
Sonntag, 13:30 Uhr: Alte Bekannte und neue Gesichter
Gelingt dem 1. FC Kaiserslautern der dritte Sieg im neuen Jahr? Mit Preußen Münster kehren mehrere alte Bekannte auf den Betze zurück. Derweil freut sich Markus Anfang über eine lange Trainingswoche mit ein paar neuen Gesichtern.
Markus Anfang fiebert nicht nur wegen der zwei Auftakterfolge gegen Ulm (2:1) und Fürth (4:2) dem Sonntagsspiel gegen Münster entgegen: "Es wird eine lange Woche, wir werden acht Trainingseinheiten machen, also viel mehr als sonst. In der Woche vor Fürth hatten wir nur drei." Das heißt, die jetzt wieder mitten in der Aufstiegszone befindlichen Roten Teufel können sich noch mehr eingrooven. Müssen die Gegner also Angst bekommen? Das sicherlich noch nicht, denn es gibt trotz der jüngsten Siege noch einiges zu verbessern. So geriet das Anfang-Team sowohl gegen Ulm als auch in Fürth schon nach wenigen Minuten in Rückstand. Das sollte nicht jede Woche passieren. Und die gerade erst verpflichteten Neuzugänge Grant Ranos, Faride Alidou und Maxi Bauer müssen integriert werden. Gut möglich ist auch, dass es bis zum Transferschluss am 3. Februar noch Abgänge gibt (alle Infos aus der Gerüchteküche findet Ihr stets aktuell in unserem Transfer-Ticker).
Zimmer und Bauer in der Startelf? - Münster mit Hildmann, Schad & Pick
Es gibt also weiterhin genug zu tun auf dem Trainingsplatz. Öffentliche Einheiten sind für Dienstag um 10:00 Uhr und 15:00 Uhr (jeweils Sportpark Rote Teufel) sowie Mittwoch um 11:00 Uhr (Platz noch offen) angekündigt. Trainer Anfang wird einen ziemlich großen Kader begrüßen können, denn auch Jannis Heuer nach seiner leichten Mandelentzündung sowie hoffentlich Marlon Ritter nach leichter Gehirnerschütterung werden im Laufe der Woche zurückerwartet. Trainieren, aber nicht spielen darf hingegen Jan Gyamerah nach seiner Gelb-Roten Karte in Fürth, die nicht nur Anfang ärgerte ("Das war unnötig"). Anstelle des Rechtsverteidigers steht Jean Zimmer, der im Ronhof als Joker gleich ein Tor auflegte, nach drei Monaten vor seinem Startelf-Comeback. Der von Bundesligist Augsburg bis Saisonende ausgeliehene Bauer dürfte am Sonntag sofort als Innenverteidiger beginnen. Erik Wekesser könnte wieder von Florian Kleinhansl ersetzt werden und falls es für Kapitän Ritter doch noch nicht reicht, stünde der wieder fitte Ragnar Ache für die Startelf bereit.
Mit Gegner Münster, der mit beachtlichen vier Punkten aus der Winterpause gekommen ist (2:1 gegen Fürth, 2:2 in Hannover), kehren mehrere bekannte Gesichter auf den Betze zurück. Sascha Hildmann ist mit nun schon fünfjähriger (!) Amtszeit der neue Rekordtrainer des Doppel-Aufsteigers. In seinem Kader stehen mit Dominik Schad und Florian Pick zwei ehemalige Publikumslieblinge des FCK. Der aus Nürnberg gekommene Pick hat in Hannover direkt sein erstes Tor für die Adlerträger geschossen und beinahe noch ein zweites markiert. Wiederholung am Sonntag ausdrücklich nicht erwünscht!
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Übersicht: Kompletter Team-Status des 1. FC Kaiserslautern
Ergänzung, 30.01.2025:
Gegner-Check Münster: Preußen wollen Punkte picken
Gelingt dem 1. FC Kaiserslautern mit einem Sieg gegen Preußen Münster der Neun-Punkte-Traumstart ins Jahr 2025? Abwarten. Der Aufsteiger blieb zuletzt vier Spiele ungeschlagen - und sein Trainer hat ganz sicher seine Hausaufgaben gemacht.
