Richtig, im Vorgängerthread hatte ich geschrieben (glaub ich mal, daß der Fröhnerhof mit seinem angesetzten Buchwert eine Pacht von ca. 120.0000 € im Jahr generiert hätte.Rheinteufel2222 hat geschrieben:Un hiervon wieder die Kurve zum Fröhnerhof zu bekommen: Der fällt jetzt ja aus der Miete raus. Mit anderen Worten heißt dann aber auch, dass wir als Eigentümer zukünftig für die laufenden Kosten des Fröhnerhofs aufkommen müssen.
Gibt es irgendwelche Informationen, zum Beispiel aus den Unterlagen der Stadiongesellschaft, in welcher Größenordnung diese sich voraussichtlich bewegen werden?
FDP-Stadtratsfraktion hat geschrieben:Insbesondere gebe es große Bedenken bei der Frage, ob die gestaffelte Stadionmiete EU-beihilferechtlich in Ordnung sei
Ich will nicht hoffen, dass sich morgen Abend gegen 20:20 der gegebene Anlass für eine solche Aussage bietet.Mac41 hat geschrieben:Persönliche Anmerkung:
Ich gehe davon aus, in Kürze ergeht eine Stellungnahme des Aufsichtsratsvorsitzenden, der erklärt, der FCK müsse garnicht aufsteigen, sondern könne sich in der Zweitligakuscheligkeit durchaus sportlich erfolgreich und wirtschaftlich stabil etablieren.
Na, da bin ich mir aber nicht so sicher. Bin zwar jetzt kein Experte wie Mac (Danke für die Rückantwort und schade, dass anscheinend keiner was davon weiß), aber der FCK zahlt die Stadionmiete und hat wohl ein gewisses Mitspracherecht. Wenn die Stadt, ohne den FCK zu fragen, einfällt, um Kosten zu decken, verkaufen wir den Stadion-Namen, dann hätte das wohl auch Auswirkungen auf den Pacht-Vertrag.alaska94 hat geschrieben:@rheinfan:
Es kann nur derjenige den Namen des Stadions verkaufen, dem das Stadion gehört. Und es bekommt der das Geld, dem das Stadion gehört, dass ist wer?? Richtig der Stadt. Die Stadt bekommt dann also 3 Mio pro Jahr, für den Namen und 3 Mio für die Nutzung durch den FCK. Was hat der FCK dadurch gewonnen??? Nichts.
So weit ich weiß, könnten wir den Verkauf des Stadionnamens nicht mal verhindern, weil es uns nicht mehr gehört.

rheinfan hat geschrieben:Das ganze Theater könnte aufhören, wenn man nicht unbedingt auf dem Namen Fritz-Walter-Stadion bestehen würde.
Fritz-Walter wird immer present sein, auch ohne dass das Stadion so heißt!
Außerdem ist der Name bei jeder Übertragung auf der Südtribüne present.
Die meisten Clubs vermarkten den Namen ihres Stadions. Sogar die Bayern, der bestimmt mehr Kohle als der FCK hat.
Und wenn es nur 3 Mios im Jahr bringen würde, dann wäre die Stadionmiete in der 2.Liga ganz, und in der 1. Liga weitgehends bezahlt.
Wann wird man endlich über den eigenen Schatten springen, und die ganze Sache uneingenommen angehen.
Solange man immer nur von Tradition faselt, wird das nie etwas dauerhaftes
mit dem angestrebten Aufstieg, und dann aber auch drin bleiben in der 1. Liga.
Für Tadition kann man sich heute nichts mehr kaufen.
Oder wir müssen uns für immer in der 2. Liga einrichten.
Ihr Traditionisten, denkt mal darüber nach.
Wenn eure Köpfe nicht total vernagelt sind, gibt es keine andere Lösung
Darum, auf geht´s, packt es an!
