
Mittelfeldspieler Tobias Raschl kommt von Fürth zum FCK
Während der 1. FC Kaiserslautern im Trainingslager in den USA weilt, steht der nächste Neuzugang in den Startlöchern: Tobias Raschl wird von der SpVgg Greuther Fürth auf den Betze wechseln.
Der gebürtige Düsseldorfer machte seine ersten fußballerischen Schritte bei der SG Unterrath und durchlief anschließend die Nachwuchsmannschaften von Borussia Mönchengladbach, Fortuna Düsseldorf und Borussia Dortmund. Bei den Schwarz-Gelben mauserte er sich direkt nach seinem Wechsel in die U16 zum Kapitän, behielt dieses Amt bis zur U19 inne und führte seine Mannschaft in der Saison 2018/19 zum Sieg der Deutschen A-Junioren-Meisterschaft. Raschl schaffte beim BVB den Sprung zur Profimannschaft und debütierte am letzten Spieltag der Saison 2019/20.
In der Winterpause der Saison 2021/22 wechselte Raschl dann in die Erste Liga zur SpVgg Greuther Fürth. Insgesamt bestritt der 23-Jährige für das Kleeblatt zehn Erstliga- und 29 Zweitligapartien und brachte es dabei auf zwei Tore und vier Torvorlagen.
"Wir sind sehr froh, dass wir mit Tobias Raschl, dessen Weg wir schon länger verfolgt haben, einen modernen Mittelfeldspieler der neueren Generation verpflichten konnten. Er ist ein spielintelligenter Mittelfeldspieler, der im zentralen Bereich alle Positionen besetzen kann, aber trotz seiner spielerischen Veranlagung auch verteidigen kann. Er wird für noch mehr Variabilität in unserem Spiel sorgen. Wir hoffen natürlich auch, dass er seine Torgefährlichkeit bei uns weiter ausbauen kann", äußerte sich FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur Neuverpflichtung.
"Der FCK ist einfach eine besondere Adresse im deutschen Profifussball. Die Begeisterung rund um den Verein und die positive Entwicklung konnte ich auch spüren, als ich in der vergangenen Saison auf dem Betze gespielt habe. Ich brenne darauf, Teil davon zu werden und freue mich darauf, gemeinsam mit der Mannschaft auch in der neuen Saison erfolgreich Fussball zu spielen. Ich freue mich bereits auf die außergewöhnlichen Fans und die besondere Atmosphäre am Betzenberg", erklärte Tobias Raschl zum Wechsel.
Spielerdaten
Name: Tobias Raschl
Position: Mittelfeld
Geboren: 21.02.2000 in Düsseldorf
Nationalität: Deutsch
Größe: 1,77m
Frühere Vereine: SpVgg Greuther Fürth, Borussia Dortmund, Fortuna Düsseldorf, Borussia Mönchengladbach, SG Unterrath
Quelle: Pressemeldung FCK
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Ergänzung, 27.06.2023:

Foto: Imago Images
Achter mit Wuttke-Füßchen: Tobias Raschl im DBB-Porträt
Er kommt als bereits "gestandener Zweitligaspieler", war als A-Junior jedoch wesentlich höher gehypt worden. Ob Tobias Raschl, nunmehr 23 Jahre alt, beim 1. FC Kaiserslautern sein Potenzial endlich voll ausschöpfen kann?
FCK-Fans dürften ihn aus der vergangenen Saison vor allem wegen einer Szene in unangenehmer Erinnerung behalten haben. Beim 3:1-Auswärtssieg der Roten Teufel am 5. Spieltag in Fürth markierte Tobias Raschl die 1:0-Führung fürs Kleeblatt - in einer Spielphase, in der es noch nach allem anderem als einem Erfolg der Pfälzer aussah. Ein technisches Meisterstück war es nicht gerade, diesen Treffer zu erzielen. Raschl startete im Rücken von Marlon Ritter in einen flachen Diagonalball und vollstreckte aus nicht einmal drei Metern.
