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USK-Polizei: "Unter Prügelknaben" (Süddeutsche Zeitung)

Diskussionen zu fanpolitischen Themen, wie z.B. von ProFans oder dem B.A.F.F.
Thomas
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Beitrag von Thomas »

Durchaus auch interessant für FCK-Fans, ein Artikel aus der renommierten Süddeutschen Zeitung:

Ermittlungsverfahren gegen USK-Beamte
Unter Prügelknaben

Polizisten schlugen im Dezember nach einem Fußballspiel wahlos auf Fans des TSV 1860 München ein - und kommen nun ungeschoren davon.

Von Susi Wimmer

Die Szenen, die sich nach dem Derby am 9. Dezember 2007 am Grünwalder Stadion abgespielt hatten, glichen denen eines Actionstreifens: "Laut schreiend sind schwarzgekleidete Polizisten auf uns eingestürmt. Einige hatten die Schlagstöcke hochgenommen und prügelten wahllos auf die Leute ein." So berichteten Augenzeugen der SZ. Doch die Täter in Uniform kommen ungeschoren davon. Das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt, da die Männer in ihrer Uniform "nicht zu individualisieren" seien, heißt es.

Bei einem Regionalliga-Derby des TSV 1860 München gegen den FC Bayern kam es "zu Tätlichkeiten seitens der eingesetzten Polizeibeamten" gegenüber den Fans. So steht es in einem Schreiben der Staatsanwaltschaft. Die Ermittler stellten auch fest, dass die Polizisten mit Schlagstöcken "ohne rechtfertigenden Grund" in die Menge prügelten.
(...)

"Ein Zeuge ist sich sicher, er würde den Beamten, der ihm Pfefferspray ins Gesicht gesprüht hat, erkennen", sagt Anwalt Noli. Doch zu einer Gegenüberstellung kam es nicht. Laut Marco Noli wurden nicht einmal die Personalien der eingesetzten Beamten in Erfahrung gebracht. Es gab keine Zeugenvernehmungen, keine Befragung. "Wie soll ich die Beamten vernehmen, als Zeugen oder als Beschuldigte?", antwortet Oberstaatsanwalt Anton Winkler auf die Frage nach dem Warum.

Er müsse die Beamten belehren, dass sie nichts aussagen müssen, was sie belastet: "Was für einen Sinn hat dann die Befragung?" Und: "Warum gibt es beim USK keine Namensschilder oder Nummern?" Diese Frage beantwortet Polizeisprecher Wolfgang Wenger wie folgt: "Nummern haben wir noch nie gehabt. Wir sind keine Nummern." Auch Namensschilder seien bei solchen Einheiten nicht üblich. Da habe es nämlich schon falsche Anschuldigungen gegeben.

Wie und wann aber können dann überhaupt Polizeibeamte aus solchen Einheiten zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie individuell nicht erkennbar sind? Darauf haben weder Polizei noch Staatsanwaltschaft eine Antwort. Anwalt Noli hat gegen die Einstellungsverfügung eingelegt. Jetzt ist die Generalstaatsanwaltschaft am Zug.

Quelle und kompletter Text: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/142/314043/text/

Da fällt einem wirklich nicht mehr viel zu ein, das USK genießt einfach nach wie vor Narrenfreiheit. Unglaublich"!
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
kepptn
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Beitrag von kepptn »

Thomas hat geschrieben: ...

Da fällt einem wirklich nicht mehr viel zu ein, das USK genießt einfach nach wie vor Narrenfreiheit. Unglaublich"!
Ja, sowas hat es in Deutschland seit den frühen vierzigern nimmer gegeben. Und dann noch der Spruch "Wir sind keine Nummern." Tolle Wurst, mit dem zunehmenden Ruf feiger Vandalen im Staatsdienst scheint man wohl besser leben zu können.
Das mit den "falschen Anschuldigungen" ist selbst mir zu makaber wenn ich mich an Berichte erinnere wo auf Verdacht Stadionverbote verhängt wurden.

