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Postleitzahlen-Strafe im Stadion (Spiegel Online)

Fußballthemen, welche den FCK nicht oder nicht direkt betreffen.
dem fritz seine erben
Beiträge: 1810
Registriert: 14.05.2008, 13:49

Beitrag von dem fritz seine erben »

Da wir ja auch unsere Erfahrungen z.B. in Freiburg, jetzt in Koblenz, haben und ähnliches nach dem Spiel gegen Eintracht gefordert wurde:


Postleitzahlen-Strafe im Stadion
Kein Eintritt unter dieser Nummer
Von Mike Glindmeier

Stellen Sie sich vor, es ist Fußball, und Sie kommen nicht rein - weil Sie in einem bestimmten Postleitzahlengebiet wohnen oder geboren wurden. Passiert ist das am Wochenende beim Drittligisten Wehen. Mit dem Segen des DFB. Ein Anwalt rät den Betroffenen zum Gang vor Gericht.

Jürgen Tempel ist sauer. Der 53-Jährige wollte am vergangenen Wochenende das Drittliga-Spitzenspiel zwischen Wehen Wiesbaden und dem FC Hansa Rostock besuchen. Gemeinsam mit seinem zehnjährigen Sohn, der in der Jugend des hessischen Clubs spielt. Doch der Vater durfte nicht ins Stadion - weil Herr Tempel im "falschen" Postleitzahlengebiet geboren ist. Oder anders gesagt: Weil Rostocker Fans in Dresden randaliert haben, darf ein Familienvater, der in Sachsen geboren ist und in Hessen wohnt, in Wiesbaden nicht ins Stadion. (...)

Quelle: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 81,00.html
Zuletzt geändert von Thomas am 22.11.2010, 20:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel gemäß Forumsregeln angepasst.
Allgäuteufel
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Beitrag von Allgäuteufel »

Wow, das is ne Frechheit
Taeb84
Beiträge: 62
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Beitrag von Taeb84 »

Der Irrsinn geht weiter.
Wenn das nicht der nächste Schritt Richtung NS-Methoden ist.
Als nächstes wird jedem der Zutritt verwehrt der einen anderen Dialekt spricht oder Vorfahren aus diversen Regionen hat, sozusagen Unrein ist...
FCK58
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Beitrag von FCK58 »

:lol: :lol: :lol:
Wie war das mit dem Rassismusverbot in unseren Stadien. Es würde mich wirklich freuen, wenn da einer mal den Kadi anruft - und zwar bis zum EuGh. Das wäre bestimmt lustig.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
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