LUDWIGSHAFEN - Irgendwann fällt dann eben doch einer rein. Nach dem Motto schien der 1. FC Kaiserslautern ins Verbandspokal-Halbfinale gegen den Sechstligisten FV Dudenhofen gegangen zu sein. Mit dem 2:1 (0:0)-Erfolg ziehen die Pfälzer letztlich verdient aber glanzlos ins Finale gegen Wormatia Worms ein. Lange sahen die Zuschauer im Ludwigshafener Südwest-Stadion eine zähe Partie, bei der die Roten Teufel im Stile eines Favoriten zwar viel Ballbesitz hatten, aber nur selten wirklich gefährlich wurden. Einzig eine Vierfachchance, die nacheinander an der Latte, FVD-Keeper Marcel Johann und dem einen oder anderen Berein scheiterte sorgte vor der Pause richtig für Aufsehen. Der FCK versuchte zwar viel, musste aber oft auf Distanzschüsse zurückgreifen, die ihr Ziel verfehlten. Kam der Ball mal durch, war es oft die Fahne des Assistenen, die die Pfälzer ausbremste. Dudenhofen wehrte sich nach Kräften, kam sogar zu einer Großchance, bei der FCK-Keeper Lennart Grill aber das letzte Wort hatte.