Schlimm ist das, wirklich schlimm.
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Betze8.1west
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Beitrag von Betze8.1west »

Endlich einmal ein Zeitungsbericht der die Problematik zwischen Fußballfan und "Ordnungshütern" kund tut.

Ich frage mich schon Jahre wie es sein kann das Polizeibeamte vermummt einfach drauflos prügeln können ohne das man sie zur Verantwortung ziehen kann weil man keinen dieser Herrschaften erkennen kann.

Das traurige an der Geschichte ist wohl, das sich über kurz oder lang nichts ändern wird und es nach jeder abgelehnten Klage eher schlimmer als besser werden wird und die Leute, die eigentlich zur Sicherheit der Besucher da sein sollten, immer mehr zu "Mit Steuergeldern finanzierten Hooligans" werden :(

(Sry ich wollte keinen Hooligan beleidigen)
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Biguardo
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Beitrag von Biguardo »

Wenn die Sache abgeblasen wurden weil man die Täter nicht individualisieren konnte, warum kann man dann nicht wenigstens den Einsatzleiter zur Rechenschaft ziehen?

Es gibt kein schlimmeres Unrecht als das was im Namen des Rechts geschieht!

Finde es gut das die großen Medien sich in letzter Zeit wenigstens ein bischen von ihrer einseitigen Darstellung abweichen und sich mit Fanthemen befassen (Welt-Artikel zu den Anstoßzeiten, jetzt das, die Süddeutsche ist ja auch nicht gerade das Grevenbroicher Tageblatt). Trotzdem wirds wohl erstmal so weiter laufen, weil wir Fans einfach keine echte Lobby haben...
freu mich schon wieder auf Augsburg :nachdenklich:
Westkurvenalex
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Beitrag von Westkurvenalex »

Rechtstaat Deutschland....hier sieht man das Gegenbeispiel. Wenn Polizisten für ihre Verfehlungen nicht zur Rechenschaft gezogen werden (können), dann macht der Staat etwas grundlegendes falsch. Die Deutsche Presse braucht sich nicht über prügelnde Beamten in China während der Olympiade aufzuregen. In Deutschland kommt dies, zu einem großen Teil unbegründet, fast jedes Wochenende vor.
kepptn
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Beitrag von kepptn »

Westkurvenalex hat geschrieben:Rechtstaat Deutschland....hier sieht man das Gegenbeispiel. Wenn Polizisten für ihre Verfehlungen nicht zur Rechenschaft gezogen werden (können), dann macht der Staat etwas grundlegendes falsch.
...
Und wenn man dann auch in Zukunft nix ändern möchte, wird es auch nicht gerade besser. Das war ja der Ansatz der mic ham meisten erschüttert. Das man nach so einer Anzeige keinen Schuldigen findet war klar. Aber das es heisst: Nummern auf der Uniform geht nicht, wir sind keine Nummern und Namen sind auch nicht gut weil man so schnell zu unrecht bezichtigt werden kann.
Das eine Gesichts und Namenlose schwarze Horde dauerhaft eine Gefährdung Unschuldiger darzustellen scheint, sieht man ja am eingestellten Verfahren, wird dann hintenangestellt. Fussballfans kann man ja ruhig über einen Kamm scheren und zur Not die Personalien aus ihnen herausprügeln. Aber die Staatsdiener muss man schützen da darf es sowas nicht geben! Zur Not nimmt man dann halt die schwarzen Schafe in schwarzen Uniformen in Kauf.
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OWL-Teufel

Beitrag von OWL-Teufel »

Es ist nicht zu fassen...diese schwarzen Horden haben also tatsächlich Narrenfreiheit!Einzelne sind also nicht zu "individualisieren"!

Komischerweise läuft das anders,wenn es um Fans geht!Entweder ist eine "Individualisierung" problemlos möglich,oder es werden einfach Kollektivstrafen verhängt!

