
Sportchef-Suche: Drei bis vier Kandidaten
Der 1. FC Kaiserslautern ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Sportchef. Aus 20 Anwärtern haben die Verantwortlichen einen engeren Kreis von drei bis vier Kandidaten ausgewählt.
Der FCK-Vorstandsvorsitzende Thomas Gries sagte im Pressegespräch am Rande des Trainingsauftakts am Montag: "Wir haben uns eine ganze Bandbreite von Kandidaten angeschaut, von denen jeder gewisse Qualitäten mitbringt. Jetzt müssen wir die Frage beantworten: Wer passt am besten zum FCK und zu dieser Aufgabe bei uns? Ich denke, dass wir in den nächsten Tagen oder Wochen eine Entscheidung treffen können."
Lizenzspieleretat soll nicht reduziert werden
Namen von möglichen Kandidaten sind bisher noch nicht durchgesickert. Gries deutete allerdings an, dass einige von ihnen vertraglich noch anderweitig gebunden seien: "Das muss noch geklärt werden." Der Vorstandsvorsitzende stellte weiterhin in Aussicht, dass der neue FCK-Sportchef - entweder als Sportvorstand oder als Sportdirektor - mit einem Lizenzspieleretat auf Vorjahresniveau planen könne. Dieser hatte rund 11,5 Millionen Euro betragen.
Der vorherige FCK-Sportdirektor Uwe Stöver war nach dem Ende der Saison 2016/17 überraschend zurückgetreten. Seine Aufgaben übernimmt momentan ein vereinsinterner Sportausschuss unter Federführung von Chefscout Boris Notzon (siehe Chronologie auf DER BETZE BRENNT).
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Trainingsauftakt beim 1. FC Kaiserslautern (Allgemeine Zeitung)
- Rote Teufel noch in Aufbauphase (Rheinpfalz)
- Thomas Gries im Interview mit Sky Sport & SWR (YouTube)
Update, 22.06.2017:

Sportchef-Suche: Entscheidung nächste Woche?
Wer wird Nachfolger des zurückgetretenen Sportdirektors Uwe Stöver? Gegenüber der "Rheinpfalz" (Donnerstagsausgabe) deutete der FCK-Vorstandsvorsitzende Thomas Gries an, dass mit einer baldigen Lösung zu rechnen sein könnte: "Ich gehe davon aus, dass wir nächste Woche eine Entscheidung treffen können."
Bereits Anfang dieser Woche beim Trainingsauftakt des 1. FC Kaiserslautern hatte Gries gesagt, dass Vorstand und Aufsichtsrat sich auf eine Endauswahl von drei bis vier Bewerbern geeinigt hätten. Namen von möglichen Kandidaten sind bislang noch nicht durchgesickert, einige oder alle sollen aber noch bei anderen Vereinen unter Vertrag stehen (siehe ältere Meldungen).
Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz
Update, 28.06.2017:

FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik; Foto: Imago/Schroedter
Magdeburgs Kallnik wird nicht FCK-Sportchef
Es ist weiter eine der wichtigsten Fragen beim 1. FC Kaiserslautern: Wer wird neuer Sportchef? Einer der Kandidaten aus der Gerüchteküche hat nun öffentlich dementiert.
Mario Kallnik, der sportliche Geschäftsführer von Drittligist 1. FC Magdeburg, wies Spekulationen über einen Wechsel zum FCK zurück. Gegenüber der Magdeburger Tageszeitung "Volksstimme" sagte er: "Da ist nichts dran. Ich war in Kaiserslautern, aber wegen des Wechsels von Florian Pick zum FCM."
Wie konkret das Interesse seitens des FCK war oder ob es überhaupt Gespräche miteinander gab, ist allerdings nicht bekannt. Jedoch kursierte das Gerücht um Kallnik seit einigen Tagen verstärkt im Umfeld der beiden Traditionsvereine – deshalb wohl nun auch das öffentliche Dementi.
Sportchef-Suche beim FCK: Entscheidung rückt näher
Nichtsdestotrotz geht die Suche nach Informationen von Der Betze brennt langsam auf die Zielgerade, was auch letzte Woche schon der FCK-Vorstandsvorsitzende Thomas Gries in den Medien angekündigt hatte. Der vorherige Kandidatenkreis aus drei bis vier Personen wurde demnach weiter verkleinert und auf wenige verbliebene Top-Favoriten reduziert. Aufsichtsrat und Vorstand gelingt dabei bisher absolute Diskretion: Namen von aktuellen Kandidaten sind immer noch nicht durchgesickert.
Quelle: Der Betze brennt
Update, 28.06.2017:

