Deutschlands große Boulevardzeitung mit den vier großen Buchstaben von Kai Diekmann hat geschrieben:1. FC Kaiserslautern Lautern klaut Saarbrückens Spruch
Im Oktober kürt die Deutsche Akademie für Fußballkultur den Spruch des Jahres. Und die Fans des 1. FC Saarbrücken reiben sich erstaunt die Augen, wenn sie sich die Liste der Top-Kandidaten anschauen.
Aussichtsreich im Rennen: „Liebe kennt keine Liga!“
Blöd nur: Der Spruch wurde in die Auswahl genommen, weil Lauterer Fans im Mai dieses Jahres, als der Bundesliga-Abstieg feststand, ein Plakat hoch hielten.
(...)
HDW-Geschäftsführer Matthias Hahn (54) sieht‘s lockerer: „Für Kreative ist es das größte Kompliment, kopiert zu werden. Ich habe damals den Spruch dem FCS in seiner schwärzesten Stunde geschenkt, um ihn gut zu vermarkten. Das war mein Beitrag für meinen Verein, den ich liebe. Der ‚Makel‘ an diesem Spruch ist ja, dass er gefühlsmäßig zu jedem Absteiger passt.“
Vor Lautern schmückten sich schon andere Klubs damit: Essen, Schweinfurt, Karlsruhe. (...)
Ich finde es überhaupt nicht schlimm diesen Spruch im Stadion zu zeigen, wo ist da das Problem? Peinlich ist eher die Nominierung, die diesen Spruch jetzt als Lautrer Kreativität auszeichnen möchte.
Nervig jetzt eher, dass wir jetzt mit dem FCS und dem KSC in einen Topf geworfen werden.
Zuletzt geändert von paulgeht am 07.09.2012, 11:26, insgesamt 1-mal geändert.
Kindergarten!
Wenn die "BLÖD" über den FCK sonst nichts zu berichten weiss oder besser gesagt keine Informationen mehr gesteckt bekommt, muss natürlich so ein Scheiß dabei heraus kommen.
Nein...aber Grundqualifikation bei Springer ist, dass man sich täglich angesichts der eigenen Größe vorm Spiegel einen runterholt und "BILD BILD BILD" schreit. Latente Egoejakulation halt. Darum ist es aus Sicht der Versager dort Deutschlands geilste "Zeitung".
OWL-Teufel hat geschrieben:... vorm Spiegel einen runterholt und "BILD BILD BILD" schreit.
Das ist jetzt aber eindeutig zweideutig. Bitte um Aufklärung! Zum Artikel: Sinnloses Bild-Dreckschmeißen halt, kennt man doch. Natürlich wurde der Spruch vorher schon u.a. in einer Marketingkampagne beim FCS verwendet, er wird den Fußballkulturpreis auch nicht gewinnen, und somit ist das Thema auch schon wieder völlig uninteressant. Allen, die gerne die Bild lesen, lege ich übrigens folgenden Link ans Herz: http://www.bildblog.de.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Leute, seht´s doch einfach locker.
Die Werbeagentur hat ihre billige Werbung. Na und? Soll sie doch. Ich habe da keine Probleme mit.
Was aber viel wichtiger ist:
Ein kleiner Fan rennt stolz wie ein Spanier durch die Gegend, weil er mit "seinem" Plakat/Schild in der Bild war und nominiert wurde.
Wetten, dass seine Kinder noch dieses Bild zu sehen kriegen?
Mich freut´s wirklich für den Kleinen und den Rest sehe ich einfach wie unser Mäusschen:
Alles Kokolores.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
Schon scheisse, dass so ein blauschwarzer Werbebert von einem rotweißen Schüler abgehängt wird.