Das hat sich geändert: 0:1 verloren die Preußen bekanntlich ihr Hinspiel gegen den FCK durch einen späten Treffer des eingewechselten Ragnar Ache. Überhaupt verlief der Saisonstart des Aufsteigers holprig: nur ein Punkt nach vier Partien. Nach einem vogelwilden 3:3 gegen Paderborn am 5. Spieltag folgte eine Woche später mit einem klaren 3:0 bei Mitaufsteiger Regensburg endlich der erste Sieg. Wirklich in der Liga angekommen sind die Westfalen aber erst seit der Länderspielpause im Oktober. Seither haben sie nur noch zweimal verloren. Aufhorchen ließ vor allem ein 2:1-Auswärtssieg bei Hertha BSC im Dezember. Auch der Start ins neue Jahr gestaltete sich erfreulich. Ein 2:1-Sieg zuhause gegen die SpVgg Fürth und vergangene Woche ein 2:2 bei Hannover 96, der besten Heimmannschaft der Liga. Mit 20 Punkten auf Platz 14 stehen die Münsteraner nach 19 Spieltagen drei Zähler über dem Strich. Mehr wollten sie nie und da wollen sie auch am Saisonende stehen. Insofern herrscht Zufriedenheit, erst recht mit Trainer Sascha Hildmann. Wie erwartet, hat der gebürtige Lautrer den gebürtigen Lautrer Richard Schneider als Trainer mit der längsten Amtszeit bei den Preußen nunmehr abgelöst. Seit Ende 2019 ist der 52-Jährige nun im Amt.
Das hat sich geändert: Das Hildmann-Team musste seit vergangenem Sommer einige herbe Rückschlage verkraften. Etliche Aufstiegshelden fielen verletzt aus oder fassten in der Zweiten Liga nicht mehr Fuß. Schon im Hinspiel gegen Lautern war Drittliga-Torjäger Malik Batmaz (24) wegen eines Kreuzbandrisses ausgefallen. Bislang ist er noch nicht zurückgekehrt, ebensowenig Routinier Sebastian Mrowca (31). Der zweite Goalgetter des Aufstiegsjahrs, Joel Grodowski, verlor im Lauf der Hinrunde seinen Stammplatz und ist jetzt nach Bielefeld abgewandert. Davon, dass Marc Lorenz (36) aufgrund seines Alters seine Führungsrolle nicht mehr wahrnehmen konnte, zeigte man sich weniger überrascht. Beim ersten Saisonsieg in Regensburg saß der langjährige Kapitän erstmals auf der Bank, seither kam er nur noch als Einwechselspieler. Kein Wunder also, dass Hildmann erst Mitte der Hinrunde zu einer stabilen Formation fand. Viel gewechselt wird in Münster dennoch, und das nicht nur verletzungsbedingt. Der Trainer zeigt sich auch variabel, was seine Grundordnung angeht. Seit der 1:2-Niederlage in Magdeburg Anfang Dezember bevorzugt er hinten wieder Dreier- und Fünferketten, die seinem Team allerdings auch vorher schon nie so ganz fremd waren. In der Winterpause legten die Preußen nach, nur punktuell, aber effektiv. Aus Paderborn liehen sie David Kinsombi (29), der den Platz neben Sechser Jorrit Hendrix (29) im zentralen Mittelfeld besetzen soll, auf der Position nämlich war in der Hinrunde ebenfalls oft getauscht worden. Und als feste Verpflichtung kam Florian Pick (29), der bei Miro Klose in Nürnberg nicht richtig Fuß fassen konnte. Der Tempodribbler hatte in Lautern einst unter Hildmann seine beste Zeit, und bei seinem Einstand in Hannover deutete er direkt an, dass er daran anknüpfen möchte: Er markierte direkt nach seiner Einwechslung den Ausgleich zum 2:2.
Gewinner und Verlierer: Nach Batmaz' Ausfall war klar, dass die Neu-Besetzung der Sturm-Zentrale das größte Fragezeichen aufwerfen würde. In der Tat vermochten weder Etienne Amenyido (26) noch Hólmbert Aron Fridjónsson (31) noch András Németh (22) bislang einzuschlagen. In den beiden zurückliegenden Partien durfte jeweils Németh starten. Erfolgreichster Torschütze ist bislang der offensiv variable Joshua Mees (28), der eine starke Saison spielt. Das Offensivtriangel wurde in der Hinrunde meist von Charalambos Makridis (28) komplettiert. Auf diese Besetzung dürfte Pick von nun an mächtig Druck gemacht. Hervorragend in der Liga angekommen ist der junge Innenverteidiger Lukas Frenkert (24) und Torhüter-Talent Johannes Schenk (21), die beide zur Stammbesetzung zählen. Ebenso wie Mikkel Kirkeskov (33), der Lorenz als Mannschaftskapitän beerbt hat, und Jano ter Horst (22) auf den Außenbahnen. In der Dreier-Innenverteidigung fehlte in Hannover Frenkert wegen Gelb-Sperre. Er dürfte am Sonntag zurückkehren, an seiner Seite werden Simon Scherder (31), Niko Koulis (25) oder Torge Paetow (25) auflaufen. Gar nicht zum Zuge kam der aus Mannheim geholte Linksverteidiger Luca Bolay (22), der zurzeit ohnehin verletzt ausfällt. Sein Verletzungspech blieb dem Ex-Lautrer Dominik Schad (27) auch in Münster treu. Immerhin durfte er in Hannover mal wieder 29 Minuten ran - zum ersten Mal seit dem 1. Spieltag.
