Ob es noch zehn Jahre dauert, bis wir die amerikanische Eventkultur im deutschen Profifußball haben?SWR hat geschrieben:Fußball-Fans haben "keine Lust auf Hollywood"
Der Auftritt von Schlagerstar Helene Fischer in der Halbzeitpause des DFB-Pokalfinales hat es gezeigt: Fußballfans sind in erster Linie am Sport und nicht an der "Show" interessiert.
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Die zehn größten Probleme des deutschen Profi-Fußballs
1. Die derzeitigen Spielergehälter und Ablösesummen sind realitätsfremd.
2. Indem die Top-Klubs die großen Geldtöpfe abgreifen, kommt es zu einer Wettbewerbsverzerrung innerhalb der Liga.
3. Die Zerstückelung des Spieltags aufgrund der Fernsehvermarktung geht zu weit.
4. In der Champions League gibt es zu viel Geld für immer die gleichen Mannschaften.
5. Es geht im Profifußball nur noch um noch mehr Geld.
6. Den Funktionären scheint das Geld wichtiger zu sein als der Fußball an sich.
7. Durch das viele Geld hat der Profifußball längst den Bezug zum realen Leben verloren.
8. Der Profifußball muss aufpassen, dass er sich nicht noch weiter vom Fan entfernt.
9. Die Bundesliga ist zusehends langweilig.
10. Bei der derzeitigen Entwicklung des Profifußballs bleiben die Interessen der Fans auf der Strecke.
Die Top-5-Lösungsansätze für die Probleme des deutschen Profifußballs
1. Der Profifußball braucht klare finanzielle Regeln.
2. Durch gerechtere Umverteilung der TV-Gelder sollte wieder mehr sportlicher Wettbewerb ermöglicht werden.
3. Die Gehälter der Spieler sollten eine bestimmte Grenze nicht übersteigen.
4. Es sollte eine Rückbesinnung auf fanfreundliche Anstoßzeiten erfolgen.
5. Um Faninteressen stärken zu berücksichtigen, sollten Profifußballvereine verpflichtet werden, in ihrem obersten Kontrollgremium (z.B. Aufsichtsrat) mindestens einen Fanvertreter zu installieren.
Quelle und kompletter Text: SWR
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