Genau solche Momente hätte man sich in Fürth öfter von ihm gewünscht: Dass er in seiner Rolle als "Achter" öfter in den Strafraum eindringt und die Stürmer beim Erzielen von Toren unterstützt. Tatsächlich traf der Mittelfeldspieler in der abgelaufenen Spielzeit nur noch ein weiteres Mal: zum Saisonabschluss beim 4:0-Sieg über den bereits feststehenden Aufsteiger Darmstadt 98. Ansonsten ist in den Fanforen jedoch wenig Negatives über Lauterns Neuzugang zu lesen. Vielmehr werden seine außergewöhnlichen spielerischen Fähigkeiten gelobt. "Vom Ball ist er kaum zu trennen", heißt es immer wieder.
» Zum Video: Raschl trifft für Fürth gegen den FCK
Der Wechsel überrascht: Zorniger hat wohl andere Pläne
Für das Gros des Anhangs kommt sein Wechsel daher auch überraschend. Mit seinen 23 Jahren sei Raschl doch noch entwicklungsfähig. Außerdem hatte er noch ein Jahr Vertrag, bei einem Marktwert auf "Transfermarkt.de" von einer Million Euro. Wenn, kann man einen solchen Spieler doch nur für eine stattliche Ablöse ziehen lassen, heißt es allenthalben. Wobei "stattlich" natürlich immer relativ ist, aber Kaiserslautern wird sicher keine Unsummen auf den Tisch gelegt haben. Konkrete Angaben dazu machen die Vereine wie immer nicht, auch die Laufzeit des neuen Arbeitspapiers wird, wie es seit Beginn der Ära Thomas Hengen beim FCK üblich geworden ist, nicht bekanntgegeben. Vorstellbar ist, dass Lauterns Geschäftsführer den Fürthern die Freigabe schmackhaft machte, indem er ihnen einen gewissen Anteil an einem eventuellen Weiterverkauf Raschls zusicherte.
Bei näherem Betrachten von Raschls Saisonbilanz 2022/23 fällt allerdings auf: Im abschließenden Viertel hatte er seinen Stammplatz verloren. Ab dem 27. Spieltag verzeichnete er nur noch zwei Startelf-Einsätze. Es scheint, als habe da wieder einmal ein Spieler nach einem Trainerwechsel seinen Stellenwert in der Kaderhierarchie verloren. Alexander Zorniger hatte das Kleeblatt am 14. Spieltag übernommen und gilt als Verfechter extremen Pressingspiels. Vorgänger Marc Schneider bevorzugte einen gepflegteren, weniger aggressiven Fußball, der Raschl eher zugesagt haben dürfte.
"Tobi ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, sich verändern zu wollen, deshalb haben wir uns mit dem Angebot vom FCK auseinandergesetzt", wird Manager Rachid Azzouzi in der Pressemitteilung des Vereins zitiert. Das klingt nicht, als würden der Manager und sein Trainer unter heftigem Trennungsschmerz leiden. Für die neue Saison verfolgt Coach Zorniger nach allgemeiner Einschätzung personelle und taktische Ideen, in die der Mittelfeldspieler nicht mehr passte. "Er wollte den Konkurrenzkampf nicht annehmen", urteilen dagegen kritische Fürther Fans.
» Zum Video: Raschl richtet erste Worte an Jean Zimmer und die FCK-Fans
Laut GSN hat Raschl Potenzial zum "internationalen Klassespieler"
Nach seinem Wechsel an die Rhön Ende Januar 2022 war Raschl noch "als einer unserer besten Transfers der letzten Jahre" gefeiert worden. In der Tat kam er mit enormen Vorschusslorbeeren. Er hatte bei Borussia Dortmund II eine bockstarke Hinrunde in der 3. Liga gespielt. Der "Kicker" hatte ihn in seiner Winter-Rangliste 2021/22 als drittbesten zentralen Mittelfeldspieler seiner Klasse unter dem Prädikat "herausragend" eingestuft.
