kicker.de hat geschrieben:Nachzahlungen von 70 Millionen Euro drohen
Die deutschen Profifußball-Klubs müssen Steuernachzahlungen im hohen zweistelligen Millionen-Bereich fürchten. Aufgrund einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes (BFH) zur Rechtmäßigkeit von Umsatzsteuerzahlungen der Vereine an Spielerberater könnten auf die Vereine nach Informationen des kicker sportmagazins Nachforderungen des Fiskus von insgesamt bis zu 70 Millionen Euro zukommen.
Das ist schon irgendwie witzig. Erst die Umsatzsteuer vom Spielerberater einsammeln, dann den Verein verklagen, dass er sie bezahlt hat, und dem Verein einen höheren Gewinn andichten, damit er mehr Gewinnsteuern zahlen muss. Ein Vorgang, zweimal kassieren.
Ich staune über die Genialität des Fiskus.
Und bin gespannt, ob daraus für den FCK noch Ungemach erwächst.
Schlossberg hat geschrieben:Und bin gespannt, ob daraus für den FCK noch Ungemach erwächst.
...willst du wetten?
wenn irgendwo im umkreis von 1000km ein steuerliches hundehäufchen liegt, dann tritt wer genau garantiert IMMER rein? richtig... der fck.
Schlossberg hat geschrieben:Das ist schon irgendwie witzig. Erst die Umsatzsteuer vom Spielerberater einsammeln, dann den Verein verklagen, dass er sie bezahlt hat, und dem Verein einen höheren Gewinn andichten, damit er mehr Gewinnsteuern zahlen muss. Ein Vorgang, zweimal kassieren.
Ich staune über die Genialität des Fiskus.
Und bin gespannt, ob daraus für den FCK noch Ungemach erwächst.
Vieleicht sollten dann die Vereine das zu unrecht gezahlte Geld von den Beratern zurückfordern?
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........
SEAN hat geschrieben:
Vieleicht sollten dann die Vereine das zu unrecht gezahlte Geld von den Beratern zurückfordern?
...vertrasgs- und verjährungsfrage. steuern halten länger vor.
das lustige ist aber, dass zu unrecht ausgewiesene mwst trotzdem ans fa abgeführt werden muss, sprich der berater muss sie ans fa abführen, auch wenn es nicht rechtens war, sie auszuweisen. und das allerübelste: sie ist dann NICHT als vorsteuer anrechenbar. die wissen schon, was sie tun, unsere freunde vom amt...
Der Kicker hat heute noch mal nachgelegt mit weiteren Informationen, Beurteilungen und Richtigstellungen:
Kicker hat geschrieben:Berater und Vereine im Visier BFH-Urteil schlägt hohe Wellen
Ein Urteil des Bundesfinanzhofs und seine Folgen schlagen hohe Wellen in der Bundesliga. Wie der kicker recherchierte und in seiner Montagausgabe berichtet, drohen den deutschen Profiklubs Steuernachzahlungen in Höhe von 70 Millionen Euro aufgrund von Honorarzahlungen an Berater. Besonders im Visier: Familienangehörige, die die Interessen ihrer kickenden Verwandten vertreten. ...
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Fast jede dritte Steuerklärung von Bundesligaspielern ist nicht vollständig. Die Folge sind nach Informationen des WDR-Hintergrundmagazines "sport inside" (Montag, 22:45 Uhr) verstärkt Betriebsprüfungen bei den Großverdienern unter den Kickern.
wdr.de hat geschrieben:Wenn der Steuerfahnder mitspielt
Ein Film von Matthias Wolf
Das schnelllebige Fußballgeschäft überfordert die deutschen Finanzämter. Den Fußballprofis wird es leicht gemacht, Steuern zu hinterziehen. Experten gehen davon aus, dass es zahlreiche unentdeckte Steuersünder unter den Berufskickern gibt. Nun nimmt das Land Niedersachsen die Spieler genauer unter die Lupe und sorgt damit für Aufruhr in der Branche der Besserverdiener.