Vereinsführung einigt sich auf Stöver-Nachfolger
Steigt am Betze bald weißer Rauch auf? Der FCK-Vorstandsvorsitzende Thomas Gries hat gegenüber der "Rheinpfalz" bestätigt, dass man sich intern auf einen Favoriten für den vakanten Sportchef-Posten geeinigt habe.
Einen Namen nannte Gries nicht. In den weiteren Gesprächen gehe es nun um Gehalt, Kompetenzen, Vertragslaufzeit sowie den möglichen Einstiegstermin beim 1. FC Kaiserslautern. Und um die Frage, ob der „Neue“ als Sportdirektor oder als Sportvorstand engagiert wird – Gries präferiert laut "Rheinpfalz" eine Einstellung als zusätzliches Vorstandsmitglied. Mit einer Bekanntgabe schon in dieser Woche rechnet der 54-jährige allerdings nicht.
Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz
Update, 02.07.2017:

Sportchef: Team-Lösung Briegel/Notzon beim FCK?
Kehrt "Die Walz aus der Pfalz" heim auf den Betzenberg? Einem aktuellen Bericht der "Bild" zufolge könnte Ex-Nationalspieler Hans-Peter Briegel neuer Sportvorstand beim 1. FC Kaiserslautern werden – in Zusammenarbeit mit Boris Notzon als neuem Sportdirektor.
Laut "Bild" haben die FCK-Verantwortlichen das ganze Wochenende über Gespräche geführt – endgültig entschieden sei aber noch nichts. Hans-Peter Briegel (61) könnte demnach neuer Sportvorstand und damit der neue starke Mann in diesem Bereich beim FCK werden. Chefscout Boris Notzon (37), der momentan als kommissarischer Sportchef die zuvor vom zurückgetretenen Uwe Stöver (50) eingeleitete Kaderplanung übernommen hat, könnte neuer Sportdirektor werden und damit ebenfalls an Einfluss hinzugewinnen.
Endgültige Entscheidung noch offen – Weiterer Kandidat in der Auswahl
Nach Informationen von Der Betze brennt ist die aktuelle Meldung der "Bild" weitgehend zutreffend. Hans-Peter Briegel könnte das Amt des Sportvorstands zudem möglicherweise kostenneutral übernehmen, ehrenamtlich oder bezahlt von Sponsoren. Neben Briegel, der von Anfang an zum engsten Kandidatenkreis gehörte, soll aber mindestens noch ein weiterer Kandidat ernsthaft im Gespräch sein.
Ergänzung, 18:00 Uhr:
Briegel: "Gutes Gespräch, aber abwarten"
Gegenüber "Sport1" hat Hans-Peter Briegel die Gespräche mit den FCK-Verantwortlichen bestätigt: "Wir haben uns unterhalten und das Ergebnis ist noch offen. Es muss von FCK-Seite passen und auch von meiner Seite. Es war ein gutes Gespräch, aber man muss abwarten."
Quelle: Der Betze brennt / Bild / Sport1
Update, 03.07.2017:

Auf der Suche nach dem neuen FCK-Sportchef: Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat
Kicker: Zweiter Sportchef-Kandidat ist Favorit
Der "Kicker" (Montagsausgabe) hat Informationen von Der Betze brennt bestätigt, wonach es noch einen zweiten Kandidaten als Sportchef beim 1. FC Kaiserslautern geben soll. Dieser Kandidat sei der Favorit für den vakanten Posten.
Das Fußballmagazin schreibt wörtlich: "Das Warten auf den neuen Sportvorstand geht weiter. Ein Sportchef, der aktuell noch anderweitig unter Vertrag steht, gilt als Favorit." Ein Name wird nicht genannt.
Zuvor war am Sonntag bekannt geworden, dass die FCK-Verantwortlichen auch Gespräche mit Hans-Peter Briegel führen, der als neuer Sportvorstand ein Duo mit Chefscout Boris Notzon (dann Sportdirektor) bilden könnte (siehe ältere Meldungen).
Quelle: Der Betze brennt / Kicker
Update, 04.07.2017:

Briegel-Entscheidung wohl erst nächste Woche
Wann fällt die Entscheidung über den neuen Sportchef des 1. FC Kaiserslautern? Falls es Hans-Peter Briegel werden sollte, dauert es wohl noch ein paar Tage.
Das meldet die "Bild" (Dienstagsausgabe), denn Briegel ist gerade zu einer schon länger geplanten einwöchigen Reise nach Verona/Italien aufgebrochen. Der 61-jährige wird wie folgt zitiert: "Das hat auch keine Eile. Denn Boris Notzon (Scouting-Chef, d. Red.) hat bei den Transfer-Angelegenheiten alles im Griff und macht das sehr gut. Wenn ich zurück bin, werden wir sehen."
Am vergangenen Wochenende hatte es ausführliche Gespräche zwischen Briegel und den FCK-Verantwortlichen gegeben. Neben der "Walz aus der Pfalz" soll es noch einen weiteren, nicht namentlich bekannten Kandidaten in der Endauswahl für die Nachfolge des zurückgetretenen FCK-Sportdirektors Uwe Stöver geben.
Quelle: Der Betze brennt / Bild
Update, 05.07.2017:

Foto: Imago/Hessland
Sportdirektor: Böger bewirbt sich - ohne Erfolg
Ein weiterer Name, der es wohl nicht wird: Einem aktuellen Bericht der "Bild" zufolge hat sich Stefan Böger (51), der Manager des Halleschen FC, als Sportdirektor beim 1. FC Kaiserslautern beworben. Ernsthafte Chancen hat er aber nach jetzigem Stand nicht.
Es soll es sogar ein Bewerbungsgespräch beim FCK gegeben haben. Böger möchte Drittligist Halle Medienberichten zufolge verlassen, ein kolportiertes Engagement bei der umstrittenen chinesischen U20-Nationalmannschaft in der Regionalliga Südwest hat er jedoch unlängst dementiert.
Aber in Lautern werden dem HFC-Manager laut "Bild" nur Außenseiter-Chancen eingeräumt. Ergänzenden Informationen von Der Betze brennt zufolge ist Stefan Böger – nach jetzigem Stand – kein Thema bei den Roten Teufeln und wird nicht neuer Sportchef.
Quelle: Der Betze brennt / Bild
Update, 05.07.2017:

Kicker: Zweiter Sportchef-Kandidat hat abgesagt
Die Sportchef-Entscheidung beim 1. FC Kaiserslautern rückt näher: Laut "Kicker" (Donnerstagsausgabe) gibt es eine Mehrheit im Aufsichtsrat für Hans-Peter Briegel als neuen Sportvorstand. Der zweite verbliebene Kandidat hat unterdessen keine Freigabe für den FCK bekommen.
Dem Fußballmagazin zufolge handelte es sich bei dem zweiten, nicht namentlich bekannten Sportchef-Kandidaten um den Manager eines anderen Klubs aus der 2. Bundesliga. Dieser habe den FCK-Verantwortlichen am Montag seine Absage zukommen lassen, weil er von seinem Verein keine Freigabe erhalten hat und somit nicht zeitnah aus seinem laufenden Vertrag herausgekommen wäre.
Team-Lösung Briegel/Notzon rückt näher
Damit verdichten sich immer mehr die Anzeichen auf eine Einberufung von FCK-Ikone Hans-Peter Briegel als neuem Sportvorstand. Briegel hat auf Anfrage Gespräche mit den FCK-Verantwortlichen bestätigt und wird Ende dieser Woche von einer Italien-Reise zurück erwartet – dann könnten Nägel mit Köpfen gemacht werden. "Die Walz aus der Pfalz" soll Sportvorstand werden, der bisherige Chefscout Boris Notzon eine Beförderung zum Sportdirektor samt Vertragsverlängerung erhalten. Der "Kicker" bestätigte zudem vorherige Informationen von Der Betze brennt, wonach Briegel sein Amt ehrenamtlich oder von Sponsoren bezahlt ausüben soll.
Quelle: Der Betze brennt / Kicker
Update, 07.07.2017:

