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Rostock: DFB fordert Spiel vor leeren Rängen

Fußballthemen, welche den FCK nicht oder nicht direkt betreffen.
SupporterKL
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Beitrag von SupporterKL »

Rostock: DFB fordert Spiel vor leeren Rängen

Der Kontrollausschuss DFB hat für den FC Hansa Rostock ein Zweitliga-Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefordert. Im Spiel gegen den FC St. Pauli am 19. November 2011. Beider Zuschauergruppen hatten während der Partie Bengalos und Böller gezündet.

Schiedsrichter Guido Winkmann hatte das Spiel für zehn Minuten unterbrechen müssen, nach dem im Gästeblock drei Bengalos gezündet worden waren und Rostocker Zuschauer mit in Richtung Gästeblock gerichteten Böllern und raketenähnliche Feuerwerkskörpern geantwortet hatten. Kurz nach dem Abpfiff wurden erneut Bengalos sowie ein Bodenfeuer im Gästeblock entfacht, woraufhin der Rostocker Zuschauerblock abermals mit Feuerkörpern auf den Gästebereich schoss.

Darüber hinaus hatten Rostocker Anhänger während des Spiels Gegenstände auf das Spielfed geworfen. Pauli-Spieler Deniz Naki wurde unter anderem von einer Banane am Körper getroffen. (...)

Quelle und kompletter Text: [Link fehlt]
Zuletzt geändert von Thomas am 01.12.2011, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Newsmeldung gemäß Forumsregeln angepasst und verschoben in "Fußball Allgemein".
EvilKnivel
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Beitrag von EvilKnivel »

ist zwar nicht die gleiche quelle wie oben aber auch hier nachzulesen:

http://www.kicker.de/news/fussball/2bun ... pauli.html
Thomas
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Beitrag von Thomas »

Rostock erlegt sich ähnlich wie Dresden selbst eine Strafe auf und erhofft sich dadurch Milde vom DFB. Es handelt sich um die Sperrung der Fankurve sowie personalisierte Tickets für Auswärtsspiele:

Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Sicherheit

(Rostock) Nach den Geschehnissen beim Heimspiel gegen den FC St. Pauli am 19. November 2011, hat der F.C. Hansa Rostock in seiner Stellungnahme öffentlich um Hilfe gebeten.

Der Vorstand wandte sich an Politik und Polizei, um darauf hinzuwirken, dass sich in Zukunft Vertreter aus allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen regelmäßig zu einer „Task-Force“ zusammenfinden, um dieser ernstzunehmenden Problematik entgegenzuwirken.

Beim ersten Treffen tauschten sich heute der Vorstand des F.C. Hansa mit Innenminister Lorenz Caffier und Thomas Laum, Polizeipräsident des Präsidiums Rostock, aus und verständigten sich auf konkrete Ziele:
„Ich möchte darauf hinwirken, dass Staatsanwaltschaft und Justiz eine schnellere Abwicklung der Strafanträge und härtere Bestrafung sicherstellen. Wir werden unsere Arbeit im präventiven und repressiven Bereich verstärken“, bestätigte Minister Lorenz Caffier.

So konnten auch die ersten Erfolge der laufenden Ermittlungsverfahren verkündet werden:

„In Zusammenarbeit mit dem F.C. Hansa Rostock konnten bisher gegen 63 Personen Strafverfahren eingeleitet werden und mit dem Abschießen von Leuchtraketen in den Gästefanblock ein Fall der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz aufgeklärt werden“, so Thomas Laum.

Im Ergebnis haben sich das Innenministerium und der Vorstand verständigt, diese „Task-Force“ einzusetzen.

Davon unabhängig einigte sich der Vorstand des F.C. Hansa Rostock heute auf einen umfassenden Maßnahmenkatalog:

1. Die Südtribüne der DKB-Arena wird mit sofortiger Wirkung geschlossen. Die Jahreskarten im Bereich der Südtribüne haben ab sofort entsprechend Gültigkeit für die Blöcke 27 und 27A.
Hansa-Fans, die bereits Tageskarten für die Hintertortribüne erworben haben, bekommen die Möglichkeit, diese kostenfrei gegen Tickets im Bereich der Nordtribüne umzutauschen. Die Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen lassen es zu, dass die Jahreskarten- und Tageskartenbesitzer einen preislich adäquaten Platz in der DKB-Arena zugewiesen bekommen können.

„Ich möchte mich im Namen des F.C. Hansa Rostock ausdrücklich bei den Fans für die vergangenen Geschehnisse entschuldigen. Der im Juni mit der aktiven Fanszene beschlossene Kodex wurde mit Füßen getreten. Die Vorkommnisse haben uns dazu veranlasst, konsequent zu handeln, um die Sicherheit für die Besucher der DKB-Arena zu verbessern.
Wir wollen zudem die unbelehrbaren Straftäter, die dem Verein bewusst Schaden zufügen, ausgrenzen und bitten dabei weiterhin um Unterstützung durch die Rechtsordnung. Wir werden unsere Arbeit im präventiven Bereich noch weiter intensivieren“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Bernd Hofmann.

2. Der F.C. Hansa Rostock bietet für seine Fans unter der Telefonnummer 0381-444 35 80 eine Hotline (auch per E-Mail: info@ra-klopsch.de oder Fax:0381-444 358 19) an, bei der man (auch anonym) Hinweise zu Straftaten weitergeben kann. Die damit verbundene Rechtsanwaltskanzlei des Vereins muss alle eingehenden Anrufe aufgrund der gesetzlichen Schweigepflicht vertraulich behandeln.

3. Des Weiteren wird ab dem kommenden Kalenderjahr ein personifizierter Kartenvorverkauf für die Auswärtsspiele des F.C. Hansa angestrebt.

4. Bei sicherheitsrelevanten Spielen wird der F.C. Hansa Rostock auf den ständigen Einsatz von Sprengstoffspürhunden setzen.

Quelle: http://www.fc-hansa.de/index.php?id=154&oid=24807
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Devils-Supporter
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Beitrag von Devils-Supporter »

http://www.kicker.de/news/fussball/2bun ... ws_aktuell

was ich am lustigsten finde:
Kicker hat geschrieben:...
Den FC St. Pauli verurteilte das Sportgericht im Einzelrichter-Verfahren zu einer Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro. Das Strafmaß wurde gegenüber dem ursprünglichen Antrag des Kontrollausschusses, in dem 20.000 Euro gefordert worden waren, um 12.000 Euro reduziert, da sich anhand von neuem Beweismaterial nachweisen ließ, dass beim Skandieren der Mannschaftsaufstellung keine diskriminierenden Rufe der Gästefans vorlagen. Beim Verlesen der Hansa-Startelf durch den Stadionsprecher hatten St. Pauli-Fans nach jedem Vornamen "Naki" skandiert und damit ihren Spieler Deniz Naki gefeiert,..
Also Pyro kostet "nur" 8000 EUR während es nochmal extra 12000 EUR kostet, wenn man die Rostocker als Nazis bezeichnet?
Haben sich die Herren vom DFB schonmal des Sicherheitsdienst des FC Hansa angesehen? Wenn das keine Nazis sind, sind Frankfurter keine Hessen!
Unsre Herrn, wer sie auch seien, sehen unsre Zwietracht gern. Denn solang sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn!
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