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Nochmal da kann in der Satzung stehen was will. Uns gehört das Stadion nicht mehr, da kannst Du als Mitglied bestimmen was Du willst. Ich glaube wenn die Stadt den Namen wirklich verkaufen wollen würde, könnte niemand beim FCK was machen. Wir sind Mieter und glaube nicht, dass die sowas in den Mietvertrag mit reingeschrieben haben. Schon gar nicht die damals dafür verantwortlich waren. Denen war der FCK doch eh scheiß egal.Sascha89 hat geschrieben:Mal abgesehen von dem lächerlich kleinen Betrag, den wir dafür erhalten würden (mit viel Glück vielleicht 1-1,5 Mio., in der ersten Liga, versteht sich...) ließe sich das nur Umsetzen wenn die Mitglieder mitziehen. Der Stadionname steht in der Vereinssatzung und eine Satzungsänderung erfordert eine 2/3 Mehrheit unter den Mitgliedern. Und da (wir) traditionalisten da ganz gewiss nicht mitziehen - erst recht nicht für solches "Klimpergeld" wie in Nürnberg oder Freiburg - werden sich die FCK Fans, die dafür wären, wohl damit abfinden müssen... Sorry Leute, aber das Thema nervt, besonders, wenn Zahlen und Theorien in den Raum gestellt werden, die so einfach nicht stimmen.
Was soll die Diskussion denn jetzt?? Was ist den aus den ganzen Traditionvereinen geworden?? Wir müssen endlich auch mal anfangen etwas moderner zu denken. Ausgliedern der Lizenzspielerabteilung etc. Wo spielen denn Hamburg, FCK Düsseldorf, Dresden und Co?? Alle am Abgrund der zweiten Liga.pisano96 hat geschrieben:rheinfan hat geschrieben:Das ganze Theater könnte aufhören, wenn man nicht unbedingt auf dem Namen Fritz-Walter-Stadion bestehen würde.
Fritz-Walter wird immer present sein, auch ohne dass das Stadion so heißt!
Außerdem ist der Name bei jeder Übertragung auf der Südtribüne present.
Die meisten Clubs vermarkten den Namen ihres Stadions. Sogar die Bayern, der bestimmt mehr Kohle als der FCK hat.
Und wenn es nur 3 Mios im Jahr bringen würde, dann wäre die Stadionmiete in der 2.Liga ganz, und in der 1. Liga weitgehends bezahlt.
Wann wird man endlich über den eigenen Schatten springen, und die ganze Sache uneingenommen angehen.
Solange man immer nur von Tradition faselt, wird das nie etwas dauerhaftes
mit dem angestrebten Aufstieg, und dann aber auch drin bleiben in der 1. Liga.
Für Tadition kann man sich heute nichts mehr kaufen.
Oder wir müssen uns für immer in der 2. Liga einrichten.
Ihr Traditionisten, denkt mal darüber nach.
Wenn eure Köpfe nicht total vernagelt sind, gibt es keine andere Lösung
Darum, auf geht´s, packt es an!
Den Namen Fritz Walters zu verkaufen waere Hochverrat am Fussball und an der Stadt Kaiserlautern. Beide leben bis heute von diesem ehemaligen grossartigen Fussballer und Menschen.
Tut mir leid das sagen zu muessen, aber alleine schon aufgrund Deiner Aussage bzgl. der Umbennung des Stadions muesste der FCK Dir ein lebenslanges Stadionverbot aussprechen!!!!! Wenn Du kein Traditionalist bist, dann fahre doch jeden zweiten Samstag in die "Allianz-Arena" und bezahle 10 EUR fuer Deinen Parkplatz im Stellhaus. Oder noch besser, RB Leipzig spielt in 2 Jahren in der Bundesliga in der "Red Bull Arena" im "Anti-Traditionalisten-Klassiker" gegen Hoppelheim!!!!
