Walch und Kaiserslautern: Wird das noch was?
Die Bilanz von Clemens Walch beim 1. FC Kaiserslautern ist von überschaubarem Erfolg. Folgt im Sommer ein leihweiser Wechsel?
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In Zahlen ausgedrückt liest sich die Premieren-Saison des Tirolers im Lautern-Trikot wie folgt: Zwölf Bundesliga-Einsätze über 466 Spielminuten.
Sieben Mal ein-, fünf Mal ausgewechselt. Ergibt kein einziges Spiel über 90 Minuten. In der Spalte "Tor" und "Torvorlage" steht bei Walch ebenfalls die Null.
Mit ein Grund für die überschaubare Anzahl an Einsätzen sind eine Gehirnerschütterung im Oktober und Fersenprobleme im Jänner.
"Außerdem rotiert Trainer Marco Kurz häufig, schenkt vielen Spielern sein Vertrauen", erklärt Patrick Murnig aus Walchs Management.
Murnig ist mit dem Abschneiden seines Klienten in der Pfalz dennoch nicht unzufrieden.
"Der Plan war, dass Clemens in seiner ersten Saison so oft wie möglich spielt und Erfahrung sammelt. Man kann das Glas jetzt halb voll oder halb leer sehen."
Wie entscheidet die FCK-Führungsriege?
Walch, der im Juli 24 Jahre alt wird, hat in Kaiserslautern noch bis 2013 Vertrag. Ob er diesen auch erfüllt "hängt von Verein ab", hält Murnig fest.
Gut möglich, dass Walch im Sommer verliehen wird, um noch mehr Spielpraxis zu sammeln. "Das kann durchaus passieren", bestätigt Murnig, hält aber fest: "Höchste Priorität hat Kaiserslautern. Clemens würde gerne bleiben."
In den kommenden Tagen folgen Gespräche mit Trainer Marco Kurz und Sportdirektor Stefan Kuntz. Dann wird darüber entschieden, ob Walchs Zukunft in oder außerhalb von Kaiserslautern liegt.
Zu sportnet.at