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Kuntz: "Wir brauchen extreme Unterstützung" (SWR)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
heiermann
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Beitrag von heiermann »

lt. CR`s ersten Worten müssen die alten Betzetugenden wieder her - kämpfen Lautern kämpfen!! Was ist da? - Krampf lauter Krampf!! Das Wortgeschwalle vor u. nach jedem Spiel von allen unverantwortlichen Verantwortlichen kotzt einem an. Ich will meinen 1.FC Kaiserslautern wieder haben - am besten ohne aller derzeit Verantwortlichen mit Ihrer Selbstbeweihräucherung.
An die aktiven nur diese Worte - seid Ihr Männer oder Schlappschwänze.
[
quote="ww-devil"]Eigentlich hat Kuntz in allen Punkten Recht.
Leute - seid doch mal ehrlich (zu Euch selbst).

Kuntz hat auch (vermutlich) auch in Bezug auf den Trainer Recht. Das D98 und KSC vor uns stehen, liegt in erster Linie daran, dass dort - speziell von deren Trainern ! - mit wesentlich mehr Feuer und Herzblut gearbeitet wird. Die haben das allerletzte aus viel geringeren Möglichkeiten rausgeholt. Das ist die Kritik, die ich Runjaic mache und das ist der Punkt, den Kuntz in seinem Interview "vergessen" hat zu erwähnen.
Uns hat einfach Mut, Tempo und Kampf gefehlt. Traurig - aber wahr.

p.s.: mit dieser Ballbesitz-Alibi-Kacke belügt sich Runjaic zudem noch selbst. Das hatte Kuntz auch vergessen .... ;-)[/quote]
WernerL
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Beitrag von WernerL »

Lilie hat geschrieben:

Aus dieser "Loosertruppe" hat Schuster es geschafft, eine Mannschaft zu formen. Wo jeder für jeden einsteht, und jeder für den anderen kämpft.
Sorry Lilie aber Darmstadt ist aktuell mehr oder weniger Zufall!
Und es ist ein typisches Beispiel wie es fast jedes Jahr vorkommt.
Man rettet sich knapp in der Vorsaison, wo man eigentlich schon abgeschrieben war und schafft dann doch plötzlich und unerwartet etwas Großes.
Das Jahr drauf wird dann durch die riesige Befreiung zum Selbstläufer!

Der FCK ist das beste Beispiel 1990 und 1991!
Man war Abstiegskandidat und hat, durch einen guten Trainer natürlich, danach absolut überrascht weil man völlig losgelöst aufgespielt hat!

In den letzten Jahren sind alle Überraschungsteams direkt runter gegangen.
Fürth, Braunschweig, jetzt Paderborn!

Darmstadt wird es nicht anders ergehen, weil, ja weil es Zufall war!
Da wurde nichts gezielt geplant, sondern alles war dann auch Glück!
So etwas reicht heute nicht mehr für die Bundesliga!

Feiert ruhig ein Jahr, dann gehts wieder runter, vielleicht sogar mehrere Etagen!
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]
salamander
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Beitrag von salamander »

.
FCK-Ralle hat geschrieben:
Klar ist das ganze mit Darmstadt und Karlsruhe auf diese Saison bezogen, aber es sind Beispiele für Vereine, die weniger oder genau so viele Möglichkeiten haben wie der FCK, aber irgendwie mehr draus machen. Woran das liegt darf jeder für sich selbst beantworten.
Das ist genau das, was ich meine. Wir haben in den letzten Jahren nicht das Optimum herausgeholt, dass mit unseren Ressourcen möglich wäre. In Lautern wird immer noch weitgehend unter Erstligabedingungen gearbeitet.
FCK-Ralle hat geschrieben: Gerade Darmstadt ist ein gutes Beispiel. Warum stehen die denn soweit oben? Mit einer, sagen wir mal, leicht verbesserten Drittligamannschaft und einem alten Stadion? Wie haben die es denn überhaupt in die zweite Liga geschafft? Überlegt mal.
Ja warum? Weil der Fußball in Liga 2 anders ist. Es gibt kaum Ausnahmekönner, die mit einem genialen Move ein Spiel entscheiden. Zerstören und Rennen könne alle Teams, die meisten haben eine gute Ordnung und ordentliche Standards, aber keines ist in der Lage, die anderen auszuspielen. Kaum eine Mannschaft beherrscht mehr als ein System. Fallerei und Täuscherei gehören mehr noch als in Liga 1 zum taktischen Repertoire. Ergebnis: Der sportliche Wettbewerb nivelliert sich. Es gibt Unterschiede in der Kaderstärke, aber die sind nicht groß genug, um Dominanz zu garantieren. Alle Mannschaften bewegen sich etwa auf gleichem Level, jeder kann jeden schlagen. Wer setzt sich da durch, wenn alle ungefähr gleich sind? Nicht der mit dem meisten Ballbesitz oder den längsten Passfolgen. Sondern der, der mehr will. Dass wird den Taktikfüchsen von "Spielverlagerung" nicht gefallen, aber es ist die Wahrheit. Wer es schafft, diese Geilheit auf den Sieg wachzuhalten, dagegenzuhalten, den Gegner niederzukämpfen und das unglaubliche Gefühl liebt, nach schlechtem Spiel auswärts in der letzten Minute unverdient den Dreier mitzunehmen, der steigt auf. Selbstbewusstsein, dass aus Siegen wächst.