Zahlenspiele: Vor dem Hinspiel klagte Sascha Hildmann im DBB-Interview, dass seine Mannschaft zwar erst ein Törchen erzielt hatte, nach xGoals aber ein Top-Team wäre und auch die meisten Großchancen herausspiele. Der Eindruck hat sich nach nunmehr 19 Runden ein wenig nivelliert. Mit 22 erzielten Treffern belegt Münster im Ligavergleich nur den 16. Platz, steht aber auch nach xGoals nicht viel besser da. Dafür gehören die Hildmann-Jungs mit 26 Gegentreffern zum oberen Tabellendrittel, was auch dem "xGoals against"-Wert entspricht (26,42). Was überrascht: Sie haben schon acht Kopfballtreffer erzielt. Damit sind sie zweitbeste ihrer Klasse, gemeinsam mit Schalke und Karlsruhe, besser ist nur der Hamburger SV (14). Und sie gewinnen auch die zweitmeisten Kopfballduelle nach Regensburg. Die nach der kleinen Zäsur im Oktober gewonnene Stabilität drückt sich auch in den erzielten Resultaten aus. Die beiden Niederlagen seither fielen jeweils knapp, mit nur einem Tor Differenz aus. Und sie haben in keinem Spiel mehr mehr als zwei Treffer kassiert. Seit nunmehr vier Partien sind Münsteraner ungeschlagen.
Fazit: Bei Sascha Hildmann und seinem Trainerteam können die Lautrer sicher sein, die haben ihre Hausaufgaben gemacht. Und ganz bestimmt gesehen: Der FCK hat die beiden jüngsten Partien gegen Tabellennachbarn der Preußen zwar gewonnen, doch sowohl die Ulmer als auch die Fürther haben den Roten Teufeln phasenweise schwer zugesetzt, indem sie deren Aufbauspiel durchs Zentrum blockten. Nichts anderes werden die Gäste auch am Sonntag versuchen. Und die Anfang-Elf versuchen, sich da zu verbessern. Ob nun Leon Robinson oder Afeez Aremu auf der Sechs aufläuft, beide müssen von ihren Mitspieler besser unterstützt werden, damit sich Ballverluste vermeiden lassen. In Fürth kehrte Jean Zimmer wieder mal auf die rechte Außenbahn zurück, nachdem Jan Gyamerah Gelb-Rot sah. Dass er ihn diesmal von Anfang an ersetzt, liegt nahe. Darauf hinzuweisen, wie wichtig es wäre, gegen die kopfballstarken Münsteraner Ragnar Ache zu bringen, ist diesmal noch müßiger, als es vor dem Fürth-Spiel bereits war. Wie sehr Ache im Sportpark Ronhof nach seiner Einwechslung das FCK-Spiel als vordere Anspielstation belebte, hat ja wohl jeder gesehen. Also Obacht, sonst werden - Achtung, Kalauer - die Punkte einfach wegge-Pick-t.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 31.01.2025:
FCK vor Münster: Bauer vor Debüt, Elvedi krank, Heuer fit
Der 1. FC Kaiserslautern wird gegen Preußen Münster mit einer stark veränderten Abwehrkette auflaufen. Trainer Anfang erwartet ein "Geduldsspiel", bei dem der schlechte Rasen keine Ausrede sein soll.
"Wir haben in den letzten Spielen (beim 2:1 gegen Ulm und dem 4:2 in Fürth; Anm. d. Red.) das Momentum auf unserer Seite gehabt, das muss man ehrlicherweise sagen. Wir haben das aber auch ein Stück weit erzwungen. Das wollen wir auch am Sonntag machen", sagt Markus Anfang vor dem Heimspiel gegen die Adlerträger (Sonntag, 13:30 Uhr), die er als tiefstehenden Gegner erwartet. Der FCK-Trainer rechnet dementsprechend mit einem Geduldsspiel, dass sich auch angesichts des schlechten Rasens als schwierig gestalten könnte. Den Untergrund, der nächste Woche ausgetauscht wird, will Anfang aber keinesfalls als Ausrede gelten lassen: "Da müssen alle mit leben. Wir haben schon gezeigt, dass wir unabhängig davon, ob der Platz mal besser oder schlechter ist, trotzdem guten Fußball spielen können."
Gyamerah, Elvedi, Sirch, Robinson, Wekesser: Auf wie vielen Positionen wird die Abwehrkette vom Spiel in Fürth verändert?