Willkommen in der verzerrten,kranken Welt des deutschen Unrechtsstaates!
Westkurvenalex
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Beitrag von Westkurvenalex »

OWL-Teufel hat geschrieben:Es ist nicht zu fassen...diese schwarzen Horden haben also tatsächlich Narrenfreiheit!Einzelne sind also nicht zu "individualisieren"!

Komischerweise läuft das anders,wenn es um Fans geht!Entweder ist eine "Individualisierung" problemlos möglich,oder es werden einfach Kollektivstrafen verhängt!

Willkommen in der verzerrten,kranken Welt des deutschen Unrechtsstaates!
Tja manche sind eben "gleicher" als andere :(
chris
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Beitrag von chris »

OWL-Teufel hat geschrieben:Es ist nicht zu fassen...diese schwarzen Horden haben also tatsächlich Narrenfreiheit!Einzelne sind also nicht zu "individualisieren"!

Komischerweise läuft das anders,wenn es um Fans geht!Entweder ist eine "Individualisierung" problemlos möglich,oder es werden einfach Kollektivstrafen verhängt!

Willkommen in der verzerrten,kranken Welt des deutschen Unrechtsstaates!
so siehts aus!
es ist einfach beschissen was da abläuft!
Betze8.1west
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Beitrag von Betze8.1west »

kepptn hat geschrieben:
Westkurvenalex hat geschrieben:Rechtstaat Deutschland....hier sieht man das Gegenbeispiel. Wenn Polizisten für ihre Verfehlungen nicht zur Rechenschaft gezogen werden (können), dann macht der Staat etwas grundlegendes falsch.
...
Und wenn man dann auch in Zukunft nix ändern möchte, wird es auch nicht gerade besser. Das war ja der Ansatz der mic ham meisten erschüttert. Das man nach so einer Anzeige keinen Schuldigen findet war klar. Aber das es heisst: Nummern auf der Uniform geht nicht, wir sind keine Nummern und Namen sind auch nicht gut weil man so schnell zu unrecht bezichtigt werden kann.
Das eine Gesichts und Namenlose schwarze Horde dauerhaft eine Gefährdung Unschuldiger darzustellen scheint, sieht man ja am eingestellten Verfahren, wird dann hintenangestellt. Fussballfans kann man ja ruhig über einen Kamm scheren und zur Not die Personalien aus ihnen herausprügeln. Aber die Staatsdiener muss man schützen da darf es sowas nicht geben! Zur Not nimmt man dann halt die schwarzen Schafe in schwarzen Uniformen in Kauf.
Es wird sich frühestens was ändern wenn sie den ersten Fußballfan totgeschlagen haben und die Bildzeitung es tagelang auf Seite 1 als Aufmacher bringt, so traurig dies ist, aber Anzeigen und rechtliche Schritte sind in Deutschland schon lange nicht mehr so Erfolgreich wie ein Leitartikel auf Seite 1 der Blöd :(

Die Rechts- und Gesetzgebung kümmert sich doch erst um solche "Belanglosigkeiten" wie die Bürgerrechte wenn sie fürchten müssen in der Presse schlecht da zu stehen.
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Thomas
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Beitrag von Thomas »

Es gibt Neuigkeiten, das Ermittlungsverfahren wird wieder aufgenommen :applaus:

Neue Ermittlungen gegen prügelnde Polizisten

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen möglicher polizeilicher Übergriffe beim Amateur-Derby 1860 München gegen FC Bayern wieder aufgenommen. Wie die SZ berichtete, hatte die Behörde die Untersuchung der Vorkommnisse vom 9. Dezember 2007 zunächst eingestellt, weil die USK-Beamten nicht zu individualisieren seien. Nun will die Staatsanwaltschaft Polizeibeamte befragen und die eingesetzten Gruppen identifizieren. Die Grünen fordern nach dem Vorfall Erkennungsnummern für USK-Kräfte. (...)