Bei uns hatte ich oft den Eindruck, dass der Sieg für uns nicht das Wichtigste ist, sondern Ballbesitzquoten, Durchschnittsalter und Chancenverhältnis. Nach der Hinrunde dachte ich, dass liegt an den Leihspielern, die nun mal ihre eigene Agenda haben. Aber in der Rückrunde war es zum Ende hin dasselbe. KSC und Darmstadt wollten mehr und deshalb holten sie letztlich mehr aus sich heraus. Der Tabellenpunkt kostet die deutlich weniger als uns. Dafür haben wir mehr Ballbesitz pro Sportbudgeteuro. Irgendwie falsche Gewichtung.

Ist es nun so falsch, wenn man glaubt, dass die kühle, akademische, rationale Art von Runjaic auf die Spieler wirkt und dieses leicht ausrechenbare, geplante, unemotionale Rasenschach produziert? Das, was die Mannschaft nun spielt, ist Runjaic pur. Es ist nicht schlecht, aber für den Aufstieg reicht es irgendwie nicht und besser wird es wohl auch nicht mehr werden. Und ich fürchte, es wird immer ein Braunschweig, ein Paderborn oder ein Darmstadt geben, dass den Tick heißer ist als wir unter Runjaic.

Wir haben es nun 2 Mal mit Runjaic probiert und werden mit hoher Wahrscheinlichkeit am Sonntag zum zweiten Mal gescheitert sein. Ist es da wirklich so idiotisch, in Zweifel zu ziehen, dass Runjaic und seine Art von Fußball für uns in Liga 2 das allein Seligmachende sind?
geist
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Beitrag von geist »

salamander hat geschrieben:Ist es da wirklich so idiotisch, in Zweifel zu ziehen, dass Runjaic und seine Art von Fußball für uns in Liga 2 das allein Seligmachende sind?
Nein, definitiv nicht. Aber auch die entgegengesetzte Argumentation, die eben Runjaic als die am ehesten erfolgsversprechende unter den realistischen Alternativen sieht, kann überzeugend sein. Ich bin hin- und hergerissen und glaube dass viele, wenn sie ehrlich sind, auch nicht ganz sicher sind.

Da aber auch und gerade im Fußball letztlich die Ergebnisse zählen, warte ich den Saisonabschluss ab, bevor ich ein wirkliches Nachdenken darüber zulasse. Denn würden wir mit Glück doch noch in die Relegation rutschen und dann, zur Überraschung aller, in zwei grandiosen Spielen den Aufstieg packen, dann ist alles vorangegangene eh hinfällig. Macht zwar nicht wirklich Sinn, ist aber so.

Also erst mal auf den Sonntag hinfiebern, daran glauben dass die Chance realistisch ist (und eben nicht aus Selbstschutz die Hoffnung schon vorher begraben, um der erneuten schmerzlichen Enttäuschung vorzubeugen) - da müssen wir alle jetzt noch mal durch und dann sehen wir weiter.