Mit Maxi Bauer konnte Anfang diese Woche einen neuen Spieler im Training begrüßen, der sogleich auch sein Startelf-Debüt geben könnte. Der Innenverteidiger wurde als Nachfolger von Boris Tomiak vom FC Augsburg ausgeliehen und kommt im Gegensatz zu den anderen Neuzugängen auch mit Spielpraxis zum FCK. "Wir müssen mal schauen", sagt der Trainer mit Blick auf die Formation seiner Dreier-/Fünfer-Abwehrkette. Denn während mit Jannis Heuer nach überstandener leichter Mandelentzündung ein anderer Verteidiger zurück ist, musste Jan Elvedi diese Woche krankheitsbedingt einen Tag aussetzen. Der Schweizer ist zwar heute wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, aber seine Einsatzfähigkeit ist noch nicht hundertprozentig gesichert. Ansonsten fehlen weiterhin Almamy Touré (Reha nach Oberschenkelverletzung), Hendrick Zuck (erneuter Kreuzbandriss) sowie der Gelb-Rot-gesperrte Jan Gyamerah, an dessen Stelle als Rechtsverteidiger wohl Jean Zimmer beginnen wird. Marlon Ritter ist nach seiner leichten Gehirnerschütterung von vor einer Woche ebenfalls wieder ins Training zurückgekehrt.
Zwei Tage vor dem Spiel sind 42.141 Karten fürs Fritz-Walter-Stadion verkauft. 1.580 davon gingen an mitreisende Fans aus Münster.
» Zum Video: Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Preußen Münster
Alle weiteren Informationen zum FCK-Spiel gegen Münster folgen am Samstag im ausführlichen Vorbericht auf Der Betze brennt.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 01.02.2025:
Vorbericht: 1. FC Kaiserslautern - Preußen Münster
Den Spitzenplatz festigen
Im zweiten Heimspiel der Rückrunde trifft der 1. FC Kaiserslautern mit Preußen Münster wieder auf einen Aufsteiger. Die zuletzt gezeigten Leistungen der Westfalen mitsamt Ergebnissen sollten Warnung genug sein.
Der Rasen, der Rasen. Dieser war nach dem vergangenen Heimauftritt der Roten Teufel gegen Ulm ein großes Thema. Ja, es müssen natürlich immer beide Kontrahenten darauf spielen, doch beim Spiel gegen die Ulmer waren einige Aktionen schon grenzwertig. Nicht nur die Unebenheiten, auch die erhöhte Verletzungsgefahr dürfte für die Verantwortlichen des FCK nun einer der Faktoren gewesen sein, um zu reagieren. Denn nach dem Spiel gegen Münster erhält das Fritz-Walter-Stadion erstmal ein neues Grün. Vorher kann der Platz bei trocken-kalt-sonnigem Sonntagswetter nochmal ordentlich umgepflügt werden. Anpfiff der Partie ist um 13:30 Uhr.
Was muss man zum 20. Spieltag wissen? Hier kommen die wichtigsten Vorab-Informationen:
Der FCK: Ausgangslage und Personal
Ein schönes Spiel wird es sicher nicht. Erstens wegen des bereits erwähnten malträtierten Geläufs, und zweitens werden die Münsteraner wohl erstmal keine Anstalten machen, um für ein offenes Visier zu sorgen. Eher ist mit viel Ballbesitz der Anfang-Elf zu rechnen. Lösungen gegen den Defensivblock müssen gefunden werden - was zuvor gegen Ulm (2:1) und Fürth (4:2) trotz jeweiligen Rückstands schon ganz gut gelungen ist. Nach den zwei Siegen zum Rückrundenauftakt hat der 1. FC Kaiserslautern nun die Chance, den Vorsprung auf das Tabellenmittelfeld zu vergrößern und erstmal weiter oben mitzuschwimmen.
Jan Gyamerah ist nach seinem Platzverweis aus Fürth gesperrt, für ihn dürfte Jean Zimmer auf der rechten Außenbahn beginnen. Auch in der Innenverteidigung stehen Wechsel in Aussicht: Der diese Woche von Bundesligist Augsburg ausgeliehene Maxi Bauer steht als Nachfolger von Boris Tomiak vor seinem Betze-Debüt. Hinter Jan Elvedi steht krankheitsbedingt noch ein kleines Fragezeichen, Jannis Heuer ist nach einem Spiel Pause wieder gesund. Almamy Touré befindet sich weiterhin in Reha. Der in Fürth mit leichter Gehirnerschütterung ausgetauschte Kapitän Marlon Ritter ist wieder fit, könnte aber erstmal geschont werden. In der Offensive stünde dann Ragnar Ache vor seinem Startelf-Comeback, während Neuzugang Faride Alidou sich erstmal über Training und Kurzeinsätze wieder auf volle Fitness bringen muss.
Der Gegner: Ausgangslage und Personal
Preußen Münster verkauft sich bislang besser als von manchen sogenannten Experten gedacht. Mit 20 Punkten und drei Zählern Vorsprung auf den Releagtionsplatz steht die Mannschaft von Sascha Hildmann, der am Sonntag nach fünf Jahren mal wieder als Gästetrainer nach Kaiserslautern zurückkehrt, auf Platz 14. Der seit vier Partien unbesiegte SCP hat tatsächlich gute Chancen auf den Klassenverbleib und punktete auch nach dem Jahreswechsel bislang gut. Gegen Fürth gab es in letzter Minute einen 2:1-Heimsieg, bei den ambitionierten Hannoveranern spielte die Hildmann-Elf am vergangenen Wochenende 2:2.
