Der Ligavorstand hat sich im Rahmen des Beschwerdeverfahrens in der Lizenzangelegenheit TuS Koblenz auf einen Vergleich mit dem Club geeinigt. Demnach werden TuS Koblenz wegen Verstößen des damaligen Geschäftsführers gegen die Lizenzordnung sechs Punkte zum Ende der laufenden und drei Punkte zu Beginn der kommenden Spielzeit abgezogen.
Die Geldstrafe in Höhe von 200.000 Euro bleibt bestehen. Der Club verzichtet unwiderruflich auf die Einschaltung des ständigen Schiedsgerichts der Lizenzvereine und Kapitalgesellschaften.
"Der Ligavorstand hat die Angelegenheit intensiv geprüft. Im Sinne eines fairen Wettbewerbs war angesichts des Verstoßes des damaligen Geschäftsführers gegen die Lizenzordnung eine angemessene Strafe unausweichlich. Wir haben es für wichtig erachtet, dass rechtzeitig vor dem Saisonende Klarheit über die Punkteverteilung herrscht", sagt Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball.
"Damit ist der Streit endgültig erledigt und die Sache abgeschlossen. Wir bedauern durch den formalen und alleinigen Verstoß des damaligen Geschäftsführers gegen die Lizenzordnung in diese Situation gekommen zu sein", sagt Walterpeter Twer, Aufsichtsratsvorsitzender der TuS Koblenz.
Quelle: www.dfl.de