P.S.:
Ich glaub an Wunder, ich bin FCK-Fan.
salamander
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Beitrag von salamander »

geist hat geschrieben:
Da aber auch und gerade im Fußball letztlich die Ergebnisse zählen, warte ich den Saisonabschluss ab, bevor ich ein wirkliches Nachdenken darüber zulasse. Denn würden wir mit Glück doch noch in die Relegation rutschen und dann, zur Überraschung aller, in zwei grandiosen Spielen den Aufstieg packen, dann ist alles vorangegangene eh hinfällig. Macht zwar nicht wirklich Sinn, ist aber so.
.
Ist zweifellos so. Ein Aufstieg, egal wie, würde einfach dem ganzen Verein guttun, selbst, wenn der Klassenerhalt anschließend nicht erwartet werden kann. Wir hätten es uns einfach mal wieder verdient, ab und zu möchte man als Fußballfan ja auch mal was feiern, sonst machts auf Dauer keinen Spaß. Auch in Punkto Runjaic würden die Karten neu gemischt, da der Fußball in Liga 1 ein völlig anderer ist und Tugenden, die er "kann", wie Ballsicherheit und Aufbauspiel auf einmal viel höheres Gewicht hätten - und Powerplay gegen tiefstehende Gegner wäre dort weniger das Problem :D . Und motivieren muss er da wohl auch keinen, denn wir wären der Underdog und jeder Punkt ein Erfolg. Die erste Liga wäre in vieler Hinsicht leichter als ein weiteres Jahr in der zweiten.

Also: Aufstieg wäre ganz wichtig. Und wir werden Audi auch schlagen, das hätten wir auch ohne Spalier und Kokolores getan. Nur, dass wir auf die eigentliche Entscheidung keinen Einfluss mehr haben. Der KSC und Darmstadt werden das wohl nicht mehr hergeben. Und dann heißt es eben doch: Bonjour Tristesse. Und dann muss man genau nachdenken, ob Runjaic der beste für Liga 2 ist. Richtig überzeugt hat er mich nicht. Ich glaube, mit seiner "Ausstattung" passt er da einfach nicht rein.
Benutzernamen
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Beitrag von Benutzernamen »

Man wird nicht nur einmal, sondern zweimal hinschauen.

Und die Gerüchte um Ruthenbeck sind nicht völlig aus der Luft gegriffen. Schupp kennt ihn gut. Notzon hat unter ihm gar gespielt. Er hat in Aalen - auch dieses Jahr!!! - eine hervorragende Arbeit geleistet, wenn man bedenkt, dass er eine bessere 3. Liga-Truppe zur Verfügung hatte. Er verstehe sein Handwerk und kann emotionalisieren.

Kostas Vertrag wurde zwar verlängert, die Abfindungs-Modalitäten im Falle eines erneuten "Klassenerhalts" aber moderat ausgehandelt. Er wird gehen, wenn das Ziel (Und das war nur offiziell "Jüngstes Team" + Ballbeseitztabellenführer) erneut nach dem selben Muster leichtfertig und regungslos verspielt wird. Auch wenn man nach Kuntz seinen letzttägigen Realitäts-Verklärungen das fast anzweifeln könnte.

Aber warten wir mal Sonntag ab. :wink:
devil86
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Beitrag von devil86 »

Vincent hat geschrieben: Das finde ich etwas gewagt. Womit werden den die "Fakten" und "grundsätzlich vollkommen richtig Einschätzung" belegt?

[...]

Ist das Zuschauerpotenzial in den Städten Mainz, Freiburg und Augsburg so viel grösser?
Werden wir von der Stadt nicht genügen unterstützt?
Interessiert es einen Sponsor, ob er sein Geld für eine Bande in Lautern ausgibt oder im Luftlinie 60km entfernten Mainz?
Klar, wenn ich auf Locals angewiesen bin, dann schon. Aber dann sollte man doch hinterfragen warum das so ist und nicht seit Jahre immer rumjammer, denn was anderes ist es nicht was hier gemacht wird.
Was bietet die Strukturen in Freiburg, Mainz und Augsburg, was wir nicht haben?
So gewagt finde ich die Aussage nicht, da es sich bezüglich der strukturellen Vor- bzw. Nachteile nunmal tatsächlich um Fakten handelt. Niemand wird leugnen können, dass Kaiserslautern nunmal einer der kleineren Bundesliga- bzw. Zweitligastandorte ist. Im Vergleich zu den meisten Städten in der ersten Liga (und mit der wollen sich ja die meisten hier messen) wirkt Kaiserslautern wie ein Dorf. Dazu kommt eine ungünstige Lage im Vergleich zu anderen "relativ kleinen" Vereinen. Mainz ist Teil einer Metropolregion, grenzt an das strukturstarke Frankfurt und hat demnach in vielerlei Hinsicht bessere Möglichkeiten im Bezug auf Akquirieren von Sponsoren (und das ist nur eine Konsequenz, die sich aus diesem Standortvorteil ergibt). Auch Mönchengladbach, Freiburg und Augsburg haben Standortvorteile gegenüber dem FCK. Beim einen Verein mag dieser größer, beim anderen kleiner sein. Aber es ist nunmal so. Wer all dies anhand von Fakten belegt haben möchte, der darf gerne in den Weiten des Internets nach genauen Zahlen und wirtschaftsstrukturellen Profilen der jeweiligen Städte suchen.
Vincent hat geschrieben:
[...]

