Am letzten Spieltag steuert der Interessenskonflikt nun auf einen unheilvollen Höhepunkt zu. Denn Leverkusen spielt in Freiburg – wo Robin Dutt trainiert, der ab 1. Juli auf Heynckes folgt. Es ist die absurde Pointe einer Saison, in der sich die Bundesliga – gerade bei ihren zahllosen Trainerwechseln – häufig als Posse herausgestellt hat. Gewinnt Heynckes in Freiburg, bringt er seine künftigen Bayern um Millionen.
Gewinnt wiederum Dutt gegen Leverkusen, braucht er sich dort wohl gar nicht erst blicken lassen. Das lehrt ihm schon das Beispiel Srjdan Lakic. Der Noch-Kaiserslauterer hat seine Lose-lose-Situation am vorigen Wochenende hinter sich gebracht. Er schoss seinen künftigen Klub VfL Wolfsburg ein Stück näher Richtung Zweite Liga – das Publikum bedeutete ihm mit wüsten Pfiffen, wie schwer es an seinem neuen Arbeitsplatz haben wird.
Kurzum: In Freiburg müssen am Samstag beide Trainer auf eine Niederlage ihrer noch aktuellen Mannschaft hoffen. Wie es auch ausgeht, eines wird vor diesem Hintergrund ganz sicher bleiben: ein G’schmäckle. (...)
Tja, dem ist wirklich nicht viel hinzuzufügen, aber ich wüsste nicht ob die vorgeschlagenen Ragularien da weiterhelfen. Denn die dummen, wären wieder nur die, die sich daran halten. Es lässt sich nämlich kaum bis gar nicht kontrollieren ob ein Manager bei einem Spieler anruft.
Meiner Meinung nach sind die Spieleberater auch ein Teil des Problems, schaut man sich mal an bei wievielen Vereinen Spieler X angeblich gehandelt wird. Das steigert den Preis und das ist gut für die eigene Geldbörse.