Zu seiner Vorstellung am Ronhof ließ "nordbayern.de" das Potenzial des Neuzugangs von "Gobal Soccer Network" (GSN) begutachten. Die Datennerds erkannten in ihm einen "soliden Bundesligaspieler", der sich in naher Zukunft zu einem "internationalen Klassespieler" entwickeln könnte. Sie bescheinigten ihm eine "sehr schnelle und sehr gute Ballverarbeitung, gepaart mit einem sehr guten Passspiel sowie generell eine starke Technik". Zudem sei er "handlungsschnell, hat eine gute Entscheidungsfindung und ist taktisch sehr gut geschult". Dazu kämen eine gute Beweglichkeit und auch eine gewisse Stabilität im Zweikampf". Bei "Wyscout" zählte Raschl in dieser Halbserie zu den besten "progressiven" Passspielern der 3. Liga, also zu denen, deren Zuspiele Raumgewinn bringen.
Als BVB-Juwel sollen sogar die Bayern um ihn gebuhlt haben
Für Fürth verzeichnete der gebürtige Düsseldorfer anschließend zehn Einsätze in der Ersten Liga. Sieben Mal stand er in der Startelf, zum Bundesliga-Ausstand am 34. Spieltag bei der 1:2-Niederlage in Augsburg legte er Kleeblatt-Stürmer Jessic Ngankam einen Treffer auf. Danach ging’s in die Zweite Liga, wo er bei 29 Einsätzen die besagten zwei Tore erzielte, drei Vorlagen gab und überwiegend gute Leistungen zeigte. Vor allem, als Marc Schneider noch auf der Trainerbank saß.
So imposant sich die GSN-Bewertung liest, zu Beginn seiner Karriere war Raschl sogar noch höher taxiert worden. "Tobias ist unfassbar ballsicher. Er hat die Gabe, den Ball in engen Räumen zu beherrschen. Seine besondere Ausstrahlung liegt irgendwo zwischen einer gesunden Portion Selbstbewusstsein und positiver Arroganz", urteilte der damalige U19-Bundestrainer Guido Streichsbier 2019 über den Youngster, der gerade die A-Junioren von Borussia Dortmund als Kapitän zur Deutschen Meisterschaft geführt hatte. Was unter "positiver Arroganz" zu verstehen sein soll, darüber wollen wir an dieser Stelle jetzt nicht zu grübeln beginnen.
In der Uefa Youth League schlug Raschl mit seinem Team sogar die A-Junioren des FC Barcelona. Den 2:1-Siegtreffer erzielte er persönlich. Der technisch anspruchsvolle Schuss mit dem Außenrist dürfte bei älteren FCK-Fans wehmütige Erinnerungen an Wolfram Wuttke wecken, das "schlamperte" Genie, das wechselweise so sehr gehasst und dann doch wieder so sehr geliebt wurde wie kein anderer Kicker, der jemals das Trikot der Roten Teufel trug.
» Zum Video: Raschl trifft in der Youth League gegen Barcelona
Von den Qualitäten des A-Juniors zeigte sich auch der damalige Dortmunder Cheftrainer Lucien Favre angetan. Er nahm Raschl zu Beginn der Saison 2019/2020 mit auf eine USA-Reise des BVB - also so eine, wie er sie nun mit dem FCK verpasst, denn er wird erst nächste Woche beim FCK ins Mannschaftstraining einsteigen. Beim 3:1-Sieg im Freundschaftsspiel gegen die Seattle Sounders überzeugte Raschl mit einer sagenhaften Passquote von 98 Prozent. Zu dieser Zeit sollen parallel auch Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen und sogar der FC Bayern an ihm gebaggert haben. Das verkündeten etwa die "Fußball News" unter Berufung auf die "Bild".
