Selbst bei vorzeitig verlängerten Verträgen hätte man die beiden wohl abgeben müssen, da schlicht das Geld aus den Transfers benötigt wurde.Zizou91 hat geschrieben:Zu Orban und Heintz:
"... Die beiden Spieler abzugeben, war zu diesem Zeitpunkt alternativlos. Die Defizite sind vorher gemacht worden. Hätte man sich intensiver um sie bemüht, hätten sie frühzeitig verlängert und wären zu Säulen des FCK geworden."
Diese Tatsache macht mich wütend und traurig.
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Nöö. Bei einem Aufstieg wäre zumindest Heintz geblieben und unser "Verkaufsdruck" wäre in Liga 1 wohl auch nicht mehr vorhanden gewesen. Zumindest nicht für beide.ExilDeiwl hat geschrieben:Sehe ich ähnlich wie @simba. Wir hätten eine höhere Ablöse erhalten, aber gefehlt hätten uns beide. Aber Spekulation. Und so interessant die Ausführungen von Schupp sind - mehr als das sollten sie auch nicht sein (wieder um davon zu lernen). Wir haben jetzt unsere Herausforderungen zu bewältigen. Das Vergangene ist vorbei...
Scheinbar meint der gute Markus Schupp, dass man so locker flockig die Verträge mit Orban (Rogon) und Heintz (bei dessen Berater sind unter anderem Spieler wie Toni Kroos, Marco Reus ) auf der Liste. Das sind gerade die richtigen Berater die sich vom 1 FCK mal gerade zu Verträgen bewegen lassen. Die Beräter dieser Spieler hätten da ganz sicher die Konditonen diktiert und nicht der 1 FCK. Jetzt die Sache so hinzustellen als sei es ein leichtes gewesen diese Spieler mit langfristigen Verträgen auszustatten halte ich für eine Traumvorstellung von Markus Schupp oder etwa seinen Weihnachtswunsch ans Christkind, die Berater dieser Spieler sind für "solche Spässchen" gerade die Richtigen!Zizou91 hat geschrieben:Zu Orban und Heintz:
"... Die beiden Spieler abzugeben, war zu diesem Zeitpunkt alternativlos. Die Defizite sind vorher gemacht worden. Hätte man sich intensiver um sie bemüht, hätten sie frühzeitig verlängert und wären zu Säulen des FCK geworden."
Diese Tatsache macht mich wütend und traurig.
-Orban klarer Abwehrchef beim Spitzenreiter
-Heintz unverzichtbar in Köln, welche es sogar mit ihrer Abwehr geschafft haben nicht gegen die Bayern zu verlieren![]()
Ich lehne mich etwas aus dem Fenster und behaupte:
Hätte man diese Verträge frühzeitig verlängert, wäre man unter Runjaic auch aufgestiegen.
---> Dann hätte es kein Leistungsloch zum Saisonende gegeben weil die Spieler sowieso sicher den Verein verlassen...
Für mich immer noch ein bitterer Nachgeschmack der so schnell leider nicht verschwinden wird
Ja, vermutlich hätten wir nur Heintz halten können, aber für den anderen hätte es dann wahrscheinlich mehr Kohle gegeben. Und schon möglich, dass wir aufgestiegen wäre. Aber wie gesagt, das ist alles obsolet, es hilft uns nicht, darüber zu trauern, sondern wir müssen die Lehren daraus ziehen. Und mein Eindruck ist, dass die Verantwortlichen auf dem Berg das auch getan haben. Was waren wir freudig überrascht, als die Vertragsverlängerung mit Polle bekannt gegeben wurde.FCK58 hat geschrieben:Nöö. Bei einem Aufstieg wäre zumindest Heintz geblieben und unser "Verkaufsdruck" wäre in Liga 1 wohl auch nicht mehr vorhanden gewesen. Zumindest nicht für beide.ExilDeiwl hat geschrieben:Sehe ich ähnlich wie @simba. Wir hätten eine höhere Ablöse erhalten, aber gefehlt hätten uns beide. Aber Spekulation. Und so interessant die Ausführungen von Schupp sind - mehr als das sollten sie auch nicht sein (wieder um davon zu lernen). Wir haben jetzt unsere Herausforderungen zu bewältigen. Das Vergangene ist vorbei...
