
"Es war mir eine Ehre": Alex Winkler verlässt den FCK
Innenverteidiger Alexander Winkler verlässt den 1. FC Kaiserslautern nach zwei Jahren und dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Der 30-Jährige hat sich am Sonntagabend von den Fans verabschiedet.
Auf seinem Instagram-Kanal schreibt Winkler, versehen mit Teufels- und Herz-Emoji: "Liebe FCK Fans, seit ich zum FCK gekommen bin war es mein erklärtes Ziel aufzusteigen. Auch wenn es nicht immer leicht war, habe ich jeden Tag dafür gekämpft und bewiesen wieviel Lautrer Herzblut, Ehrgeiz und Mentalität in mir steckt. Es macht mich sehr stolz, dass wir diese Saison sogar die beste Abwehr im deutschen Profifußball stellen. Ein Angebot zur Vertragsverlängerung blieb mir jedoch verweht und deshalb möchte ich mich jetzt von euch verabschieden: ES WAR MIR EINE EHRE ein Teil der FCK Geschichte gewesen zu sein. Ihr Fans seid für mich 1. Liga und ich hoffe der Verein wird da in Zukunft wieder spielen. Einen kleinen Teil dazu konnte ich vielleicht beitragen. Danke für Alles! Jedem einzelnen Weggefährten der letzten beiden Jahre von Herzen nur das Beste. Euer Wink - Einmal Lautrer immer Lautrer."
27 Spiele, zwei Tore und Mitglied der "Zu-Null-Defensive" im Aufstiegsjahr
Der Ur-Bayer Winkler war 2020 von der SpVgg Unterhaching zum 1. FC Kaiserslautern gewechselt. Er absolvierte 39 Drittliga-Spiele für die Roten Teufel, davon 27 in der abgelaufenen Aufstiegssaison, in der neben zwei Toren auch seinen Anteil zur mit 19 Zu-Null-Spielen besten Defensive der Liga beisteuerte. In Interviews hatte Winkler, der sich mehrfach gegen Widerstände durchsetzte, einige Male beteuert, sehr gerne weiter für den FCK spielen zu wollen - unter anderem schon in der Hinrunde gegenüber Der Betze brennt: "Es wäre ein Traum, beim FCK zu verlängern." Die FCK-Verantwortlichen haben sich nun jedoch dagegen entschieden, möglicherweise auch aufgrund der jüngsten Umstellung von Dreier- auf Viererkette in der Abwehr. Wo Alexander Winkler in der kommenden Saison spielen wird, steht noch nicht fest.
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
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Ergänzung, 19.06.2022:
+++ Transfer-Ticker +++
Alexander Winkler fehlte nur ein Spiel zur automatischen Vertragsverlängerung
Er wäre sehr gerne geblieben, doch ein Angebot zur Vertragsverlängerung seitens des FCK blieb aus. Nun hat Innenverteidiger Alexander Winkler "Sport1" ein Interview gegeben, worin er nochmals unterstreicht, dass er gerne in Kaiserslautern geblieben wäre. Besonders ärgerlich für den 30-Jährigen: Wie das Medium schreibt, hätte Winkler nur ein einziges weiteres Spiel für die Roten Teufel absolvieren müssen, damit sich sein Kontrakt in der Pfalz automatisch verlängert hätte.
Sport1 hat geschrieben: Der Linksverteidiger blieb aber und kämpfte sich wieder ran. Und plötzlich war er bei Antwerpen ein fester Bestandteil in einer der besten Abwehrreihen in Europa. Mit 27 Gegentoren hatte der FCK die wenigsten in der vergangenen Drittliga-Saison. Auch dank Winkler. Was besonders bitter ist: Sein Vertrag hätte sich ab einer bestimmten Anzahl an Einsätzen automatisch verlängert.
Doch Winkler fehlte am Ende ein Spiel für einen neuen Kontrakt." [...]
Quelle und kompletter Text: Sport1