Rachid Azzouzi beim Spiel Düsseldorf gegen Kaiserslautern im März 2016; Foto: Imago/Eibner
Bild: Auch Rachid Azzouzi war FCK-Kandidat
Mario Kallnik, Stefan Böger, jetzt auch noch Rachid Azzouzi: Die "Bild" listet nach und nach die Namen der Kandidaten auf, die nicht neuer Sportchef beim 1. FC Kaiserslautern werden.
Die Boulevardzeitung berichtete heute von Gesprächen zwischen Rachid Azzouzi (46) und den FCK-Verantwortlichen, nach denen der Ex-Bundesligaspieler jedoch abgesagt habe. Ob seitens des FCK überhaupt ernsthaftes Interesse bestand, wird nicht erwähnt. Azzouzi wird bei "Bild" wie folgt zitiert: "In der Sommerpause ist es schwierig für einen Einstieg als Sportchef. Die Mannschaften sind oft schon komplett. Wenn da was schiefgeht, wird man verantwortlich gemacht für etwas, an dem man nicht mitwirken konnte." Grundsätzlich habe er aber schon Lust auf einen neuen Job.
Rachid Azzouzi ist zurzeit arbeitslos und stand bis vor einer Woche bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag, wo er jedoch schon vor einem Jahr freigestellt wurde. Zuvor arbeitete er als Sportdirektor beim FC St. Pauli (2012 bis 2014) und der SpVgg Fürth (2007 bis 2012).
Team-Lösung Briegel/Notzon wird weiterhin favorisiert
Als Favorit beim FCK gilt indes weiterhin Hans-Peter Briegel als ehrenamtlicher Sportvorstand, gemeinsam mit Boris Notzon als Sportdirektor. Ein zweiter verbliebener Kandidat ist nach Angaben des Kicker aus dem Rennen, weil er aus seinem laufenden Vertrag bei einem Zweitliga-Konkurrenten nicht aussteigen kann. Nach der Rückkehr Briegels von einer Italien-Reise in den kommenden Tagen könnte die Entscheidung verkündet werden.
Quelle: Der Betze brennt / Bild
Update, 10.07.2017:
Bild: Hans-Peter Briegel hat zugesagt!
Beim 1. FC Kaiserslautern soll bald der neue Sportchef präsentiert werden. Medien- berichten zufolge hat Wunschkandidat Hans-Peter Briegel den FCK-Verantwortlichen seine Zusage erteilt – und sich unter anderem gegen Otmar Schork (SV Sandhausen) durchgesetzt.

Hans-Peter Briegel
Nach rund sechswöchiger Suche soll Hans-Peter Briegel neuer Sportvorstand bei den Roten Teufeln und Nachfolger des Ende Mai zurückgetretenen Uwe Stöver werden. Dies meldet die "Bild" (Montagsausgabe). Das Boulevardblatt schreibt wörtlich: "Diese Woche steigt Briegel bei Lautern ein! Die 'Walz aus der Pfalz' hat richtig Bock, bei seinem FCK wieder für Aufbruchstimmung zu sorgen." Bereits zuvor berichteten verschiedene Medien darüber, dass Hans-Peter Briegel zum Sportvorstand berufen und der bisherige Chefscout Boris Notzon zum Sportdirektor befördert werden solle.
Rheinpfalz: FCK führte auch mit Otmar Schork Gespräche

Otmar Schork, Geschäftsführer des SV Sandhausen; Foto: Imago/Nordphoto
Am Sonntagabend hatte außerdem die "Rheinpfalz“ berichtet, dass die FCK-Verantwortlichen auch mit SV-Sandhausen-Geschäftsführer Otmar Schork Gespräche geführt haben sollen. Diese seien jedoch unter anderem an den Ablöseforderungen des SVS gescheitert. Bereits am vergangenen Donnerstag hatte der "Kicker" von der Absage eines Kandidaten berichtet, der nicht aus seinem Vertrag bei einem Zweitliga-Konkurrenten herausgekommen wäre – dies könnte auf Otmar Schork zutreffen.
Quelle: Der Betze brennt / Bild / Rheinpfalz
Update, 10.07.2017:

