Trainer und Fans sind fertig mit dem FCK
Osnabrück - Die Fans weinten, der Trainer verzweifelte.
Als der Mannschaftsbus des 1. FC Kaiserslautern unter massivem Polizeischutz und mit quietschenden Reifen fluchtartig das Stadion verließ, mochte niemand bei den Pfälzern noch an den Klassenerhalt glauben.
Selbst die schrägen Hassgesänge der fast 2000 mitgereisten FCK-Anhänger verstummten plötzlich, viele von ihnen waren selbst dafür zu enttäuscht und niedergeschlagen.
Denn die Leistung des ehemaligen Bundesligisten bei der 0:2 (0:0)-Niederlage beim Neuling VfL Osnabrück war nur die erschütternde Fortsetzung der "Chaostage" am Betzenberg nach dem Rücktritt von Teammanager Fritz Fuchs und der dilettantisch geplanten und noch nicht vollzogenen Verpflichtung von Stefan Kuntz als Sportdirektor.
Sasic sieht Alibi-Fußballer
Nur noch acht Spiele bleiben dem Traditionsklub, um fünf Punkte Rückstand aufzuholen und den erstmaligen Sturz in die Drittklassigkeit zu vermeiden.
Doch selbst Coach Milan Sasic vermochte keinen Optimismus zu verbreiten.
"Wenn wir weiter so spielen, haben wir keine Chance. Ich habe einige Spieler mit Alibi-Fußball gesehen, und das in einer so wichtigen Partie", sagte der 49 Jahre alte Kroate kopfschüttelnd.
"Immer die gleiche Scheiße"
Schließlich hätte man die Niedersachsen mit einem Sieg an der "Bremer Brücke" in der Tabelle überholen und die Abstiegsränge verlassen können.
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