Wir bekommen in den letzten Jahren von Mannschaften wie Braunschweig, Paderborn, Fürth und aktuell Karlsruhe und Darmstadt (ok, ab Sonntag nicht mehr) eine lange Nase gezeigt. Unabhängig davon, ob es bei ihnen vielleicht "Ausrutscher" sind, denke ich, dass hier die Möglichkeiten (in jeder Hinsicht) besser genutzt werden.

Wo stehen denn Mannschaften wie Braunschweig, Paderborn und Fürth nun? Ist in Braunschweig wirklich so viel mehr aus den Möglichkeiten gemacht worden, weil sie ein Jahr in der Bundesliga gespielt haben (dieses Kunststück ist auch bei uns noch nicht so lange her!) und nun ähnlich wie der FCK den Aufstieg verpasst haben? Greuther Fürth konnte sich auch nicht in der Bundesliga etablieren, könnte sogar am kommenden Sonntag in die dritte Liga durchgereicht werden! Paderborn wird wohl auch nach einem kurzen Intermezzo in der Bundesliga wieder absteigen - die Zukunft dort ist ungewiss!
Damit will ich nicht leugnen, dass man nicht kurzfristig mehr aus den Möglichkeiten gemacht hat, als andere Vereine. ABER bekommen wir wirklich regelmäßig von anderen vereinen die Lange Nase gezeigt? Werden wir dauerhaft von Vereinen mit noch geringeren Möglichkeiten in die Schranken gewiesen? Diese kleinen Ausschnitte der jüngsten Bundesliga-Historie eignen sich meiner Meinung nach nur wenig dazu, die dauerhafte Entwicklung vereinzelter Mannschaften zu bewerten.

Wir könnten doch am Sonntag auch aufsteigen, wodurch auch wir kurzfristig über unsere eigentlichen Möglichkeiten stehen. Das Potenzial in Hamburg oder Stuttgart ist dennoch größer, sodass wir uns dauerhaft hinter diesen Vereinen einreihen müssen. Das muss auch der SC Freiburg (der jedes Jahr um den Klassenverbleib kämpft) und das werden langfristig auch andere Vereine, die strukturell benachteiligt sind. Denn schaut man sich die Entwicklung der Bundesliga an, so ist es doch ein wiederkehrendes Muster, dass sich dort vor allem die Vereine etablieren, die in oder um große Metropolregionen liegen (oder eben über einen edlen Spender verfügen). Weil wir dazu eben nicht gehören, werden wir auch in den kommenden Jahren immer in einer Außenseiterrolle sein und versuchen müssen, eine Nische zu finden!

Freilich ist es ärgerlich, wenn man knapp vor dem Aufstieg in die Bundesliga scheitert; vor allem wenn man bedenkt, dass ein Ausflug in die Bundesliga eben auch mit einem finanziellen Zubrot verbunden ist, dass ein strukturschwacher Verein immer gebrauchen kann. Meine Aussage bezüglich unserer finanziellen Nachteile sollte auch in keinster Weise als Entschuldigung herhalten, dass wir den Aufstieg verpassen oder ähnliches. Ich habe diese Aussage zunächst mal losgelöst von der gegenwärtigen sportlichen Lage getätigt. Ich wollte lediglich jene in die Schranken weisen, die solche Fakten einfach ignorieren und unserem Vorstand "Realitätsverlust" oder sonstiges vorwerfen. Die Verkennung der Lage ist eben der Grund, warum die meisten uns noch immer als natürlichen Bundesligisten sehen, wodurch es ihnen nicht möglich ist, die Arbeit der Mannschaft, des Trainers und der Führungsetage halbwegs objektiv einzuschätzen.
MäcDevil
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Beitrag von MäcDevil »