Klar, ich kann mir heute, leider, nichts mehr fuer Tradition kaufen, aber ich kann mir als Traditionalist wenigstens im Spiegel noch in die Augen schauen. Gaebe es in Deutschland nicht diese grosse Anzahl an Traditionalisten, dann haetten wir hier vielleicht auch schon laengstens britische Verhaeltnisse. Wir gross waere dann Dein Aufschrei, wenn die Eintrittskarte in der Westkurve 50-60 EUR kosten wuerde!!!!?????
Ich "fasele" (um Dich zu zitieren) beim Fussball, genauso wie viele andere FCK-Fans, lieber ueber Tradition, Werte und Tugenden, die man normalerweise als Fussballspieler/-interessierter von jedem Vater oder Trainer in Kindesjahren schon beigebracht bekommt, als mich fuer irgendeinen Firmennamen zu prostituieren. Und ich brauche auch keine Champions-League, in der mir die UEFA vorschreibt, wann ich auf die Toilette gehen darf und wann nicht.
AFAIR gibt es aber in den damaligen Verträgen zum Stadionverkauf einen Passus, der den Stadionnamen recht eindeutig regelt.alaska94 hat geschrieben:Uns gehört das Stadion nicht mehr, da kannst Du als Mitglied bestimmen was Du willst.
Du willst also eines der bedeutendsten Merkmale unseres Vereins verscherbeln??rheinfan hat geschrieben:Das ganze Theater könnte aufhören, wenn man nicht unbedingt auf dem Namen Fritz-Walter-Stadion bestehen würde.
Fritz-Walter wird immer present sein, auch ohne dass das Stadion so heißt!
Außerdem ist der Name bei jeder Übertragung auf der Südtribüne present.
Die meisten Clubs vermarkten den Namen ihres Stadions. Sogar die Bayern, der bestimmt mehr Kohle als der FCK hat.
Und wenn es nur 3 Mios im Jahr bringen würde, dann wäre die Stadionmiete in der 2.Liga ganz, und in der 1. Liga weitgehends bezahlt.
Wann wird man endlich über den eigenen Schatten springen, und die ganze Sache uneingenommen angehen.
Solange man immer nur von Tradition faselt, wird das nie etwas dauerhaftes
mit dem angestrebten Aufstieg, und dann aber auch drin bleiben in der 1. Liga.
Für Tadition kann man sich heute nichts mehr kaufen.
Oder wir müssen uns für immer in der 2. Liga einrichten.
Ihr Traditionisten, denkt mal darüber nach.
Wenn eure Köpfe nicht total vernagelt sind, gibt es keine andere Lösung
Darum, auf geht´s, packt es an!
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Du bringst hier einiges durcheinander! Zunächst mal ist ein eingetragener Verein nicht per se ein "gemeinnütziger Verein" die Gemeinnützigkeit ist ein Begriff aus dem Steuerrecht und bezieht sich nur auf bestimmte Bereiche des Vereins. Im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb wird jeder Verein genau so behandelt wie jede andere juristische Person. Und das so wohl steuerlich als auch subventionsrechtlich.JohannesS hat geschrieben:Bin juristisch nicht wirklich bewandert. Aber wieso will man denn bei einem eingetragenen Verein, der doch per Defintion der Gemeinnützigkeit dient, die Subventionen anzweifeln?
Die EU-Beihilfe bezieht sich doch im engeren Sinne erstmal für frei wirtschaftende Unternehmen die im Wettbewerb stehen. Also irgendwie sehe ich da mit meinem Halbwissen eher wenig Gefahr.
Nur mal so. Fernab der Tatsache dass es in meinen Augen ein Witz ist einen Profifußballverein immer noch als e.V. zu führen. Denn ein Konstrukt dass mehrere Millionen Euro jährlich bewegt ist mit den Zielen eines e.V. nicht mehr wirklich vereinbar (lässt man mal die Folklore weg). Und realistisch gesehen agiert der FCK in der Praxis auch eher als Unternehmen. Es gibt natürlich noch weitere Gründe (Satzung, Bilanzierung, Steuer, ...)