Ruhe am Ball und starke Technik, Schwächen im Kopfballspiel
Raschl wollte jedoch seine Chance beim BVB suchen. Sein Traum war, einmal gemeinsam mit seinem Vorbild Axel Witsel in einer Elf zu stehen. Der Belgier war damals einer der Führungsspieler der Schwarzgelben: "Wenn man mit ihm trainiert, lernt man richtig viel. Ich persönlich sogar sehr viel, weil er mir immer wieder Tipps gibt, mich zur Seite nimmt und Dinge zeigt", verriet Raschl seinerzeit bei "Spox". Der Einzug ins Profiteam blieb ihm jedoch verwehrt. Im Oktober 2019 stand er im Revierderby gegen Schalke mal im Spieltagskader, am 34. Spieltag durfte er gegen Hoffenheim mal 25 Minuten lang auf den Rasen. Die anhaltende Perspektivlosigkeit war auch der Grund, weswegen er Ende Januar 2022 zum Zweitligisten Fürth wechselte.
Er selbst schätzt sich so ein: "Ich bin eher ein technischer als ein laufstarker Spieler, ich bewahre immer die Ruhe am und mit dem Ball. Darauf werde ich immer wieder hingewiesen. Ich werde nicht nervös und behalte die Übersicht auch in brenzligen Situationen." Bevor er 2015 zu den B-Junioren von Borussia Dortmund gewechselt war, kickte Raschl beim Nachwuchs von Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach. In Düsseldorf ist er auch geboren.
Zu seinen Schwächen zählt er selbst das Kopfballspiel, was auch von regelmäßigen Beobachtern öfter moniert wird. Von daher ist kaum zu erwarten, dass ihn Dirk Schuster für den defensiven Part im Mittelfeld vorsieht, auch wenn Raschl als "Sechser oder Achter" bezeichnet wird. Als defensiven Sechser bevorzugt der FCK-Coach bekanntlich robuste Typen à la Julian Niehues oder Boris Tomiak. Dass der 1,77 Meter große Raschl ein Mittelfeldtriangel mit Philipp Klement und Marlon Ritter bilden könnte, ist daher nur schwer vorstellbar. Er ist wohl eher als Konkurrent dieser beiden anzusehen, ohne Frage aber als sehr ernsthafter.
Dieses Promo-Video hält ein paar nette Kabinettstückchen Raschls bereit. Zu beachten sind auch hier die geschliffenen Außenrist-Trickser auf seine Mitspieler. Sie würden den seligen Wolfram Wuttke sicher schmunzeln lassen.
» Zum Video: Skills, Vorlagen und Tore von Tobias Raschl
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 31.07.2023:

"Mutig sein": Tobi Raschl über die Lehren aus dem Auftakt
Uff e Wort: Tobias Raschl verursachte den entscheidenden Elfmeter gegen St. Pauli und sparte danach nicht mit Selbstkritik. Wir haben mit ihm über mehr Mut im Spiel nach vorne, Gänsehaut beim Aufwärmen und ein spezielles "Derby" gesprochen.
Die Stimmung beim 1. FC Kaiserslautern war nach dem 1:2 gegen den FC St. Pauli zum Auftakt der Saison 2023/24 natürlich allgemein getrübt. Ein Roter Teufel war aber besonders geknickt. Tobi Raschl hatte in der 74. Minute nicht gut ausgesehen, als er im Strafraum den Ball wegschlagen wollte, aber stattdessen Marcel Hartel am Fuß traf. Der Gefoulte selbst verwandelte den fälligen Elfmeter zum Siegtreffer für die Kiezkicker. Raschl gab sich nach der Partie selbst die Schuld an der Niederlage, wurde aber umgehend von allen Mannschaftskollegen getröstet und in Schutz genommen. "Das stärkt dich als Spieler auf jeden Fall. Ich kann gar niemanden einzeln herausnehmen, weil alle Jungs mir ein gutes Gefühl gegeben und versucht haben, mich aufzubauen. Alle haben gesagt, dass es nicht an mir lag und dass wir als Team zusammen gewinnen, aber eben auch verlieren. Dadurch bin ich nicht mehr ganz so down. Trotzdem habe ich selbst den Anspruch an mich, solche Fehler nicht zu machen", erzählt der Mittelfeldspieler im DBB-Kurzinterview, nachdem er nochmal drüber geschlafen hat.