Hey Leute, hier ist ´ne Stimmung wie auf einer Beerdigung !
Gescheitert ist der FCK erst am Sonntag wenn man vs. Ingolstadt verliert und die Konkurrenz nicht für den FCK spielt. Das Letztere war in dieser Saison sehr oft der Fall. Man hat durch Patzer der Konkurrenz profitiert. Wenn man sich jetzt die Gegner der Konkurrenz anschaut kann das am Sonntag wieder sehr gut möglich sein. Ein Unentschieden könnte reichen für den Aufstieg.
Also lasst mal nicht die Köpfe hängen ! :teufel2:
...und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!" ...und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!
jürgen.rische1998
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Beitrag von jürgen.rische1998 »

Benutzernamen hat geschrieben:.

Und die Gerüchte um Ruthenbeck sind nicht völlig aus der Luft gegriffen. Schupp kennt ihn gut. Notzon hat unter ihm gar gespielt. Er hat in Aalen - auch dieses Jahr!!! - eine hervorragende Arbeit geleistet, wenn man bedenkt, dass er eine bessere 3. Liga-Truppe zur Verfügung hatte. Er verstehe sein Handwerk und kann emotionalisieren.
Wir sollen ernsthaft über einen Trainer nachdenken, der es toleriert oder gar gefördert hat, dass er zwei Jahre in Folge die widerwärtigste Schauspieltruppe im gesamten deutschen Profifussball auf den Platz geschickt hat :o :o . Da spiele ich lieber mit Schlafwagenfussball um Platz 10 bevor ich eine Mannschaft mit so einer Arschl...einstellung ansehen muss. Mich hat schon lange kein Absteiger mehr so gefreut wie das Pack von der Alb.
Omnia vincit amor
Naheteufel11
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Beitrag von Naheteufel11 »

Das Spiel im mit knapp 50000 Zuschauern ausverkauften Fritz-Walter-Stadion sei schon mal „ein Vorgeschmack auf die kommende Saison“, sagte Hasenhüttl und kündigte einige Veränderungen in seiner Startelf an. „Wir haben die Chance, etwas auszuprobieren und Spieler zu testen, die zuletzt nicht so zum Zug kamen.“ Wohl nicht auflaufen können in Kaiserslautern Danilo Soares, der sich in den vergangenen Wochen wegen einer Zehenverletzung durch die Begegnungen quälte, und Pascal Groß, der sich wegen einer Verhärtung im Oberschenkel behandeln ließ.

Damit bietet sich Hasenhüttl auch die Möglichkeit, Spieler zum Einsatz zu bringen, die den Verein verlassen werden. Routinier Andre Mijatovic etwa beendet seine Karriere, Ersatzkeeper Andre Weis hat einen Vertrag beim FSV Frankfurt unterschrieben. Zudem wurden die Verträge von Ralph Gunesch und Karl-Heinz Lappe nicht verlängert.

http://www.augsburger-allgemeine.de/...d34153282.html

Der erste Teil der extremen Unterstützung kommt schonmal vom Gegner,der die Stammkräfte schont.
Pfeiffen wir die gnadenlos aus, werden die nervös !
Gott fragte die Steine, ob Sie Lautrer sein wollen. Da antworteten die Steine "Nein, dafür sind wir nicht hart genug".
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Beitrag von FCK-Ralle »

salamander hat geschrieben: Ist zweifellos so. Ein Aufstieg, egal wie, würde einfach dem ganzen Verein guttun, selbst, wenn der Klassenerhalt anschließend nicht erwartet werden kann. Wir hätten es uns einfach mal wieder verdient, ab und zu möchte man als Fußballfan ja auch mal was feiern, sonst machts auf Dauer keinen Spaß. Auch in Punkto Runjaic würden die Karten neu gemischt, da der Fußball in Liga 1 ein völlig anderer ist und Tugenden, die er "kann", wie Ballsicherheit und Aufbauspiel auf einmal viel höheres Gewicht hätten - und Powerplay gegen tiefstehende Gegner wäre dort weniger das Problem :D . Und motivieren muss er da wohl auch keinen, denn wir wären der Underdog und jeder Punkt ein Erfolg. Die erste Liga wäre in vieler Hinsicht leichter als ein weiteres Jahr in der zweiten.

