
Klassenerhalt: 1:0-Sieg gegen Nürnberg
Norbert Meier schickte seine Mannschaft in einer 4-3-3-Grundformation ins Rennen. Aliji ersetzte Gaus in der Linksverteidigung, die offensive Dreierkette besetzten Startelf-Debütant Shipnoski, Glatzel und Osawe.
Die erste gute Möglichkeit gehörte den Gästen. Löwen war durchgebrochen, schoss den Ball jedoch über die Latte (5.). Auf der Gegenseite kamen Glatzel (9.), Koch (15.) und Moritz (17.) zu ersten Abschlüssen. Der FCK war nun die etwas bessere Mannschaft - und belohnte sich mit dem 1:0. Halfars Ecke fand mit Hilfe von FCN-Keeper Kirschbaum den Weg ins Tor (20.).
Die Partie blieb unterhaltsam: Erst prüfte Osawe nach einer Ecke unbeabsichtigt Pollersbecks Aufmerksamkeit (28.). Im Gegenzug wurde Kirschbaum nach einem Freistoß von Halfar zu einer Glanzparade gezwungen. Der Ball tippte danach auf die Latte (30.).
Mwene, Glatzel und Kerk verpassen das zweite Tor
Im zweiten Durchgang kam der FCK durch Shipnoski zur ersten Torannäherung (51.). In der 63. Minute war Pollersbeck nach einem Distanzschuss von Teuchert gefordert (63.). Kurz darauf schoss Sabiri aus wenigen Metern über das Tor (64.), auch . Auf der anderen Seite verpassten Mwene (68.) und Glatzel (70.) das 2:0. Danach passierte nicht mehr viel. Kerk verfehlte mit einem Distanzschuss die Vorentscheidung (90.), weshalb es beim knappen Sieg der Roten Teufel blieb.
Der 1. FC Kaiserslautern hat damit den Klassenerhalt geschafft und beendet die Saison auf dem 13. Platz.
Welche Note würdest Du den FCK-Profis geben? Hier geht's zur Spielerbenotung nach dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg.
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Statistik: 1. FC Kaiserslautern – 1. FC Nürnberg
- Spielerstatistik Saison 2016/2017
- Zuschauer-Tippspiel, 34. Spieltag
- Das FCK-Stimmungsbarometer: Wie ist die aktuelle Gefühlslage der Fans?
Ergänzung um 20:01 Uhr

Meier und Stöver: Viel Lob für die FCK-Fans
Der 1. FC Kaiserslautern hat die Relegation abgewendet und den Klassenerhalt am 34. Spieltag geschafft. Nach dem 1:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg regierte aber nur kurz Erleichterung auf dem Betzenberg. Schnell richtete sich der Blick in die Zukunft.
Die Freude über den Klassenerhalt fiel bei Spielern und Verantwortlichen des FCK eher verhalten aus. Zwar waren alle Protagonisten froh, nicht in zwei Relegationsspielen gegen Regensburg antreten zu müssen. Insgesamt aber ist die Saison weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, das machten alle Beteiligten nach dem 34. Spieltag deutlich. Die Sorge, was im Falle eines Abstiegs in die 3. Liga gedroht hätte, hatte vor allem Uwe Stöver in den vergangenen Tagen beschäftigt. "Hier geht's um viele Arbeitsplätze, um Emotion und Tradition", sagte der Sportdirektor. "Wenn ich sehe, wie die Leute hier hochgepilgert sind, egal ob sie 7 Jahre oder 70 Jahre alt sind, sie hatten das Trikot an, sie leben für den Verein und leiden mit dem Verein."
Stöver: "Bei den Fans möchte ich mich ganz besonders bedanken"
Die Szenen vor dem Anpfiff, als der Mannschaftsbus von zahlreichen Fans vor dem Fritz-Walter-Stadion in Empfang genommen wurde, wirkten bei dem 50-Jährigen noch nach: "Bei den Fans möchte ich mich ganz besonders bedanken. Die Unterstützung der Mannschaft war heute grandios." Auch Norbert Meier war voll des Lobes über die Anhänger der Roten Teufel. Die Mannschaft habe man mit einigen Maßnahmen auf das Spiel eingestimmt. Doch letztlich sei alles das nichts gegen den Moment, "wenn du den Berg hochfährst und siehst, wie dort Tausende Menschen stehen und dir zujubeln". Dem Lautrer Cheftrainer war es auch im Nachgang der Pressekonferenz ein besonderes Anliegen, auf die Anhänger einzugehen: "Noch einmal ein Dank an die Fans, dass so viele Leute heute gekommen sind. Sie hätten sich vielleicht heute lieber in die Sonne gelegt."
Auch im Stadion war die Unterstützung vor allem zu Beginn des Spiels groß. Selbst Nürnbergs Trainer Michael Köllner zollte dem Publikum, "das wie ein Mann hinter seiner Mannschaft stand", Respekt. "Vor so einer Kulisse zu spielen macht natürlich Spaß", erklärte Christoph Moritz und Phillipp Mwene fügte mit Blick auf den Empfang vor dem Stadion an: "Das hat noch einmal die letzten Prozente freigesetzt."
Quelle: Der Betze brennt



