Das beim FCK hinter den Kulissen es auch nicht immer so harmonisch zugeht, wie der äußere Schein es gerne suggeriert, alles normal, denn in einer Truppe von 30 Mann, wo jeder Profi ist und demzufolge auch irgendwo sich selbst der Nächste, würde das Gegenteil auch schon wieder Fragen aufkommen lassen.
Das die Presse in der ach so nachrichtenarmen Zeit den "Kampf" um die Nr. 1 gerne aufgreift, auch nicht verwunderlich.
Die Aussagen sind doch auch ganz normal und in einem Gespräch ohne weiteres verständlich.
Tobi sagt:
"Wenn man ein Millionenangebot in dieser Höhe ablehnt, muss man realistisch sein und davon ausgehen, dass Kevin Trapp auch spielt"
"Der Trainer hat mir bisher nicht erklärt, warum ich nicht mehr gespielt habe"
Es wird im Nachgang zu derartigen Berichten gerne über disziplinarische Konsequenzen diskutiert und auch kritisiert, das derartige Dinge nicht öffentlich diskutiert werden sollen, aber in einer Zeit, wo wir über Twitter erfahren, wie die Minibar des Mannschaftsbusses bestückt ist, sollte eine derartige Aussage nicht überbewertet werden.
Die eine Satz zeigt, das er sehr realistisch mit seiner Situation umgeht, und Eins und Eins zusammenzählen kann und das Andere ist wohl auch die Wahrheit, ein ausführliches Gespräch über seine Situation mit dem Trainer hat es wohl nicht gegeben. Wahrscheinlich gab es das aber schon mit dem Management in der Form, über die ja auch schon spekuliert wurde, daß er derjenige ist, der eher gehen kann. Eine junge aufstrebene Führungskraft würde in dieser Situation auch ein Gespräch über die zukünftige Karriereentwicklung einfordern, wenn der Praktikant die Projektleitung übernimmt und an ihm vorbeizieht.
Ich sehe dies Aussage eher als eine Art Signal an den Markt:
Wenn ihr einen jungen Torhüter sucht, mit Erfahrung und guten Leistungen über einige Zeit, dann sprecht mich oder meinen Berater, oder Stefan Kuntz doch mal an.
Ich glaube, Tobi wird nicht mehr lange die Farben des FCK tragen und beim offizellen Mannschaftsfoto wird er auch nicht in der Mitte sitzen.