Die Preußen reisen aber mit starken Personalproblemen auf den Betzenberg. Neben den Langzeitverletzten fehlt auch Kapitän Mikkel Kirkeskov, der kurzfristig zur Geburt seines Kindes zu Frau und Familie nach Dänemark gefahren ist. Zudem muss der Aufsteiger mit Stammtorhüter Johannes Schenk und Top-Torjäger Joshua Mees, der in dieser Spielzeit bereits sieben Treffer erzielt hat, auf zwei weitere absolute Leistungsträger verzichten. Beide liegen mit grippalen Infekten flach. So könnte es dazu kommen, dass der ehemalige Lautrer Drittliga-Leistungsträger Florian Pick sein Startelf-Debüt für Münster gibt. In Hannover kam der Neuzugang aus Nürnberg als Joker und erzielte gleich ein Tor, beinahe wäre ihm sogar noch ein zweites gelungen.
Frühere Duelle
Die Preußen haben in der Gesamtbilanz mit vier zu zwei Siegen aus insgesamt acht Partien die Nase vorne. Das Hinspiel in dieser Saison gewann der FCK durch ein spätes Ache-Tor mit 1:0. Das letzte Duell auf dem Betzenberg fand am 8. Februar 2020 statt. Damals hieß es nach 90 Minuten im Duell von Sascha Hildmann gegen Boris Schommers 1:1.
Fan-Infos
Bis Freitag waren schon wieder etwas mehr als 42.000 Karten für die Begegnung verkauft, sodass wohl an die 44.000 Zuschauer am Sonntag ins Fritz-Walter-Stadion kommen dürften. Aus Münster werden knapp 2.000 Fans ihr Team unterstützen. Übrige Tickets von FCK-Fans werden in der DBB-Kartenbörse angeboten. Auch an den Tageskassen und im Online-Ticketshop gibt es noch Restkarten.
Alles Wichtige rund um das Spiel hat der FCK in seinen Fan-Infos zusammengestellt.
Aufgrund einer aufgebauten Eisbahn und einem dazugehörigen Winterdorf stehen am Messeplatz wieder weniger Parkplätze zur Verfügung als sonst. Stadionöffnung ist um 11:30 Uhr.
O-Töne
FCK-Trainer Markus Anfang: "Münster hat zuletzt viele Punkte geholt und vor allem auswärts Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel vor schwierige Aufgaben gestellt. Wir wollen unsere Inhalte auf den Platz bringen und den Gegner vor Aufgaben stellen."
SCP-Trainer Sascha Hildmann: "Die Rückkehr nach Lautern ist emotional, weil viele Freunde, Verwandte und Bekannte dort sein werden. Sie freuen sich auf das Wiedersehen und ich mich auch. Auch wenn die Zeit knapp ist, wird es dort definitiv ein besonderes Erlebnis für mich."
Daten und Fakten
Voraussichtliche Aufstellung:
1. FC Kaiserslautern: Krahl - Elvedi (Robinson), Bauer, Heuer - Zimmer, Kaloc, Sirch, Wekesser - Yokota, Ache, Hanslik
Es fehlen: Gyamerah (Gelb-Rot-Sperre), Touré (Oberschenkelverletzung), Zuck (Kreuzbandriss), evtl. Elvedi (grippaler Infekt)
Preußen Münster: Behrens - Koulis, Paetow, Frenkert - ter Horst, Hendrix, Kinsombi, Lorenz - Pick, Amenyido, Makridis
Es fehlen: Batmaz (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Bolay (Aufbautraining nach Muskelfaserriss), Kirkeskov (private Gründe), Mees, Schenk (beide grippale Infekte), Mrowca (Aufbautraining nach Achillessehnenriss)
Quelle: Der Betze brennt / Autor: Florian Reis
Ergänzung, 02.02.2025:
Sirch in der Nachspielzeit: FCK siegt 2:1 gegen Münster
Auch im dritten Spiel der Rückrunde holt der 1. FC Kaiserslautern den Dreier und beißt sich in der Spitzengruppe fest. Matchwinner beim 2:1 (0:0) gegen Preußen Münster war Luca Sirch mit seinem Treffer in der Nachspielzeit.
Mit zwei Änderungen im Vergleich zum Sieg in Fürth schickte FCK-Trainer Markus Anfang seine Elf gegen Preußen Münster auf den Rasen. Für den gelb-rot-gesperrten Jan Gyamerah startete Jean Zimmer, zudem begann der diese Woche ausgeliehene Maximilian Bauer in der Innenverteidigung, Afeez Aremu musste dafür auf der Bank Platz nehmen. Von dort sah er mit den 42.901 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion einen zähen Beginn, in dem die Preußen auf dem schwer bespielbaren Geläuf nach einer Abtastphase besser ins Spiel und zu ersten Abschlüssen kamen. Doch bis zur ersten dicken Torchance sollte es 34 Minuten dauern: Während der bislang besten Phase der Roten Teufel konterten die Gäste mit David Kinsombi und Florian Pick, dessen Schuss Julian Krahl aber überragend abwehren konnte. Wenig später musste der Lautrer Keeper wieder gegen Pick ran, der frühere Lautrer blieb aber wieder zweiter Sieger (37.). Eine Minute später meldete sich auch der FCK im Preußen-Strafraum an, den Fernschuss von Filip Kaloc konnte Morten Behrens entschärfen.