Absage: Briegel wird nicht FCK-Sportvorstand!
Paukenschlag beim 1. FC Kaiserslautern: Die als so gut wie sicher gegoltene Einberufung von Hans-Peter Briegel als neuer Sportvorstand ist geplatzt.
Dies berichtete am Montagnachmittag zuerst die "Rheinpfalz". Briegel steht demnach nicht mehr zur Verfügung und wird wie folgt zitiert: "Ich führe die Verhandlungen nicht weiter. Schade, ich hätte es gern gemacht, nicht sehr lange, aber doch für einige Zeit."
Weitere Informationen folgen! Genauere Stellungnahmen von Hans-Peter Briegel sowie von den FCK-Verantwortlichen sind angekündigt.
Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz
Update, 10.07.2017:

Briegel: "Der Vorstand möchte mich nicht"
Hans-Peter Briegel hat dem 1. FC Kaiserslautern abgesagt und wird nicht neuer Sportvorstand. Mit einer Stellungnahme hat er sich nun öffentlich zu Wort gemeldet.
Briegel bedankt sich darin für die Unterstützung des FCK-Aufsichtsrates, in dem es eine Mehrheit für ihn gegeben habe. Vorwürfe richtet er an den Vorstand, der eine künftige Zusammenarbeit verhindert habe: "Wenn aber ein Vorstand nicht glücklich über diese Entscheidung ist (übersetzt heißt das für mich, dass man mich nicht möchte), ist auch eine Zusammenarbeit zum Wohle unseres Vereins undenkbar."
Für den FCK werde er sich trotzdem auch in Zukunft einsetzen und beispielsweise auch die Südpfalzinitiative FCK weiter unterstützen, so Briegel, der mit den Worten abschließt: "Mit Leidenschaft kann man sehr viel erreichen!"
Die aktuelle Stellungnahme von Hans-Peter Briegel im Wortlaut:
"Nach langen Überlegungen bin ich zu dem Schluss gekommen, keine weiteren Vertragsgespräche zu führen.
Die Mehrheit im Aufsichtsrat hatte ja für mich gestimmt, wofür ich mich an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken möchte. Wenn aber ein Vorstand nicht glücklich über diese Entscheidung ist (übersetzt heißt das für mich, dass man mich nicht möchte), ist auch eine Zusammenarbeit zum Wohle unseres Vereins undenkbar.
Selbstverständlich werde ich mich auch in Zukunft für unseren FCK einsetzen und die Südpfalzinitiative weiterhin tatkräftig unterstützen. Ich wünsche dem Trainer-Team und der Mannschaft eine erfolgreiche Saison.
Mit Leidenschaft kann man sehr viel erreichen!!!!!
Hans-Peter Briegel"
Quelle: Der Betze brennt
Update, 10.07.2017:

Riesenkampff: "Wollen uns nicht öffentlich äußern"
Nach der Absage von Hans-Peter Briegel hat sich nun auch der FCK-Aufsichtsrats-vorsitzende Nikolai Riesenkampff mit einer kurzen Stellungnahme zu Wort gemeldet. Er bedauert den Abbruch der Gespräche.
Hans-Peter Briegel wird nicht neuer Sportvorstand beim 1. FC Kaiserslautern und nennt die amtierenden Vorstandsmitglieder, Thomas Gries und Michael Klatt, als Auslöser für seine Absage. In Reaktion auf die Stellungnahme Briegels äußert sich der Aufsichtsratsvorsitzende Nikolai Riesenkampff wie folgt: "Der Aufsichtsrat hat Gespräche mit Hans-Peter Briegel geführt, die in diesen Tagen fortgesetzt werden sollten. Wir bedauern es, dass diese Gespräche nun nicht fortgeführt werden."
Zuvor hatten allerdings mehrere Medien und auch Hans-Peter Briegel selbst berichtet, dass es im Aufsichtsrat bereits eine Mehrheit pro Briegel gegeben habe. Zu diesen Details möchte sich Riesenkampff in seiner Stellungnahme "nicht öffentlich äußern". Auch von Seiten der amtierenden FCK-Vorstandsmitglieder Gries und Klatt gibt es bis dato noch keine Reaktion auf die Aussagen Briegels.
Die aktuelle Stellungnahme von Nikolai Riesenkampff im Wortlaut:
FCK-Aufsichtsratsvorsitzender Nikolai Riesenkampff: "Der Aufsichtsrat hat Gespräche mit Hans-Peter Briegel geführt, die in diesen Tagen fortgesetzt werden sollten. Wir bedauern es, dass diese Gespräche nun nicht fortgeführt werden. Zur internen Meinungsbildung innerhalb des Vereins wollen wir uns nicht öffentlich äußern. Wir freuen uns, dass Hans-Peter Briegel den FCK und die Südpfalzinitiative weiter unterstützen wird."
Quelle: Der Betze brennt
Update, 11.07.2017:

