken! Alleine das tut schon sehr gut!
Unsre Herrn, wer sie auch seien, sehen unsre Zwietracht gern. Denn solang sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn!
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Beitrag von Piranha »

Organisiert oder unorganisiert.
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass sich hinter dem Begriff "Fan" viel verbergen kann. Chamäleons gibt es überall.
Deshalb sollte nur jemand zur passiven Wahl zugelassen werden, der nachweislich mit dem FCK schon durch dick und dünn gegangen ist. Und wenn er dann auch noch singen kann, wie z.B. Steini, dann ist er ohne Wahl durchzuwinken. :lol:
Aktives Wahlrecht sollten nur Fans ausüben dürfen, die einen Fan-Test bestanden haben (Auf Wunsch kann ein entsprechender Fragebogen von mir ausgearbeitet und ins Forum gestellt werden, für Übungszwecke). Alternativ kann auch an den Anschluss an einen Lügendetektor mit gleichzeitiger Stellung von 3 Kernfragen gedacht werden. Alternativ kann der Fan-Bewerber auch unter Alkohol gesetzt werden; denn "in Alkohol liegt Wahrheit", wie der Winzer sagt.

Merke: Ein Fan, der erst durch "Modelle" und andere Organisiererei bei Laune gehalten oder gar geworben werden muss, ist kein echter Fan, jedenfalls nicht auf Dauer. :nachdenklich:
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Beitrag von Betzepower1973 »

Das einfachste wäre, dass nur Personen wählen bzw. sich zur Wahl stellen
dürfen, die auch FCK-Mitglied sind. Dann bräuchte man keine Zweifel
über das Fandasein zu hegen.
"Das Grauen hat einen Namen: Betzenberg. Dort ist der 1.FC Kaiserslautern zu Hause, jenes Team, das die Ästhetik der Kneipenschlägerei zur sogenannten Fußballkultur erhob." (Wiglaf Droste)
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Beitrag von Peter Gedöns »

Betzepower1973 hat geschrieben:Das einfachste wäre, dass nur Personen wählen bzw. sich zur Wahl stellen
dürfen, die auch FCK-Mitglied sind. Dann bräuchte man keine Zweifel
über das Fandasein zu hegen.
Damit würde aber diese Fanvertretung zu so einer Art Mitgliedervertretung. Und da nicht jeder Fan Mitglied sein kann/will, fände ich den Ansatz nicht gelungen.
When you're feeling too close to the bottom. You know who it is you can count on. Someone will pick you up again!
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Beitrag von Paul »

Vielleicht sollte jeder Fan wählen dürfen, aber nur ein Fan mit Mitgliedsausweis sich auch zur Wahl stellen dürfen?

Ein Fanvertreter muss zwar in meinen Augen nicht unbedingt Mitglied sein (vom Grundgedanken her), aber eine schlechte Voraussetzung ist das eigentlich doch auch nicht!
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Beitrag von Rossobianco »

kalhoa hat geschrieben:FCK-Aktivitäten im Raum Rheinhessen? Hm...
http://www.wormser-zeitung.de/region/ve ... 481067.htm (letzter Abschnitt)
Ansonsten kann der Ausbau der Fanarbeit nie verkehrt sein!
Das hat zwar mit der eigentlichen Fanarbeit nix zu tun, ist aber leider bezeichnend. Die Hoppelbacher und die Hofnarren setzen diese Nadelstiche in unseren Stammlanden gezielt und bewusst, auch mit Trainingslagern und Jugend-Stützpunkten. Wenn der FCK nicht kommt, dann kommen die wenns sein muss, mit allem Pipapo und Täterä!

Präsenz vor Ort - Das ist auf lange Sicht dummerweise die wichtigste Fanarbeit von allen. Ob jetzt der Normannenführer aus Worms wollte, dass der FCK umsonst spielt, und am besten gleich nächste Woche.... wer weiß?

Die TSG kommt garantiert umsonst und wirft noch Kamellen!
Ich erinnere an das Beispiel SC Lu. Einen "persönlichen" Fehler gemacht, wohlgemerkt "Scheiße gebaut", und die ganze jahrelange Zusammenarbeit mit einen der größten Jugenausbildungsverein Deutschlands war am Ar....
Dort wehen jetzt die Fahnen der Dagobert-Duck-Stiftung über dem Stadion.
Die Seuche nutzt jede Lücke im Biosystem!

Vllt ist man in Lautern zu "professionell" und arbeitet einfach den Frange/Antwort-Katalog ab. Das hörte man schon von viele Kleinvereinen, das es recht "großspurig" zu gehe. Ich kann das aber aus meiner Sicht nicht bestätigen, der Umgang ist sehr freundschaftlich und serviceorientiert, wenngleich auch klare Regularien gelten, die man natürlich nicht immer toll finden muss. Allerdings hat der FCK sicherlich auch etwas mehr Anfragen, da kann man schlicht nicht überall hin fahren oder jedem was schenken.