Die zweite Halbzeit begann ganz nach dem Geschmack der Betzefans mit dem 1:0 vor der Westkurve: Lautern setzte sich am Preußen-Strafraum fest, am Ende spitzelte Erik Wekesser den Ball zu Marlon Ritter, der aus spitzem Winkel zur FCK-Führung vollendete (50.). Im Anschluss hatten die Lautrer das Spiel im Griff, hielten die Preußen besser als in der ersten Halbzeit vom eigenen Tor fern. Nach vorne passierte allerdings weiterhin nur sporadisch etwas, große Chancen blieben Mangelware. Und so reichte Münster eine Nachlässigkeit und Kinsombi stellte auf 1:1 (79.). Als alle Zuschauer schon mit einer Punkteteilung rechneten, machte sich Luca Sirch auf nach vorne und legte den Ball nach Doppelpass mit Faride Alidou an Behrens vorbei zum vielumjubelten Siegtreffer (90.+2). Nach Abpfiff kassierte Markus Anfang noch eine glatte rote Karte.
Durch den Heimsieg gegen Münster bleiben die Roten Teufel oben dran und etablieren sich in der Spitzengruppe. Nächste Woche Samstag geht es mit dem Abendspiel (20:30 Uhr) bei Hertha BSC weiter.
Wie bewertest Du die heutige Leistung der Roten Teufel? Hier geht's zur Spielerbenotung zum Heimspiel gegen Preußen Münster.
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Statistik zum Spiel: 1. FC Kaiserslautern - Preußen Münster 2:1
Ergänzung, 02.02.2025:
Stimmen zum Spiel
"Kann man nicht beschreiben": Sirch einfach nur happy
Der 1. FC Kaiserslautern hat den Neun-Punkte-Start mit einem harten Stück Arbeit klargemacht. Nach dem 2:1 gegen Preußen Münster steht kurz der Trainer, dann aber vor allem der Siegtorschütze im Mittelpunkt.
Nach dem Spiel ging es noch einmal hoch her. Markus Anfang hatte kurz vor dem Schlusspfiff die Gelbe Karte gesehen. Unmittelbar nach dem 2:1-Sieg durch das Last-Minute-Tor von Luca Sirch ging der FCK-Trainer dann zum Schiedsrichter und bekam dafür glatt Rot. Anfang wird damit voraussichtlich mindestens kommende Woche im Auswärtsspiel bei Hertha BSC gesperrt sein. "Ich wollte den Schiedsrichter fragen, ob er denn wüsste, dass ich die ganze Zeit die Bank weggehalten habe", erklärte der 50-Jährige im Anschluss die Situation. "Als ich den Platz betreten habe, war laut Schiri schon klar, dass ich die Rote Karte bekomme. Es lag also nicht am meiner Wortwahl, sondern an meinem Auftreten. Ich hatte zwar die Hände hinter meinem Rücken, weil ich den Respekt wahren wollte. Aber ich wusste gar nicht, dass ich noch so dynamisch gehen kann. Da muss ich künftig gechillter sein, wie man heute so schön sagt."
Dabei hatte das Heimspiel auf einem kaputten Rasen, der in den kommenden Tagen ausgetauscht wird, eigentlich auch so schon genug Geschichten. Nach einer schlechten Halbzeit hatte Marlon Ritter den FCK in Führung gebracht (50.), die David Kinsombi für die unangenehmen Münsteraner ausgleichen konnte (79.). Als sich schon fast jeder mit dem ersten Punktverlust des neuen Jahres abgefunden hatte, gelang Luca Sirch in der 92. Minute nach Doppelpass mit Neuzugang Faride Alidou noch der frenetisch bejubelte Siegtreffer.