Drei Fragen und drei Antworten mit Tobias Raschl:
Der Betze brennt: Tobi Raschl, aus Deinem Foulspiel in der 75. Minute resultierte am Samstag der Elfmeter, der Sankt Pauli wieder in Führung brachte. Nach Schlusspfiff hast Du Dich extrem selbstkritisch gezeigt und sagtest: "Das war einfach dumm. Die Niederlage geht voll auf meine Kappe". Wie geht es Dir mit etwas Abstand und was ist bei Euch als Team schiefgelaufen?
Tobias Raschl (23): Mir geht es angesichts der Niederlage immer noch nicht so gut, aber natürlich bin ich nach einer Nacht drüber schlafen etwas erholter als noch am Samstag. Wir haben das Spiel gemeinsam mit dem Trainer-Team analysiert. Dabei haben wir gesehen, dass wir auch Dinge gut umgesetzt haben. Aber trotzdem sitzt die Niederlage noch tief, weil sie im Endeffekt unnötig war. In der Analyse haben wir darüber gesprochen, dass wir uns mutiger noch mehr Torchancen hätten herausspielen müssen. Wir müssen uns aus dem Ballbesitz heraus kreativer Chancen erarbeiten. Vor dem Tor müssen wir konsequenter sein und mit den Torchancen, die wir hatten und haben werden, sorgfältiger umgehen. Nur dann können wir nach so einem doofen individuellen Fehler wie jetzt von mir wieder zurückkommen. Ansonsten standen wir defensiv eigentlich gut. St. Pauli hatte nicht viele gute Gelegenheiten.
Der Betze brennt: Vom Ergebnis abgesehen war es dennoch sicher auch ein schöner Tag für Dich, schließlich hast Du vor 44.000 Zuschauern erstmals im FCK-Trikot gespielt. Wie hast Du Dein Debüt im Fritz-Walter-Stadion wahrgenommen?
Raschl: Die Jungs haben mir im Vorfeld schon durch Erzählungen richtig Lust gemacht. Ich habe es als Gegenspieler ja schon mal erlebt. Aber jetzt im FCK-Trikot, das ist schon etwas sehr Außergewöhnliches. Allein beim Aufwärmen: Du kommst aus den Katakomben, die ganze Wand ist voll und beklatscht und besingt dich. Das kitzelt noch einmal die Extra-Prozente aus dir heraus, die wir am Samstag leider nicht nutzen konnten. Vor so einer Kulisse habe ich noch nie gespielt. Das macht Bock auf mehr. Ich hatte nach dem Aufwärmen kurzzeitig Gänsehaut, als ich mal auf die Kurve geschaut habe. Nach dem Spiel haben sie uns auch direkt aufgemuntert und auf das nächste Spiel eingestimmt. Das ist unsere Aufgabe und unser Fokus, diesen geilen Fans, die selbst in der Bundesliga außergewöhnlich wären, jetzt etwas zurückzugeben. Es gibt in Deutschland nicht viele Fanlager, die an Lautern rankommen.
Der Betze brennt: Am Samstag steht mit der Partie bei Schalke 04 schon die nächste große Herausforderung, aber auch ein echtes Highlight vor über 62.000 Zuschauern an. Wie sehr freust Du Dich auf die Aufgabe, auch aus der Sicht eines ehemaligen BVB-Spielers?
Raschl: Es wird eine Hausnummer. Aber wir freuen uns drauf. Für solche Spiele spielst du Fußball, um vor solchen Kulissen zu performen. Wir haben Bock. Ab Dienstag geht die Vorbereitung so richtig los. Schalke ist ein starker Gegner, der aus der Bundesliga kommt. Dennoch sind wir selbstbewusst, auch wenn wir im ersten Match nicht punkten konnten. Wir fahren mit Vorfreude dorthin, mit dem ganz klaren Ziel, zu punkten. Ich hatte die Dortmund Gene schon recht lange in mir (lacht). Irgendwo schlägt mein Herz schon noch Schwarz-Gelb. Es ist für mich zwar kein "Derby-Derby", aber es sind unterschwellig vielleicht noch ein paar Extra-Prozentpunkte da, dass man unbedingt gegen die Blauen gewinnen will.
Quelle: Der Betze brennt
