Unsere Einstiegsfrage: Mit Christoph Hemlein kommt ein weitere zuletzt gesetzt Stammspieler zurück. Muss er wie Timmy Thiele zunächst auf der Bank sitzen oder seht ihr nach dem Spiel gegen Zwickau Veränderungsbedarf in der Startelf?
Ergänzung, 28.02.2019:

"Mit Wut und Zorn": Rote Teufel reisen nach Köln
Wenn der 1. FC Kaiserslautern am Karnevalssamstag bei Fortuna Köln antritt, kann Sascha Hildmann personell aus dem Vollen schöpfen. Nach dem späten Punktverlust gegen Zwickau soll sein Team eine entsprechende Reaktion zeigen.
"Ich hoffe, dass wir Wut und Zorn entwickeln, um uns das, was wir am Samstag unglücklich verloren haben, wieder zurückzuholen", so FCK-Trainer Hildmann vor der Partie im Kölner Südstadion (Samstag, 14:00 Uhr). Der Last-Minute-Knockout gegen Zwickau soll möglichst mit einem Auswärtssieg schnell aus den Köpfen raus. "Wir können uns ja nicht einbuddeln. Kopf in den Wind und Feuer frei!"
Albaek, Hemlein und Biada wieder einsatzbereit
Für das Gastspiel am Rhein stehen außer den Langzeitverletzten alle Spieler zur Verfügung. Mads Albaek, der zuletzt gelbgesperrte Christoph Hemlein und Julius Biada (nach Oberschenkelverletzung) sind wieder einsatzbereit. Zu einem möglichen Comeback des dänischen Führungsspielers Albaek, der gegen Zwickau aufgrund seines Trainingsrückstandes noch pausierte, sagt Hildmann: "Mads ist zu hundert Prozent fit und für Samstag eine Option."
Der FCK hat für die Partie in Köln das komplette Gästekontingent von 2.800 Karten verkauft, mehr als 3.000 Lautrer Schlachtenbummler werden erwartet.
Alle weiteren Informationen zum Gastspiel bei Fortuna Köln folgen morgen im ausführlichen Vorbericht auf Der Betze brennt.
» Zum Video: Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Fortuna Köln
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Übersicht: Kompletter Team-Status des 1. FC Kaiserslautern
- Auswärtsinfos: Südstadion, Köln
Ergänzung, 19:00 Uhr:

Fan-Treue begeistert Hildmann: "Das ist Wahnsinn"
Trotz der sportlich bescheidenen Lage kann sich der FCK weiter auf seine Fans verlassen: Am Samstag reisen wieder mehr als 3.000 mit zum Auswärtsspiel. Dem zollt auch Coach Sascha Hildmann Anerkennung.
Im Schnitt nur rund 2.800 Zuschauer sehen in dieser Saison die Heimspiele von Fortuna Köln. Diese Zahl wird am Samstag, wenn der 1. FC Kaiserslautern ab 14:00 Uhr seine Visitenkarte im Südstadion abgibt, aber sicherlich rapide ansteigen. Das offizielle Gästekontingent von 2.800 Karten ist ausverkauft, viele Fans haben sich zusätzlich in anderen Bereichen des Stadions mit Tickets eingedeckt. So werden mehr als 3.000 Anhänger der Roten Teufel die Mannschaft am Samstag nach Köln begleiten und für ein gefühltes Heimspiel sorgen. FCK-Coach Sascha Hildmann würdigt die große Fan-Unterstützung: "Ich will unsere Fans da hören. 3.000 Mann, Frauen, Damen, Kinder. Das ist ein Wahnsinn, was da wieder hinfährt. Wir wollen das mitnehmen, wir wollen den Leuten was bieten und sie gerne mit einem Sieg belohnen." Der Auswärtsschnitt in der laufenden Drittliga-Saison liegt bei bislang rund 2.000 FCK-Fans pro Spiel.
Last-Minute-Gegentore für Hildmann kein Thema
Die vielen FCK-Gegentore in der Nachspielzeit will der Trainer hingegen nicht überthematisieren. Auch im Hinspiel gegen die Fortuna gab der FCK im September förmlich in letzter Sekunde die drei sicher geglaubten Punkte aus der Hand. Als Verantwortlicher der Roten Teufel erlebte Hildmann dieses "Phänomen" nun gegen Zwickau zum ersten Mal. Der Coach fordert, man solle gar nicht daran denken und in den letzten Sekunden des Spiels keine Angst haben. Ganz im Gegenteil: Er wolle das Ganze zusammen mit seiner Mannschaft in die andere Richtung drehen, um selbst kurz vor Schluss ein Tor zu erzielen. Vielleicht gewinnt der FCK ja dann schon am Samstag in Köln mal wieder selbst ein Spiel durch ein Tor in der Nachspielzeit. So wie früher.
Quelle: Der Betze brennt