"Das ist ein Skandal", wettert Siegfried Benker von den Grünen. Durch das Verhalten von Polizei und Staatsanwaltschaft werde das USK behandelt "wie eine paramilitärische Einheit". Als Anmelder für Demonstrationen wisse er, dass "USK-Einheiten von der Einsatzleitung der Polizei nicht kontrolliert werden können oder sollen". Doch das USK müsse genauso kontrollierbar sein wie alle anderen Beamten, fordert Benker nun in einem Stadtratsantrag. Wenn nicht mit Namensschild, dann mit einer Nummer. (...)

Quelle und kompletter Text: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/291/314191/text/
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
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Beitrag von kepptn »

Das ich mal auf meine alten Tagen einem Grünen zustimmen muss...

Da keimt doch wirklich ein zartes Pflänzchen der Hoffnung auf.
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Beitrag von Betze8.1west »

Hehe, in München benötigt es nichtmal die Blöd, da reicht auch die SZ :applaus:
aber unendlich traurige Geschichte für einen Rechtsstaat das man mit Rechten und GEsetzen aber ohne Zeitung bzw Medien nix mehr erreicht :(

Endlich mal Bewegung in dieser (für Deutschland) armseligen Situation und unhaltbaren, aber leider nie in Frage gestellte Sachlage.

Ich mach mir keine großen Hoffnungen das da wer bestraft wird :( denn "Eine Krähe hackt der anderen keine Augen aus" aber vlt ändert sich was bei der ERkennung dieser Schläger für die zukünftigen Begegnungen
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kepptn
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Beitrag von kepptn »

Betze8.1west hat geschrieben:Hehe, in München benötigt es nichtmal die Blöd, da reicht auch die SZ :applaus:
aber unendlich traurige Geschichte für einen Rechtsstaat das man mit Rechten und GEsetzen aber ohne Zeitung bzw Medien nix mehr erreicht :(

Endlich mal Bewegung in dieser (für Deutschland) armseligen Situation und unhaltbaren, aber leider nie in Frage gestellte Sachlage.

Ich mach mir keine großen Hoffnungen das da wer bestraft wird :( denn "Eine Krähe hackt der anderen keine Augen aus" aber vlt ändert sich was bei der ERkennung dieser Schläger für die zukünftigen Begegnungen
Och, so würde ich das nicht sehen. Im Bayern gehts derzeit ziemlich rund. Kann mir vorstellen das da schon ein Bauernopfer gefunden wird und das man sich hintenrum einig wird das sowas nimmer vorkommt. Man will ja wieder was werden.
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Beitrag von Betze8.1west »

Bauernopfer könnte höchstens dann wohl der Einsatzleiter sein, denn ich bin mir ziemlich sicher das kein aktiver Schläger definitiv erkannt wird, warts ab.

Mir wäre viel wichtiger das die Kerlchen wirklich durchnummeriert würden, ok Namensschilder halt ich pers. auch für nicht besonders sinnvoll.

Ich hoffe das die SZ dran bleibt und eventuell auch noch die ein oder andere Zeitung auf den Zug aufspringt, auch über die bayrischen Grenzen hinaus.
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kepptn
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Beitrag von kepptn »

Betze8.1west hat geschrieben:Bauernopfer könnte höchstens dann wohl der Einsatzleiter sein, denn ich bin mir ziemlich sicher das kein aktiver Schläger definitiv erkannt wird, warts ab.

Mir wäre viel wichtiger das die Kerlchen wirklich durchnummeriert würden, ok Namensschilder halt ich pers. auch für nicht besonders sinnvoll.

Ich hoffe das die SZ dran bleibt und eventuell auch noch die ein oder andere Zeitung auf den Zug aufspringt, auch über die bayrischen Grenzen hinaus.
Entweder der Einsatzleiter oder ein anderer Verantwortlicher. Oder es finden sich ein zwei Polizisten in den Reihen die ersetzbar sind, um es mal so auszudrücken. Das ist in anderen Ämtern doch auch nicht anders und im Endeffekt sitzen wir doch alle bis zum Hals in der Bürokratie.