Ich vermute als Fan dieser ballsportlichen Peinlichkeit ist er es schon gewohnt vom FCK in die Schranken gewiesen zu werden. So deute ich zumindest seinen erbärmlichen Versuch zur Ironie. Er hat den BILD-Lesern was zum schmunzeln, sich über Lautern aufregen oder achselzuckend weiterblättern gegeben, mehr kann man als FCSler doch kaum erreichen.
Die Rheinpfalz hat geschrieben:Treu trotz Liebeskummers
Ein elfjähriger Junge aus Neustadt ist für ein Plakat für den Deutschen Fußball-Kulturpreis nominiert worden
Von David Schmidt
NEUSTADT. Julius Christmann (11) ist ein ganz besonderer Fan: Als der Abstieg des 1. FC Kaiserslautern schon besiegelt war und der FCK am 31. Spieltag auf Nürnberg traf, bastelte der Elfjährige ein Plakat mit der Aufschrift „Liebe kennt keine Liga”. Dafür wurde er jetzt für den Deutschen Fußball-Kulturpreis nominiert.
Noch einmal Erstligaluft schnuppern, noch einmal den Trubel der Bundesliga erleben, bevor dem 1. FC Kaiserslautern der bittere Gang in die zweite Liga bevorstand: Das Spiel gegen die Franken am 31. Spieltag der vergangenen Saison, gleichzeitig das vorletzte Heimspiel des FCK, brachte Julius Christmann auf eine Idee. „Ich hatte den Spruch im Kopf. Ich glaube, das hat irgendwann sogar einmal ein FCK-Spieler gesagt”, erinnert sich der elfjährige „Betze”-Fan aus Gimmeldingen. (...)
Das ein 11-jähriger sich kaum Gedanken über Urheberrechte oder Gebrauchsmuster macht, ist selbstverständlich. Zudem ist seine Geschäftsfähigkeit auf den Kauf von Gummibärchen in Höhe seines Taschengeldes beschränkt.
Der Beißreflex vieler FCK-Fans, wenn es um die Verteidigung gegen Bild-Schlagzeilen geht ist auch nachzuvollziehen, aber leider ist es nicht der Überbringer, sondern der Fakt, der peinlich ist.
Sollte es wirklich so sein, daß der Slogan zum FCS gehört, sollte einfach die Nominierung zurückgenommen werden, denn sich mit fremden Federn zu schmücken, ist zwar heute Usus, aber trotzdem peinlich, wenn es öffentlich wird. Der Kleine hatte es gut gemeint, wenn er jetzt als Kopist dargestellt wird, auch wenn man es nicht so gewollt hat, dann ist ihm nicht gedient.
Mac41 hat geschrieben: Der Kleine hatte es gut gemeint, wenn er jetzt als Kopist dargestellt wird, auch wenn man es nicht so gewollt hat, dann ist ihm nicht gedient.
Warum? In der freien Wirtschaft hat er mit solchen Meriten eine goldene Zukunft. Zur Not halt in China.
Dem jungen FCK-Fan braucht weder etwas peinlich zu sein, noch muss er sich Gedanken um Urheberrechte machen.
Ein solcher Spruch ist urheberrechtlich nicht schutzfähig. Jeder darf ihn verwenden.
Peinlich hingegen der Bild-Beitrag, der ein Skandälchen heraufbeschwören will. "Kopiert", "geklaut"? Von einer Werbekampagne für den FCS (nicht von dessen Fans), für die dieser Spruch "erarbeitet" wurde (muss schon harte Arbeit sein!)? Kannte der Junge die Kampagne überhaupt?
Kopie und Diebstahl zu behaupten, sind schlicht Unterstellungen. Mit denen gerne mal gearbeitet wird.
Jedem kann so ein Spruch einfallen, auch einem Elfjährigen.
Der Junge kann stolz auf sich sein, auf sein Bekenntnis zur Vereintreue und darauf, dass er - was in diesem Alter nicht selbstverständlich ist - nicht den "Stars" in der Bravo Sport nachläuft, sondern seinem Verein auch in der 2. Liga die Treue hält.