Die U19 des 1. FC Kaiserslautern beendet die Saison 2013/14 in der Bundesliga Süd/Südwest auf einem insgesamt guten vierten Platz. In der Staffel erreichte die TSG Hoffenheim die Meisterschafts-Endrunde. Das letzte Saisonspiel fand bereits vor einer Woche statt (2:6 bei Mainz 05).
Die B-Junioren konnten heute einen Spieltag vor Schluss den Klassenerhalt in der Bundesliga Süd/Südwest feiern. Da der FSV Frankfurt heute bei Mainz 05 verlor (0:4) können die Hessen unsere U17 nicht mehr einholen. Der FCK selbst spielte heut 1:1 bei 1860 München und empfängt in zwei Wochen am letzten Spieltag die B-Junioren der Mainzer.
Glückwunsch! Ein ganz, ganz wichtiger Schritt für unser NLZ. Ist schwierig aus dieser Spirale, in der sich U19 und U17 immer mit Auf- und Abstiegen abwechseln, rauszukommen. Die Ausgangslage ist so für den Sommer optimal. 3-Sterne, eine starke U23, A- und B-Jugend in den höchsten Spielklassen und eine, in den vergangenen Jahren, relativ hohe Durchlässigkeit zu den Profis.
Ganz ganz starke Saison der A Jugend, Glückwunsch und weiter so! Und dass die B Jugend die Klasse mit einem tollen Endspurt noch gehalten hat verdient auch großen Respekt!
“You can change your wife, change your politics, change your religion. But never, never can you change your favourite football team!” Eric Cantona
Martin S-H hat geschrieben:Nur ein Kommentar hierzu?!
Der Kommentar von Veedaa sagt ja bereits fast alles. Absolute Zustimmung!
Jetzt können wir tatsächlich auf die Jugend setzen. Wenn Schupp jetzt noch nen ordentlichen Job macht, sehe ich den Verein strukturell richtig gut aufgestellt.
Der Idealfall wäre :
Weg von dem alljährlichen Kauf - und Verpflichtungsroulette, hin zu einer FCK Mannschaft, die dauerhaft aus der eigenen Jugend gespeist wird und nur PUNKTUELL aus dem externen Bereich verstärkt werden muss.
Die sportlichen Vorraussetzungen sind gegeben, und wenn das NLZ jetzt hoffentlich (EU-Prüfung) noch zeitnah ausgebaut wird, die wirtschaftlichen auch.
Benutzernamen hat geschrieben:Fünfstück wird vielleicht den Status quo halten. Aber Bahnbrechendes erwarte ich nicht. Weil mittlerweile auf Jugend-Ebene genauso profesionell - oder soll ich sagen "ungeniert" - gearbeitet wird wie bei den Profis. Scouting ist mitlerweile völlig durchreglementiert. Nichts wird dem Zufal überlassen. Nenne einen Namen eines begabten 12-Jährigen. Jede fähige Scouting-Abteilung wird Dir innerhalb von 30 Sekunden mit ihrer Datenbank Schuhgröße und Liebelings-Fach des Spielers aufsagen können.
Der FCK hat z. B. einen der begabtesten U14-Teams dieses Landes. Vor 2 Wochen haute man gar die Mainzer mit 4-1 weg. Ein tolles Spiel unserer Bubis. Einer aus dieser Hochbegabten-Truppe kam aus Betzdorf an den Betze. Internats-Platz, was in diesem Alter sehr außergewöhnlich ist. Man muss schon sehr überzeugt sein. Usus ist es erst ab U15. Dieser ballerte alles weg. Wechselt jetzt mit einem Kollegen zum BVB. Der Berater hat die Beiden in halb Deutschland angeboten. Auch die Bayern waren dran. Noch keine 14 Jahre alt...
Mir würde es ja reichen, wenn wir es endlich hinbekommen, mit Saarbrücken und Koblenz eine Kooperation durchzustarten. Diese beiden Vereine haben in den letzten 2 Jahren knapp 20 Spieler an NLZ's verloren! Nur Holstein Kiel kann da "mithalten". Es sind Satelliten-Vereine. Also die stärksten ihrer Region. Einem Vater ist es zunächst egal, wie der Verein heißt, solange es die Nummer eins aus der Region ist. Egal, ob Hochbegabt oder nicht. Bei diesen Klubs wird nicht schlecht gearbeitet, das Talent wird zumindest nicht versaut. So schafft man Synergien und kann das Scouting bündeln, weil sie es einem zum Teil "abnehmen".
Beide Klubs stellen z. B. mehr Junioren-Nationalspieler als wir. Das sollte deutlich genug sein, wie sehr man dieses Thema anpacken sollte.
Das andere Problem sind die Berater. Das obige Beispiel mit unseren beiden U14-Kicker ist ja schon deutlich. Und wird an Brisanz immer mehr gewinnen. Weil mittlerweile auch die Spieler, die keinen Fördervertrag halten, einen mitbringen. Dies hat zur Folge, dass auch Ergänzungsspieler die Vereine auspressen, weil auch sie etwas vom Kuchen abhaben wollen. Und dies hat wiederum zur Folge, dass in diesem Jahr ein neuer Rekord was Wechsel innerhalb der NLZ's angeht, aufgestellt wird.
Wir bzw. Lelle haben vieles verpennt. Es geht nur noch darum, den Rückstand nicht größer werden zu lassen. Glückstreffer zu landen. Und dann rechtzeitig in die Infra-Struktur zu investieren. Ohne die Fans wieder mit einer Anleihe anzubetteln.
Schwer - aber nicht unmöglich.
Vorraussetzung ist aber in jedem Fall, dass der Fröhnerhof ausgebaut wird.
Für uns als e.V. wird eine sehr gute Jugendarbeit überlebenswichtig.
Kommt sie nicht schnellstens in Gang, haben wir drastisch formuliert, in Bälde genau zwei Möglichkeiten : Investor oder Insolvenz
Die Infrastruktur am Fröhnerhof war wichtig, um vielversprechende Spieler überhaupt mal zu bekommen.
Solange "die da oben" um ihren Lügenbaron herum aber weiterhin einen Bock nach dem anderen schießen, wird sich auch weiterhin nichts daran ändern, sie nicht halten zu können.
Der Ausbau oder Nicht-Ausbau des NLZ hat da wenig mit zu tun.
In letzter Instanz geht es um sportliche Perspektive und Kohle. Beides haben wir momentan nicht in dem Maße.
Sorry, solange du mit Begriffen wie "Lügenbaron" hier aufschlägst, disqualifizierst du dich und deine Texte eh selber.
Eigentlich schade.
Und der Ausbau des NLZ hat sehr wohl was damit zu tun.
Jeder Vater wird sein Kind wohl eher in ein gut durchstrukturiertes NLZ geben wollen, dass gerade auch von den Räumlichkeiten und dem Gesamterscheinungsbild was hermacht, als in ein NLZ dass aus ein paar Sportplätzen und ein/zwei Verwaltungsgebäuden und Lagerräumen besteht.
Und wenn danach noch die Möglichkeit besteht, zügig zu den Profis zu kommen, hat das sehr wohl auch was mit sportlicher Perspektive und Kohle zu tun.
Deshalb hab ich ja geschrieben - es könnte was gehen.
Ich setze meine Hoffnungen darauf, dass der Cheftrainer, Schupp, Fünfstück, und Kuntz den Philosophiewechsel auch mit allen erforderlichen Konsequenzen durchziehen, sonst wird es letztendlich aufs Modell HSV rauslaufen - Ausgliederung, Investor(en), ade "alter" FCK.