Da stellen sich für mich 4 Fragen:Thomas hat geschrieben:... beinhaltet künftig eine 5-6-köpfige Fanvertretung. Diese demokratisch gewählte Vertretung der Fans gegenüber dem Verein soll auf einer der künftig zweimal pro Jahr stattfindenden Fanversammlungen gewählt werden, die als das höchste Gremium für alle Fans gelten und jedem Anhänger offen stehen.
Punkt 2 ist doch unumgägnlich. Wer die meisten auf seine Seite zieht gewinnt. Ist doch überall so. Ob es das Beste ist, ist eine andere Frage. Leider fällt mir dazu ehrlich gesagt momentan keine Alternative ein.Paul hat geschrieben:Versteht mich nicht falsch, ich finde es toll, dass man sich hier Gedanken macht und versucht, zusammen eine gute Lösung zu finden... aber eine Anmerkung dazu:
Da stellen sich für mich 4 Fragen:Thomas hat geschrieben:... beinhaltet künftig eine 5-6-köpfige Fanvertretung. Diese demokratisch gewählte Vertretung der Fans gegenüber dem Verein soll auf einer der künftig zweimal pro Jahr stattfindenden Fanversammlungen gewählt werden, die als das höchste Gremium für alle Fans gelten und jedem Anhänger offen stehen.
1.) Wer entscheidet über die nominierten Fanvertreter (kann sich da jeder aufstellen lassen?)
2.) Wer die meisten Fans bei den Versammlungen mobilisieren kann, gewinnt die Wahl und kann seine Interessen besser wahren (ähnlich der JHV in Verbindung mit AR-Wahlen)?
3.) Wie oft wird gewählt?
4.) Bleiben die Fanbetreuer auf FCK-Seite im Amt (Schneller und Rossi)?
Dennoch: weiter so, da ist doch einiges im Gange, auch wenn mich der Name "Wünstel" schon wieder leicht angewidert hat.
Da gebe ich dir recht. Wir alle wissen ja, um welche Gruppen es sich hier handeln könnte. Die Auswahl ist ja auch überschaubar.Paul hat geschrieben:@WKA
Natürlich ist das in einer Demokratie unumgänglich.
Politisch gesehen ist das quasi genauso. Leute stellen sich zur Wahl und werden gewählt. Gewinnen wird der, der die meisten Sympathisanten hat (warum auch immer).
Hier kommt aber ein Unterschied ins Spiel: politisch kann ich überall in der Republik aktiv werden und zur Wahlurne schreiten. Ich kann sogar per Brief wählen, wenn ich möchte. Will sagen: meine Stimme wird gehört/gezählt, egal wann und wo die Wahl abgehalten wird.
Zudem kann nicht 1 Partei 5x gewählt werden. Jeder hat 1 Stimme und jede Gruppierung kann nur 1 Kanzlerkandidaten stellen.
Ich will eigentlich nur darauf hinweisen dass die "Gefahr" besteht, dass eine anzahlmäßig starke Gruppe am Ende die komplette Fanvertretung stellten könnte. Und DAS ist nie gut.
Ein Gegengewicht bleibt natürlich der Fanbeirat aus den Regionen von Fanclubs gewählt.
Ich möchte ja nur ein paar Dinge ansprechen, ich sage ja nicht, dass es nicht grundsätzlich gut ist und ja, es könnte am Ende auch ganz gut funktionieren.
kepptn hat geschrieben:Gute Fragen Paul, gerade Punkt 2 schoss mit beim Lesen auch durch den Kopf. Generell begrüße ich aber, dass man als unorganisierter Fan nun besser vertreten wird. Was natürlich von dem erwähnten Punkt 2 abhängt.
Betzefeeling hat geschrieben:@Paul dabei kann ich Dir nur zustimmen.
Würde gerne mal wissen wie eine Wahl zur Fanregion bzw dessen Vertreter aussehen soll. Soll diese auch in KL stattfinden oder in dieser Region? Denke mal das nicht viele Anhänger aus zb Berlin nach KL reisen würden um abzustimmen.