Also: Aufstieg wäre ganz wichtig. Und wir werden Audi auch schlagen, das hätten wir auch ohne Spalier und Kokolores getan. Nur, dass wir auf die eigentliche Entscheidung keinen Einfluss mehr haben. Der KSC und Darmstadt werden das wohl nicht mehr hergeben. Und dann heißt es eben doch: Bonjour Tristesse. Und dann muss man genau nachdenken, ob Runjaic der beste für Liga 2 ist. Richtig überzeugt hat er mich nicht. Ich glaube, mit seiner "Ausstattung" passt er da einfach nicht rein.
Und schon kann bin ich mit dir wieder größtenteils auf einer Länge werter salamander. :daumen:

Einzig deine Sicherheit, dass wir die Ingos schlagen teile ich (noch) nicht. Da bin ich noch im inneren Kampf mit mir selbst. Obwohl ich zuversichtlicher bin als nach Pauli. Ich hab das Gefühl dass beim KSC und Darmstadt mindestens einer nicht gewinnt. Naja wir werden sehen. Ich hoffe auf ein frühes Tor für uns, was sicherlich mehr Sicherheit gibt und Kräfte freisetzten kann.
Runjaic hat heute in der Rheinpfalz angemerkt, sinngemäß, dass ein großes Taktieren nicht mehr nötig ist, da nur ein Sieg zählt. Ich hoffe er lässt den Worten Taten folgen.

@Naheteufel

Ich hoffe wirklich, dass dies ein Vorteil für uns ist und die Ersatzleute nicht zu motiviert sind. Ok, Groß und Danilo sind schon herbe Verluste für die Ingos.

@Benutzernamen
Gerüchte um Ruthenbeck? Was läuft denn da? Ham wir was nicht mitgekriegt?
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Beitrag von Betzi191 »

@Ralle

Bzgl. Ruthenbeck stand in einem Zeitungsartikel, dass er bei uns für die neue Saison ein Thema sei und in Wolfsburg für die Leitung des NLZ interessant wäre.
Aber nichts handfestes...

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... de145.html

unterer Absatz.
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Beitrag von FCK-Ralle »

@Betzi191

Ah ja. Danke für die Info.

Wundert mich erhlich gesagt, dass Ruthenbeck (der ganz nebenbei in Aalen wirklich gute Arbeit unter den Voraussetzungen geleistet hat) mit uns in Verbindung gebracht wird, obwohl doch unser Coach angeblich nicht zur Disposition steht... :nachdenklich:
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Beitrag von Betzi191 »

FCK-Ralle hat geschrieben:@Betzi191

Ah ja. Danke für die Info.

Wundert mich erhlich gesagt, dass Ruthenbeck (der ganz nebenbei in Aalen wirklich gute Arbeit unter den Voraussetzungen geleistet hat) mit uns in Verbindung gebracht wird, obwohl doch unser Coach angeblich nicht zur Disposition steht... :nachdenklich:
Ich denke, wenn nach der Saison auf dieser Position etwas geändert werden soll, wird es sicherlich so dargestellt, dass Kosta Runjaic freiwillig seinen Hut nimmt.
Ob dies dann eine richtige Entscheidung und Ruthenbeck der richtige Ersatz wäre, weiß ich nicht. Ehrlich gesagt fällt mir niemand ein, der die aktuelle Situation auf dem Trainerstuhl verbessern könnte.
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Beitrag von LAUTERNPOWER »

....tja im nachhinein hätten wir uns damals lieber für Hasenhüttl entscheiden sollen :!:

Dann wären wir jetzt oben !!!
Ultradeiweil
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Beitrag von Ultradeiweil »

LAUTERNPOWER hat geschrieben:....tja im nachhinein hätten wir uns damals lieber für Hasenhüttl entscheiden sollen :!:

Dann wären wir jetzt oben !!!
genau und wäre in China nicht der sack reis umgefallen...


sry aber gerade jetzt in so na Situation so sprüche zu klopfen ist vereinsschädigender als Kuntz und Costa zusammen..