Das mit den Nummern sehe ich auch als sinnvoller. Es gibt auch mehr als genug "unschuldige" Polizisten, die durch Klarnamen in gefahr geraten könnten. Aber das man sich in einer schwarzen Mauer verschanzen und dort tun und lassen kann was man will darf nicht sein und da ist eine persönliche Kennnummer sicher ein gutes Hilfsmittel.
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wissi
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Beitrag von wissi »

Denn schon im Vorfeld des Spieles hatte es Auseinandersetzungen gegeben. Einzelne berichten von 40 Minuten, in denen die Fans eingesperrt im Stadion standen, darunter auch Kinder. Sieben Fans klagten wegen Freiheitsberaubung. Abgewiesen: Die Fans hätten früher heimgehen können, so die Begründung.

also das mit mit sicherheit einer der dümmsten antworten die ich je gehört hab :!:

das heißt das jeder fan in der halbzeit gehen soll nur zur sicherheit falls der block gesperrt wird??

die haben sie nicht mehr alle
sorry kann ich nicht verstehen :x :x
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voltaren
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Beitrag von voltaren »

Herzlich Willkommen im Bullenstaat Deutschland!
Hat lange genug gedauert bis solche Sachen mal in großen Zeitungen aufgegriffen werden. Und auch so benannt werden wie es eben ist...!!

Peinlich dass man die Cops nie belangen kann. Kein Wunder dass die so agieren wenn sogar in der Zeitung steht dass sie Narrenfreiheit haben. Hoffentlich geht so was mal anders aus.
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Beitrag von Mathias »

Es muss ja bekanntlich immer erst was passieren, damit was passiert.
Hoffen wir auf Besserung!!!

Ich hab das USK seit der Aktion in Augsburg eh gefressen :x
Weil Depressionen echt scheiße sind, schau Dir das Video an. (Quelle: br.de)
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OWL-Teufel

Beitrag von OWL-Teufel »

Thomas hat geschrieben:
Neue Ermittlungen gegen prügelnde Polizisten


Das lese ich gern :D
wissi
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Beitrag von wissi »

Erstmal abwarten was dabei rauskommt...
könnte mir sehr gut vorstellen das wieder nix bei rauskommt
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Beitrag von fck-schäfer »

wissi hat geschrieben:Erstmal abwarten was dabei rauskommt...
könnte mir sehr gut vorstellen das wieder nix bei rauskommt
dess kann ich mir auch vorstellen aber vielleicht passiert ja ma was, hoff ich zumindest
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Beitrag von dem fritz seine erben »

Das wird dann die nächste Episode des Trauerspiels.
Möchte fast drauf wetten, dass man elend lange nichts mehr über die Sache hört und irgendwann wird die brutalstmögliche Aufklärung mangels Masse eingestellt.
Bleibt zu hoffen, dass einige Leute begriffen haben, dass das die gelbe Karte war. Wenn sich diese Übergriffe weiterhin wiederholen, gehts doch noch vor den Kadi.
Aber in der jetzigen Situation leider auch kein Trost für die betroffenen 60er.
kepptn
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Beitrag von kepptn »

dem fritz seine erben hat geschrieben: ...
Bleibt zu hoffen, dass einige Leute begriffen haben, dass das die gelbe Karte war. Wenn sich diese Übergriffe weiterhin wiederholen, gehts doch noch vor den Kadi.
....
Gelbe Karte? Eher en Freifahrtschein. Wenn nicht die Nummerierung durchkommt hat doch jeder Hool in Uniform doch in Zukunft noch eine Bestätigung.
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wissi
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Beitrag von wissi »

den haben sie schon lange....
WENN (was ich bezweifle) es durchkommt das die nummern tragen müssen dann hoffe ich doch das sie ihre aggresionen wenigstens ein bischen zurückhalten....

wer aber meint das man dann von freundlichen beamten begrüßt wird der hat sich gehörig geschnitten
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