Die Stimmen zum Spiel:
FCK-Trainer Markus Anfang zollte in seiner Spielanalyse sowohl seiner Mannschaft als auch dem Gegner Respekt: "Die erste Halbzeit war glaube ich sehr einschläfernd. Münster hat es ganz schlau gemacht, das Tempo rauszunehmen, so dass kein Spielrhythmus zustande gekommen ist. Und dann waren sie noch bei Standardsituationen gefährlich. In der Halbzeit haben wir dann darüber gesprochen, dass wir das Spiel schneller machen wollen. Dann machen wir das 1:0 und müssen einfach in den Konter-Aktionen viel klarer sein, um das 2:0 nachzulegen. Aus unserer eigenen Spieleröffnung heraus macht Münster dann das 1:1. Es ist dann eigentlich ein Unentschieden-Spiel, muss man sagen. Aber dann kriegen wir doch noch so eine Konter-Situation. Das ist eigentlich ein bisschen verrückt. Es hat mich aber natürlich wahnsinnig gefreut, weil es wirklich ein brutal schweres Spiel für uns war. "
Der Held des Tages war Luca Sirch, der sich gerade mal vier Monate nach seinem FCK-Debüt immer mehr zum Publikumsliebling mausert: "Unglaublich! In der 90. Minute noch zu treffen und vor der Westkurve das entscheidende Tor zu machen - das kann man nicht beschreiben. Aber das Wichtigste ist, dass wir heute gewonnen haben. Es war das erwartet schwere Kampfspiel auf einem schwierigen Platz. Wir werden analysieren, was wir hätten besser machen können, und das müssen wir auch. Es kommen jetzt drei sehr schwere Partien auf uns zu, beginnend mit dem Spiel nächste Woche bei der Hertha. Am Ende der Saison sehen wir dann, wofür es gereicht hat. Wir haben glaube ich die Qualität, um oben mitzuspielen. Aber wir sollten von Spiel zu Spiel schauen. "
Marlon Ritter ärgerte sich über den fast aus der Hand gegebenen Sieg und wollte vielleicht auch deshalb trotz des Neun-Punkte-Starts keine Kampfansage für die restliche Saison rausgeben: "Es war erstmal völlig unnötig, dass wir das Spiel so lange offen halten. Das Gegentor darf uns nicht passieren. Wir müssen vorher den Sack schon zumachen. Am Ende haben wir 2:1 gewonnen, aber wenn wir mit einem 1:1 zuhause gegangen wären, hätten wir uns alle blöd angeschaut. Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Das werden wir bis zur Sommerpause zwar wahrscheinlich nicht durchgehend schaffen. Aber wir werden es zumindest versuchen. Verstecken müssen wir uns vor niemandem, aber jeder weiß auch, wie eng die Liga ist."
Münsters aus Lautern stammender Trainer Sascha Hildmann traf im Stadion viele gute Freunde und spürte trotz der Niederlage auch Stolz auf seine Mannschaft: "Es war ein sehr intensives Spiel. Wir haben uns echt viel vorgenommen, sind sehr gut reingekommen, haben sehr konsequent und kompakt verteidigt. Wir hatten dann auch unsere Umschaltmomente, wo wir uns mit einem Tor belohnen müssen. Auch nach dem 0:1 sind wir nicht eingebrochen und wollten nach dem Ausgleich unbedingt noch den Siegtreffer nachlegen. Das finde ich auch gut, weil ich auch immer auf Sieg spielen möchte. Aber am Ende kriegst du noch so einen Konter, in der 92. Minute. Das hat sehr weh getan. Vor 14 Tagen haben wir selbst das Siegtor in der Nachspielzeit geschossen, heute hat es uns erwischt. So ist Fußball."
» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen Preußen Münster
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 02.02.2025:

Blick in die Kurve
Gedenken, Rekord und ein großer Jubelschrei am Betze
Das Heimspiel des FCK gegen Münster steht gleich in mehrfacher Hinsicht im Zeichen der Mitmenschlichkeit. Die Fans sorgen für einen neuen Rekordbesuch und lassen den Betze einmal mehr in der Nachspielzeit beben.
Bevor es im Fritz-Walter-Stadion losgeht, machen Verein und Fans darauf aufmerksam, dass einige Plätze leer bleiben - und zwar nicht nur heute, sondern bei jedem Spiel. Deutschlandweit leiden geschätzt rund 650.000 Menschen an der Krankheit ME/CFS, darunter logischerweise auch viele Fußballfans. Ein Stadionbesuch ist für die Betroffenen kaum mehr möglich. Mit den Aktionen "Empty Stands" und "Lemon Challenge" möchten sie auf sich und ihre Leidensgeschichte(n) aufmerksam machen. Die Ultras unterstützen sie mit einem Spruchband ("Cure ME/CFS") und Stadionsprecher Holger Schröder verliest eine Erklärung ("Macht mit bei der Lemon Challenge").

Nachdem sich beide Mannschaften hinter einem Plakat der DFL-Aktion "#WeRemember" zur Erinnerung der Auschwitz-Befreiung und Beendigung des Zweiten Weltkriegs versammelt haben, geht es los. 42.901 Zuschauer sorgen für einen neuen Vereinsrekord, nämlich das 16. Spiel in Folge mit mehr als 40.000 auf den Tribünen (siehe vorige DBB-Meldung). Und die Stimmung ist am Anfang trotz des zähen Spiels sehr gut, die Mitmachquote reicht bis hinauf in die x.4-Blöcke und über fast die gesamte Breite der Westkurve. Später flacht die Atmosphäre bei eisigen Temperaturen zwar etwas ab - aber nur, um dann doch noch mal so richtig zu explodieren: Als Luca Sirch in der 92. Minute den kaum noch erwarteten Siegtreffer erzielt und sein Team nahe an die Aufstiegsplätze schießt, bebt der Betze. Auf der Nordtribüne brennt er sogar, denn ein Fan in der ersten Reihe entzündet voller Euphorie ein bengalisches Feuer. Das sieht man auf der Haupttribüne auch nicht alle Tage. Anschließend wird er vom Ordnungsdienst abgeführt.

