Schönheim spürt Vertrauen
Das Gespräch mit Kjetil Rekdal liegt etwa fünf Wochen zurück. "Ich spürte, der Trainer steht hinter mir. Das war, wie den Schalter umlegen", erklärt Fabian Schönheim zum Wendepunkt. Der wurde noch begünstigt durch das Verletzungspech von Boubacar Diarra (Armbruch).
Jetzt ist der 20-Jährige zurück im Team, nähert sich allmählich der Form, die ihn mit 18 zum Bundesligaspieler und Hoffnungsträger beim 1. FCK aufsteigen ließ.
Fast ein Jahr brauchte Schönheim, den durch eine komplizierte Verletzung im rechten Knie verursachten Karriereknick zu bewältigen. "Fabian hat es kapiert. Er präsentiert sich total anders, ist viel mehr konzentriert, bügelt Schnitzer selbst aus." Rekdal ist froh, dass der deutsche U-21-Nationalspieler auf dem Weg zu alter Stärke und zu einem Stabilisator der Abwehr ist. "Das Selbstvertrauen ist zurück. Ich fühle mich super, wie zu besten Bundesligazeiten." Der Innenverteidiger ist überzeugt, sein Leistungsloch überwunden zu haben.
Dass ihm ausgerechnet jetzt das operierte Knie Schmerzen beschert, ist für ihn kein Anlass zur Sorge. Die Absage der U-21-Länderspiele gegen Island und Luxemburg sowie die einwöchige Trainingspause sind eine reine Vorsichtsmaßnahme. "Durch die Belastung war das Knie stark gereizt. Zudem bin ich in Aachen umgeknickt. Ab Mittwoch will ich wieder mit der Mannschaft trainieren", gibt er Entwarnung.
Gegen Mainz am Montag will er unbedingt auflaufen. "Bis zur Winterpause müssen wir auf 18 Punkte kommen. Dazu brauchen wir unbedingt zwei Siege." Für Schönheim geht es schon im Derby um alles oder nichts. (...)
Quelle und kompletter Text:
http://www.kicker.de/news/fussball/2bun ... el/161656/