Was (auch damals eigentlich schon seit längerem) nötig gewesen wäre, war ein Sportdirektor neben Kuntz. Stattdessen kam dann mit Schupp ein Sportdirektor unter Kuntz und selbst dem stimmte Kuntz (dessen Vertrag hierfür leicht abgeändert musste) nur unter der Bedingung zu, dass gleichzeitig sein eigener Vertrag als Vorstandsvorsitzender - quasi als Belohnung für die ausbleibenden Erfolge - vorzeitig bis 2017 verlängert wurde. Dieses Ereignis hat bei mir damals die letzten Zweifel beseitigt, dass es Kuntz hier nicht wirklich um den Verein, sondern nur um seine eigene Arbeitsplatzsicherung ging.ChrisW hat geschrieben:Ich denke, die Probleme hatte Schupp nicht mit dem FCK, sondern mit einer Person. Wahrscheinlich haben die beiden Stillschweigen vereinbart, um sich die eigenen Karrieren nicht kaputt zu machen. Ich möchte gar nicht wissen, was da alles gelaufen ist.
Er war ein SD, den die Fans verlangt haben... und so wurde er auch behandelt.
Er hatte wohl nie eine richtige Chance. Aber dann hätte er auch anders reagieren müssen und nicht das lächerliche Versteckspiel mitmachen.
Dann sage ich, dass es nicht passt, und gehe!
Diese Betrachtungsweise lässt aber weitgehend außer Acht, dass das Geschäftsmodel des alten Vorstands massiv auf Transfererlöse ausgerichtet war. Schupp beschreibt ja auch, dass er diesen Umstand selbst unterschätzt hat. Ob man ihm das vorab falsch oder unvollständig beschrieben hat, kann ich nicht beurteilen. Das sich der Verein im wesentlichen mit Transfererlösen über Wasser gehalten hat (und hält!), war zumindest kein Geheimnis.Rheinteufel2222 hat geschrieben: Was (auch damals eigentlich schon seit längerem) nötig gewesen wäre, war ein Sportdirektor neben Kuntz. Stattdessen kam dann mit Schupp ein Sportdirektor unter Kuntz und selbst dem stimmte Kuntz (dessen Vertrag hierfür leicht abgeändert musste) nur unter der Bedingung zu, dass gleichzeitig sein eigener Vertrag als Vorstandsvorsitzender - quasi als Belohnung für die ausbleibenden Erfolge - vorzeitig bis 2017 verlängert wurde. Dieses Ereignis hat bei mir damals die letzten Zweifel beseitigt, dass es Kuntz hier nicht wirklich um den Verein, sondern nur um seine eigene Arbeitsplatzsicherung ging.
Und wie wir auf der letzten JHV erfahren durften, durfte Schupp sich ja ohnehin nur mehr wie ein Scout um Einkäufe kümmern, während alle Verkaufsverhandlungen komplett Kuntz vorbehalten blieben. Man darf sich fragen, warum genau.
Auch schön zu sehen, was für ein Kampf es war, einen Sportdirektor unter Kuntz zu bekommen und wie kompromisslos schnell Kuntz diesen dann wieder abgesägt hat. Seinen eigene vorzeitige Vetragsverlängerung hat er dabei natürlich nicht wieder rückgängig gemacht.
Schupp hat hier teilweise auf die Socken bekommen, weil er nicht der größte Rhetoriker ist, aber wenn das, was von ihm in der kurzen Zeit, die er hier war, übrig bleibt, Görtler und die Bödvarsson-Millionen sind, muss man sagen, dass er dem FCK keine schlechten Dienste geleistet hat, und es wäre interessant gewesen, zu sehen, was passiert wäre, wenn er hier tatsächlich länger und mit normalen Befugnissen ausgestattet hätte arbeiten können. Ich wünsche ihm auf jeden Fall aufrichtig alles Gute und viel Erfolg für die weitere Karriere.