Dann bin ich und dutzende andere Leute bisher noch nicht über die "richtigen" Leute gestolpert, sagenhaft. Das der FCK nicht an die Türen klopft ist mir auch klar, die großen Aktivitäten sehe ich hier bei uns aber immer noch nicht. Ich mache wohl irgendwas falsch.Westside Story hat geschrieben:@Hellfire: Die Fanregion Rheinhessen ist seit Jahren eine der aktivsten Fanregionen des FCK. In ihr sind auch viele jüngere Fanclubs aktiv und engagiert. Auch die Veranstaltungen in Rheinhessen, beispielweise in Alzey, bei denen Spieler und Vorstand anwesend waren, wurden zusammen mit der Fanregion organisiert. Dies nur zur Info. Und die Fans und Fanclubs aus Rheinhessen wurden auch in der Vergangenheit vom Verein stark unterstützt, nur muss hierzu natürlich eine Anfrage kommen. Keiner vom FCK klopft an die Tür und sagt "Hallo, hier ist der FCK, danke dass sie Fan sind, hier sind ein paar Blumen und ne Flasche Sekt". Aber wer Ideen hat und aktiv werden will, der bekommt auch die nötige Unterstützung.
Naja, dass die Ho$$enheimer sich gerne billig verkaufen ist ja jetzt keine neue ErkenntnisHellfire hat geschrieben:Interessanter Link! Was "fast schon frech" übersetzt heißt mag ich lieber nicht wissen
Damit würde aber diese Fanvertretung zu so einer Art Mitgliedervertretung. Und da nicht jeder Fan Mitglied sein kann/will, fände ich den Ansatz nicht gelungen.Betzepower1973 hat geschrieben:Das einfachste wäre, dass nur Personen wählen bzw. sich zur Wahl stellen
dürfen, die auch FCK-Mitglied sind. Dann bräuchte man keine Zweifel
über das Fandasein zu hegen.
Das hat zwar mit der eigentlichen Fanarbeit nix zu tun, ist aber leider bezeichnend. Die Hoppelbacher und die Hofnarren setzen diese Nadelstiche in unseren Stammlanden gezielt und bewusst, auch mit Trainingslagern und Jugend-Stützpunkten. Wenn der FCK nicht kommt, dann kommen die wenns sein muss, mit allem Pipapo und Täterä!kalhoa hat geschrieben:FCK-Aktivitäten im Raum Rheinhessen? Hm...
http://www.wormser-zeitung.de/region/ve ... 481067.htm (letzter Abschnitt)
Ansonsten kann der Ausbau der Fanarbeit nie verkehrt sein!
Wie gesagt es muss auf Dauer zu einem einzigen Gremium führen in dem Vertreter der Fanclubs und der nicht-organisierten Fans sitzen. Und darin kann meiner Meinung nach nur vertreten werden, wer MITGLIED ist! Eine DK reicht nicht aus. Vereinsarbeit kann sich nur an dem Willen der Mitglieder orientieren! Der Rest fällt in den Bereich Kundenservice, auch wenn das Wort sicher dafür fehl am Platz ist. Hierfür gibt es die beiden fanbeauftragten beim Verein! Ob sich Parallelstrukturen ergeben kann man erst beurteilen, wenn das System läuft.kite2fly hat geschrieben:Ich finde den Ansatz nicht schlecht. Es wird aber nicht möglich sein, alle wählen zu lassen. Auch für eine solche Wahl wird eine Gesamtzahl Wahlberechtigter benötigt. Mein Vorschlag: Alle Mitglieder und DK-Inhaber sollen abstimmen dürfen. Ja ich weiß auch da werden wieder einige ausgeschlossen, weil sie aus diversen Gründen nicht zu jedem Heimspiel kommen können und deshalb keine DK haben. Aber warum sollte so jemand dann zu einer solchen Wahlveranstaltung kommen?
Ich hoffe sehr, dass ein solches Gremium nicht kontraproduktiv wird, weil sich diverse Gruppen dort versuchen gegenseitig auszustechen! Dazu sag ich nur: Gemeinsam für Lautern!
Außerdem besteht die Gefahr, dass man mit der neuen Fanvertretung und dem bestehenden Fanbeirat Doppelstrukturen instaliert.