Gries: "Verwundert über Briegels Statement"
Nach Hans-Peter Briegel und Nikolai Riesenkampff hat sich nun auch Thomas Gries zum Abbruch der Gespräche mit der "Walz aus der Pfalz" geäußert. Der FCK-Vorstandsvorsitzende sagt, dass Briegel nicht mit ihm persönlich gesprochen habe.
In einem kurzen Interview mit dem "SWR" dementiert Gries zwar nicht direkt, dass es im Vorstand des 1. FC Kaiserslautern Vorbehalte gegen eine Einberufung von Briegel als Sportvorstand gegeben hat. Er sagt aber: "Es ist nicht meine Aufgabe, irgendwelche potentiellen Vorstandskollegen zu beurteilen." Rein formal ist beim FCK nämlich alleine der Aufsichtsrat für die Besetzung der Vorstandsposten zuständig.
Gries weiter: "Ich war etwas verwundert über dieses Statement. Hans-Peter Briegel hat nie mit uns (dem FCK-Vorstand; Anm. d. Red.) gesprochen. Wenn jemand das als Grund heranzieht, hätte ich mich gefreut, wenn er das Gespräch mit uns aufgenommen hätte." Beim FCK gehe jetzt das "ganz normale Business" in der Saisonvorbereitung weiter, etwa das Trainingslager und die Sponsorensuche. "Wir haben genug operative Themen, die wir jetzt lösen müssen."
Die aktuelle Stellungnahme von Thomas Gries im Video:
» FCK-Vorstand Gries: "Kein Gespräch mit Briegel"
Quelle: Der Betze brennt / SWR
Update, 11.07.2017:

Kummt Senf druff
Nur zusammen sind wir Lautern? Schön wär's!
Am Betze werden mal wieder die Scherben zusammengekehrt. Die Absage von Hans-Peter Briegel hat nur Verlierer hervorgebracht, aber keinen Gewinner. Ein Kommentar.
Es ist so ein schöner, passender Spruch: "Nur zusammen sind wir Lautern." Oh ja, was hat dieser Verein schon alles erreicht, wenn wirklich alle zusammengehalten haben. Meisterschaften, Pokalsiege, legendäre Europapokal-Abende. Auch zwei Bundesliga-Aufstiege stehen im Portfolio. Leider aber klebt dieser Spruch heute nur noch als leere Worthülse auf dem Mannschaftsbus – gelebt wird er kaum.
Dies zeigt aktuell unter anderem das Thema Sportchef-Suche. Hans-Peter Briegel ist das Opfer von neuen Intrigenspielen in der FCK-Führungsetage geworden und hat in weiser Voraussicht selbst die Reißleine gezogen. Wobei auch Briegel nicht als Gewinner aus dieser Geschichte hervorgeht, sondern ebenfalls einer von vielen Verlierern ist, dazu weiter unten mehr.
Warum hat der Vorstand nicht mit Briegel gesprochen, wenn Vorbehalte bestanden haben?
Der Hauptvorwurf geht diesmal an die FCK-Vorstände Thomas Gries und Michael Klatt: Ihr habt Hans-Peter Briegel vergrault! So stellt es jedenfalls Briegel selbst dar und es gibt niemanden im Vereinsumfeld, der dieser Darstellung ernsthaft widerspricht. Gerade während des Schreibens dieser Kolumne hat sich zwar der Vorstandsvorsitzende Gries beim "SWR" zu Wort gemeldet: Briegel habe nie ein Gespräch mit dem FCK-Vorstand angefragt – okay, das ist ein Argument. Aber warum hat dann nicht einfach der Vorstand selbst bei Briegel angefragt, wenn Vorbehalte bestanden haben?
Selbstverständlich kann man über das Pro und Contra diskutieren. Und in dieser Diskussion hätte man vielleicht wirklich Argumente gefunden, warum Briegel nicht die beste Lösung gewesen wäre – aber doch wäre er die bestmögliche Lösung gewesen! Als Alternativen standen Kandidaten wie Otmar Schork, Rachid Azzouzi, Mario Kallnik oder Stefan Böger auf dem Zettel. Nichts gegen diese Männer, aber: Sie alle hätten (für FCK-Verhältnisse) viel Geld für ihre Arbeit bekommen, während Briegel für lau dem FCK gedient hätte, als Gesicht und Türöffner im Vorstand, im Team zusammen mit dem künftigen Sportdirektor und Kaderplaner Boris Notzon. Welche dieser vorhandenen Alternativen wäre da die bessere gewesen? Stattdessen geht die Sportchef-Suche dem Vernehmen nach jetzt quasi von vorne los.
Wären Schork oder Azzouzi besser gewesen als Briegel und Notzon?
Zu den Verlierern dieser Geschichte gehört neben dem Vorstand auch der Aufsichtsrat um seinen Vorsitzenden Nikolai Riesenkampff. Ein Aufsichtsrat, der seinen Laden einfach nicht im Griff zu haben scheint. Wenn sich doch eine Mehrheit in dem Gremium für Briegel als drittes Vorstandsmitglied ausgesprochen hat, wie konnte diese Entscheidung dann noch platzen?
Auch Briegel selbst ist natürlich nicht von aller Kritik freizusprechen. Hätte er es nicht trotzdem versuchen können, nachdem er vorher aktiv seine Hilfe angeboten hatte? "Eine Zusammenarbeit zum Wohle unseres Vereins ist undenkbar", das ist zwar ein triftiger Ablehnungsgrund, lässt aber ebenfalls noch weitere Fragen offen.
Das gilt für die Begründung von Briegel genauso wie für die ziemlich vagen Stellungnahmen des Vorstandsvorsitzenden und des Aufsichtsratsvorsitzenden. Alle anderen Funktionäre scheinen gar komplett abgetaucht zu sein. Von der vor einem Jahr versprochenen Transparenz der Kuntz-Nachfolger ist somit ähnlich wenig übrig geblieben, wie vom damals verkündeten Dreijahresplan mit dem Ziel "Aufstieg 2019".
Ohne Transparenz geht immer mehr Vertrauen verloren
Was geblieben ist, ist einzig der Scherbenhaufen auf dem Betzenberg, der nun zusammengekehrt werden muss. Klaro, der FCK wird wegen der Briegel-Absage nicht morgen untergehen, die neuen Spieler sind größtenteils schon verpflichtet, das Prinzip Hoffnung prägt den Ausblick auf die neue Saison. Aber wenn schon solche verhältnismäßig kleinen Aufgaben wie die Sportchef-Suche nicht einvernehmlich über die Bühne gebracht werden, dann kann man dieser Vereinsführung eigentlich auch nicht das viel größere Thema "Ausgliederung" vertrauensvoll in die Hand geben, um mal etwas weiter vorauszuschauen. Denn dabei geht es immerhin um die wichtigste vereinspolitische Entscheidung der FCK-Historie, nämlich den nur einmalig möglichen Verkauf der Anteile aus den Händen der Mitglieder in die Hände eines Investors. Aber das ist eine andere Geschichte, die sicher später noch mal auf den Tisch kommt.
Als entscheidende Führungskräfte im Verein liegt es jetzt erstmal an Vorstand und Aufsichtsrat, sich mit all jenen zusammenzuraufen, denen der FCK am Herzen liegt. Und die Kräfte aktiv zu bündeln anstatt sie zu spalten. Damit "Nur zusammen sind wir Lautern" vielleicht doch mal wieder mehr wird, als nur ein Spruch auf dem Mannschaftsbus.
Quelle: Der Betze brennt
