Morgen folgen weitere Informationen zum Sportlichen, z.B. ob Amin Younes wieder fit ist. Heute schon mal zwei Texte zum Drumherum und der Organisation beim Derby:
Rheinpfalz hat geschrieben:FCK gegen KSC: Fahnen und Alkohol erlaubt
Am Samstag, 4. Oktober (13 Uhr, Fritz-Walter-Stadion), spielt der 1. FCK in der Zweiten Fußball-Bundesliga gegen den Karlsruher SC. Aus polizeilicher Sicht das Spiel der Saison. Der Großeinsatz ist durchgesprochen, alles ist bis ins Detail vorbereitet.
Wie bereitet sich die Polizei auf ihre Fußballeinsätze vor? „Mit einem über viele Jahre eingespielten System und einem Korsett, in dem sich alle Beteiligte bewegen“, sagt Franz-Josef Brandt, Leiter der Polizeidirektion beim Polizeipräsidium Westpfalz und am Samstag Einsatzleiter der Polizei. Deren Vorbereitungen beginnen bereits vor der Saison. Wenn der Spielplan da ist, gleicht die Zentrale Informationsstelle Sport der Polizei Nordrhein-Westfalen ab, ob es an den Spieltagen Kollisionen mit anderen Großveranstaltungen gibt. Gleiches macht die Landesinformationsstelle Sport beim Mainzer Innenministerium. Die Grundplanung ist vor Saisonbeginn erledigt, die Feinplanung auf jedes einzelne Spiel beginnt zwei bis vier Wochen vorher. „Je nach Gegner“, sagt Brandt.
Für das KSC-Spiel ging es vier Wochen vorher los, denn es ist als Hochrisikospiel eingestuft. Die Schlagzahl werde höher, je näher das Spiel rückt, alles münde dann in eine große Sicherheitsbesprechung mit Vertretern beider Vereine, Polizei und Bundespolizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, Straßenverkehrsbehörde und Ordnungsamt. Dort erfolge die Zusammenfassung aller Einzelbewertungen.
Die große Besprechung für das KSC-Spiel war am Donnerstag. Bei der Zusammenkunft wurde ausgewertet, wie die letzten beiden Heimspiele gegen den KSC verliefen, wie sich dessen Fans bei anderen Auswärtsspielen aufgeführt haben. Anhand der Auswertung wird generell festgelegt, welche Fanutensilien die Gästefans mitbringen dürfen.
Christoph Maurer vom Polizeipräsidium Westpfalz erläutert: Es wird bestimmt, ob große Fahnen mit doppelter Halterung mitgebracht werden dürfen, die gerne als Sichtschutz benutzt werden, um mit Pyrotechnik zündeln zu können. Je nach Sicherheitslage könnten alle Fahnen verboten werden und auch Trommeln, in denen man Pyrotechnik verstecken kann. Die KSC-Fans dürften alles mitbringen, denn sie seien bei den letzten beiden Spielen im Fritz-Walter-Stadion nicht auffällig geworden. Der FCK setzt die Auswertungen um, dessen Pressesprecher Stefan Roßkopf betont: „Wir wollen grundsätzlich ein farbenfrohes Fahnenmeer, aber Sicherheit geht vor.“
Ebenfalls nach den Erfahrungen der letzten Spiele wird festgelegt, ob Alkoholausschank im Stadion erlaubt wird, ob eine glasfreie Zone eingerichtet wird. „Alkohol erlaubt, keine glasfreie Zone“, heißt es laut Brandt am Samstag. (...)
Quelle und kompletter Text: http://www.rheinpfalz.de/sport/fussball ... l-erlaubt/
Polizei KL hat geschrieben:FCK – KSC: „Rivalität ohne Gewalt" beim Derby
Behinderungen durch Baustellen
„Rivalität ohne Gewalt“ – das soll das Motto beim Südwestderby des 1. FC Kaiserslautern gegen den Karlsruher SC sein (Anstoß: Samstag, 13 Uhr Uhr), zu dem mehr als 40.000 Zuschauer erwartet werden. Den Anhängern beider Vereine empfiehlt die Polizei, auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen und in Kaiserslautern den P+R-Verkehr zu nutzen. Neben dem Regelverkehr setzt die Deutsche Bahn zwei Entlastungszüge mit rund 2.000 Plätzen ein. Mehr als 40.000 Zuschauer werden zu dem Match erwartet – darunter bis zu 5.000 KSC-Anhänger.
Durch verschiedene Baustellen in und um Kaiserslautern kann es bei der An- und Abreise zu Behinderungen kommen, beispielsweise auf der A 6 zwischen den Anschlussstellen Enkenbach-Alsenborn und Kaiserslautern-Ost. Durch eine größere Baustelle im Bereich Barbarossastraße/Barbarossaring können Fußgänger den in Stadionrichtung rechten Gehweg der Barbarossastraße nicht nutzen. Die Polizei appelliert an alle aus Richtung Messeplatz zum Betzenberg gehenden Fußballanhänger, in der Barbarossastraße frühzeitig auf die in Richtung Stadion linke Seite zu wechseln.
Im Bereich des Löwenburgkreisels wird es vor und nach dem Spiel zu temporären Sperrungen kommen – insbesondere in der Zeit zwischen 11.30 Uhr und 12.30 Uhr. Zuschauer, die mit ihrem Auto in Richtung Stadion fahren, müssen dort mit Verzögerungen rechnen. Die Polizei rät deshalb allen Fußballfans, sich bei ihrer Zeitplanung darauf einzustellen und sich an die Verkehrsleitung zu halten. Ein Hubschrauber wird die Einsatzkräfte am Samstag aus der Luft unterstützen und zeitweise Lärm verursachen. Die Polizei bittet schon jetzt um Verständnis für die Einschränkungen und Lärmbelästigungen – sie sind aus Sicherheitsgründen notwendig!
Alte Rivalitäten, Emotionen und Begeisterung sorgen gerade bei Derbys für eine besondere Stimmung. Dabei zeigt die Erfahrung der Polizei bei Fußballeinsätzen, dass die große Mehrheit der Stadionbesucher bei aller Begeisterung kein Interesse an Randale hat. Das hat die letzte Begegnung der beiden Teams in Kaiserslautern bestätigt.
Insbesondere wenn es um Körperverletzungen, Pyrotechnik oder auch um Vermummungen geht, werden die Einsatzkräfte konsequent einschreiten. Fairness soll auch außerhalb des Spielfeldes Programm sein – wer sich nicht an die Regeln hält, bekommt die „Rote Karte“.
Abschließend der Appell an alle Fußballfans: Befolgen Sie die Anordnungen und Lautsprecherdurchsagen der Polizei und haben Sie Verständnis für die getroffenen Maßnahmen! Sie dienen der Sicherheit aller Besucher!
Die Polizei wird am Spieltag auch über Twitter (@Polizei_KL) und via Facebook (http://www.facebook.com/PolizeiRheinlandPfalz) über aktuelle Ereignisse informieren und freut sich auf Hinweise aus den Reihen der Fans.
Quelle: http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/ ... 1f282c266d