Außerdem, und das wissen unsere Fans eigentlich, haben wir echt nix zu verschenken, leider! Das hat der Kollege in Worms vllt nicht verstanden. Und oft sind es ja auch die "Provinzfürsten", die dann Bedingungen stellen, die ein Profiverein gar nicht erfüllen kann, aus versicherungstechnischer Sicht oder wegen Lizenzbestimmungen und bestehenden Verträgen.

Da sollte sich aber "stilistisch" was ändern, unter bestimmten Gesichtspunkten muss ein derart umworbener Bundeligaklub da manchmal vllt generöser erscheinen, damit in einer Dorfzeitung nicht so was drin steht! Der FCK darf nicht den Eindruck vermitteln, die kleinen Vereine, die ihm huldigen wollen, wären Bittsteller! Die Grezregionen machen sonst in zehn Jahren einen großen Bogen um den Betze. Und dann wirds auch schwierig mit Jugendspielern.

Fazit: Wir brauchen mehr Asche, dann können wir auch mehr verschenken, also auf in den Europapokal! :D

Zum Thema: Gute Sache, überfällig! Die Wahlmodi sollten allerdings nicht vom Betze vorgegeben werden oder von den FBs, sondern von den Fans in einer Art Geschäftsordnung selbst demokratisch abgestimmt werden.
Letztlich sind das Deligierte, wie ich es immer gefordert hab. Die Fanbeiräte sind nur für fanclubs zuständig und haben ganz ander Arbeitsschwerpunkte, dürfen also weder "vorgeschaltete" Instanz sein, noch die Fans weiterhin im Vereinsrat vertreten. Diese Vertreter müssen auf der Jahersversammlung gewählt werden!
Ob 5-6 Deligierte ausreichen, weiß ich nicht, aber das kann man nachjustieren. Am Ende muss in ein paar Jahren ein Fanprojekt dabei raus kommen, in dem Fanclubs und Einzelfans zusammen arbeiten und EIN gemeinsames Gremium wählen, dass sie beim Verein vertritt, und zwar mit den Rechten eines Abteilungsleiters!
Also ein erster Schritt in die richtige Richtung - Ziel: Red-Devils-Supporters-Club, aber noch ein langer Weg!

Wohl an! Allez!
RFD
"Ich weiß, wie die Deutschen ticken,... ich war in Kaiserslautern"
(Pep Guardiola, 1991 als Spieler des FC Barcelona in der Champions League am Betzenberg zu Gast, vor seinem Engagement in München.)
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:teufel2:
kite2fly
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Beitrag von kite2fly »

Ich finde den Ansatz nicht schlecht. Es wird aber nicht möglich sein, alle wählen zu lassen. Auch für eine solche Wahl wird eine Gesamtzahl Wahlberechtigter benötigt. Mein Vorschlag: Alle Mitglieder und DK-Inhaber sollen abstimmen dürfen. Ja ich weiß auch da werden wieder einige ausgeschlossen, weil sie aus diversen Gründen nicht zu jedem Heimspiel kommen können und deshalb keine DK haben. Aber warum sollte so jemand dann zu einer solchen Wahlveranstaltung kommen?

Ich hoffe sehr, dass ein solches Gremium nicht kontraproduktiv wird, weil sich diverse Gruppen dort versuchen gegenseitig auszustechen! Dazu sag ich nur: Gemeinsam für Lautern!
Außerdem besteht die Gefahr, dass man mit der neuen Fanvertretung und dem bestehenden Fanbeirat Doppelstrukturen instaliert.
Rossobianco
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Beitrag von Rossobianco »

kite2fly hat geschrieben:Ich finde den Ansatz nicht schlecht. Es wird aber nicht möglich sein, alle wählen zu lassen. Auch für eine solche Wahl wird eine Gesamtzahl Wahlberechtigter benötigt. Mein Vorschlag: Alle Mitglieder und DK-Inhaber sollen abstimmen dürfen. Ja ich weiß auch da werden wieder einige ausgeschlossen, weil sie aus diversen Gründen nicht zu jedem Heimspiel kommen können und deshalb keine DK haben. Aber warum sollte so jemand dann zu einer solchen Wahlveranstaltung kommen?

Ich hoffe sehr, dass ein solches Gremium nicht kontraproduktiv wird, weil sich diverse Gruppen dort versuchen gegenseitig auszustechen! Dazu sag ich nur: Gemeinsam für Lautern!
Außerdem besteht die Gefahr, dass man mit der neuen Fanvertretung und dem bestehenden Fanbeirat Doppelstrukturen instaliert.
Wie gesagt es muss auf Dauer zu einem einzigen Gremium führen in dem Vertreter der Fanclubs und der nicht-organisierten Fans sitzen. Und darin kann meiner Meinung nach nur vertreten werden, wer MITGLIED ist! Eine DK reicht nicht aus. Vereinsarbeit kann sich nur an dem Willen der Mitglieder orientieren! Der Rest fällt in den Bereich Kundenservice, auch wenn das Wort sicher dafür fehl am Platz ist. Hierfür gibt es die beiden fanbeauftragten beim Verein! Ob sich Parallelstrukturen ergeben kann man erst beurteilen, wenn das System läuft.
Aber - Step by Step!

RFD
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