Ehe Sirch das 2:1 erzielt, hat schon Marlon Ritter zum 1:0 getroffen. Der FCK-Kapitän jubelt kurz zur Fankurve, dreht dann aber ab zur Ersatzbank, wo er sich ein vorbereitetes Trikot schnappt. Die Nummer 21 mit der Aufschrift "Zuck" wird von der ganzen Mannschaft hochgehalten. Aufstiegsheld Hendrick Zuck hatte sich diese Woche zum zweiten Mal am Kreuzband verletzt, die Karriere des 34-Jährigen steht nun auf der Kippe. Die Fans schließen sich wenig später mit einem Spruchband an: "Bodenständig, treu und immer alles für die Farben gegeben - Gute Besserung, Zucki!" Und nicht nur hier beweist der Anhang Mitmenschlichkeit. Schon zuvor gedenkt die "Sektion West" in Block 7.1 eines verstorbenen FCK-Fans ("Ruhe in Frieden, Erwin"). Und in Block 9.1 wird an den im Sommer verstorbenen Zeugwart Peter Miethe erinnert, der diese Woche Geburtstag gefeiert hätte: "Piet unvergessen! Happy B-day, Piet!"


Aus Münster reisen knapp 2.000 Fans mit nach Kaiserslautern, die zwar keine Choreo oder ähnliches zeigen, aber immer mal ein paar akustische Akzente setzen. Trotz der Niederlage in letzter Minute feiern sie ihre Mannschaft. Und mit dem Banner, das als erstes von allen am Gästeblock hängt, beweisen die SCP'ler auch noch guten Geschmack: "Schön hier!"

Zur kompletten Fotogalerie vom FCK-Heimspiel gegen Münster:
- Fotogalerie | 20. Spieltag: 1. FC Kaiserslautern - Preußen Münster
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 03.02.2025:
Sirch und Ritter top: Die Noten zum Sieg gegen Münster
Eher erkämpfte als verdiente drei Punkte, aber umso süßer schmeckt dieser Sieg. Beim Lautrer 2:1 (0:0) gegen Münster ragen ein nomineller Abwehrmann und ein Mittelfeldkünstler heraus.

Bei den von Fans vergebenen Spielernoten auf Der Betze brennt erhält Luca Sirch mit einer 1,7 die Top-Bewertung, dicht gefolgt von Marlon Ritter mit einer 1,8. Die notengebenden Journalisten sehen das grundsätzlich ähnlich wie die Fans, aber ein Unterschied fällt doch ins Auge: Die "Rheinpfalz" sieht den FCK-Kapitän "nur" bei einer 3, der "Kicker" vergibt eine glatte 2 und beruft Ritter - im Gegensatz zu Sirch - sogar in seine Elf des Tages. Für die Tageszeitung aus Lautern war eher Julian Krahl (DBB: 2,2 / Rheinpfalz: 1,5 / Kicker: 2,5) der Mann des Tages. Verbesserungspotential wird wie schon vor einer Woche in Fürth vor allem auf den Außenverteidiger-Positionen wahrgenommen.
Die Spielernoten werden präsentiert von Weinstraßen Energie, unserem Partner für nachhaltige und gleichzeitig preiswerte Energieversorgung. Geschäftsführer und Betze-Fan Simon Willim resümiert das Münster-Spiel wie folgt: "Marlon Ritter wäre auch nah dran gewesen, aber mein Teufel des Tages ist Luca Sirch. Trotz Neuzugang Maxi Bauer durfte er wieder im Zentrum der Abwehrkette ran. Stabil, unaufgeregt, einfach klar und sachlich - Sirch ist für mich auch irgendwie ein Betze-Spieler, der immer im Dienst der Mannschaft arbeitet und einfach seine Aufgabe erledigt. Diese Eigenschaften haben früher auch mal Axel Roos ausgezeichnet, einen der stillen Publikumslieblinge aus den goldenen 1990er Jahren. Dazu kommen bei Sirch noch offensive Fähigkeiten wie super lange Bälle und Standardsituationen. Ein Dank geht aber auch an Julian Krahl, der zwei, drei Mal klasse gehalten hat. Mein Fazit daher: Verdiente drei Punkte? Eher erkämpfte! Aber umso schöner, so ein klassischer Betze-Sieg kurz vor Schluss."
» Zur kompletten Notenübersicht: 1. FC Kaiserslautern - Preußen Münster

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz / Kicker