Am Sonntag um 17:20 kannste die sprüche los lassen wobei selbst dann kannst du es ja nicht beweisen..


hasenkot hat ja auch mit den Audis so guten Fußball spielen lassen...die hatten auch ihre hänger und mit den 10 1:0 mehr glück als verstand --nächstes jahr im winter wenn sie auf 18 stehen ist der Hasenkot längst geschichte !
:pyro:
LAUTERNPOWER
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Beitrag von LAUTERNPOWER »

@Ultra: In der Häufigkeit wie die das hatten mit den 1:0 und 2:1 Siegen kann es aber auch nicht nur Glück und Zufall gewesen sein, das gibt es nicht!

Aber du hast recht , das ganze Thema hat auch noch 53 Stunden oder so Zeit, dann schauen wir weiter. :wink:
pfuideiwel

Beitrag von pfuideiwel »

salamander hat geschrieben:Ist es nun so falsch, wenn man glaubt, dass die kühle, akademische, rationale Art von Runjaic auf die Spieler wirkt und dieses leicht ausrechenbare, geplante, unemotionale Rasenschach produziert? Das, was die Mannschaft nun spielt, ist Runjaic pur. Es ist nicht schlecht, aber für den Aufstieg reicht es irgendwie nicht und besser wird es wohl auch nicht mehr werden. Und ich fürchte, es wird immer ein Braunschweig, ein Paderborn oder ein Darmstadt geben, dass den Tick heißer ist als wir unter Runjaic.

Wir haben es nun 2 Mal mit Runjaic probiert und werden mit hoher Wahrscheinlichkeit am Sonntag zum zweiten Mal gescheitert sein. Ist es da wirklich so idiotisch, in Zweifel zu ziehen, dass Runjaic und seine Art von Fußball für uns in Liga 2 das allein Seligmachende sind?
Ja, ich denke es ist falsch, den eingeschlagenen Weg in Frage zu stellen. Den Braunschweig-, Paderborn- und Karlsruhe-Fussball haben wir doch unter Kurz und Foda selbst jahrelang gespielt. Die Klopperei ist nicht schön und der Erfolg nicht von Dauer. Sollte es am Sonntag nicht reichen, dürfen wir das Kind nicht mit dem Bad ausschütten. Wir spielen, nach Meinung unserer Gegner, den schönsten Fussball in der 2. Liga.
Reicht das nicht, dann liegt das weder am fehlenden Willen, der fehlenden Geilheit oder weil wir nicht heiß genug wären, es liegt auch nicht an den unfähigen Schiedsrichtern, obwohl sie uns diesmal übelst betrogen haben, es liegt - und das zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison - an der mangelnden Chancenverwertung. Wieviele 100%ige haben wir liegen lassen? Schau dir die Torjägertabelle der 2. Liga http://www.kicker.de/news/fussball/2bun ... aison.html an :cry:, hier wird unser Fiasko offenbar. Ein Stürmer, der keine Tore schießt, kann nicht Stammspieler als einzige Spitze sein. Wenn es morgen nicht reicht, bezahlen wir für diesen Luxus der Verantwortlichen, nicht für unsere Art Fussball zu spielen.

Ich stell' jetzt einfach mal eine ganz steile These in den Raum: Hätten Hofmann und/oder Mugossa, ich weiß, dass er verliehen wurde und auch nur 4 Tore auf dem Konto hat, die Einsätze von Lakic und Zoller in unserer Mannschaft bekommen, stünden wir heute als Aufsteiger fest. Für den Aufbau unserer eigenen, jungen Stürmer haben wir in dieser Saison nichts getan.
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Beitrag von Benutzernamen »

jürgen.rische1998 hat geschrieben:
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Und die Gerüchte um Ruthenbeck sind nicht völlig aus der Luft gegriffen. Schupp kennt ihn gut. Notzon hat unter ihm gar gespielt. Er hat in Aalen - auch dieses Jahr!!! - eine hervorragende Arbeit geleistet, wenn man bedenkt, dass er eine bessere 3. Liga-Truppe zur Verfügung hatte. Er verstehe sein Handwerk und kann emotionalisieren.
Wir sollen ernsthaft über einen Trainer nachdenken, der es toleriert oder gar gefördert hat, dass er zwei Jahre in Folge die widerwärtigste Schauspieltruppe im gesamten deutschen Profifussball auf den Platz geschickt hat
Ich bezweifel, dass Sforzas und Hristovs Rehhagel für diesen Job zu haben ist. :wink:
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