Forum

Kuntz: Derzeit keine Ausgliederung beim FCK (SWR)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
Vincent
Beiträge: 561
Registriert: 10.08.2006, 07:58

Beitrag von Vincent »

Benutzernamen hat geschrieben:Zudem Poulsen defintiv nur nach L gehen konnte bzw. wollte.

Diese Personalie wird immer stellvertretend für gute Arbeit in franchise Leipzig genannt. Aber es ist falsch, dass irgendein Bundesligist nach Bekanntwerden des Interesses aus Österreich eine Chacne hatte.

Wohlgemerkt bei einem damals knapp 18-Jährigen.
Kann man etwas anderes von solchen Typen wie Schnoor erwarten? Der ist doch, wie viele andere auch, darauf angewiesen und froh, dass jemand Geld in das System Fussball pumpt.

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing - ganz einfach.

Und die Geschichte mit Poulsen - ist ja auch so schön einfach...."nur eine Millionen Ablöse"...aber vom Gehalt keine Rede.
Mac41
Beiträge: 5354
Registriert: 30.11.2007, 09:29
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Nein
Wohnort: Berlin

Beitrag von Mac41 »

betzefan94 hat geschrieben: @Mac41,
Du bist sehr, sehr sachlich in dieser Frage.
Soll ich das als Kompliment werten?
Ich scheine ja immer administrabler zu werden, wenn man mir hier schon Sachlichkeit vorwirft! :lol:

Die Frage der Ausgliederung ist etwas, was mit viel Emotionen sicher nicht richtig beantwortet werden kann. Auch hektischer Aktionismus ist da ein schlechter Ratgeber.
Speziell beim FCK!
Bisher hat mir noch keiner so richtig erklären können, warum man die Ausgliederung unbedingt braucht. Gut ein paar Argumente kenne ich, ein paar kann ich mir denken, aber überzeugen tun sie mich bisher wirklich nicht.
Am schlimmsten finde ich das Argument... wir brauchen die Ausgliederung, weil nur mit einem Investor geht es mit dem FCK wieder aufwärts - besser nur so kann er die internationale Klasse erreichen und halten (da wo wir hingehören!)
Wo ist der Investor? Bringt er uns da überhaupt hin? Und was wollen wir dort oder besser wie wollen wir dort sein?

Solange der FCK kein Selbstbild von sich selbst hat, ausser auf der einen Seite das permanente Durchwursteln und auf der anderen Seite den moralischen Anspruch des personifizierten Leitbildes Fritz Walter, brauchen wir keine Ausgliederung, denn wir wissen ja noch nicht einmal wofür und warum.
Und Unabhängigkeit in Entscheidungen oder das Vermeiden von Steuern?
Ob diese beiden Argumente Pro Ausgliederung wirklich den einen Schritt auf diesem Way of NoReturn rechtfertigen?
Sollten wir eine Ausgliederung durchführen, nur weil der Vorstand eine emotionale Blähung bekommt, wenn er an den Mitgliederbeschluss zu ViaNoGo denkt? Oder einen Augenkrampf, wenn er den Gewerbesteuerbescheid der Stadt sieht? Steuerreduktion ist ein Argument mit dem überteuerte Gewerbeobjekte in Ostdeutschen Industriegebieten vertickt wurden. Und nicht nur Andy Brehme hat daran immer noch zu knabbern. Aber es ist keine der BigBullits in einem Konzept für die Zukunft des Vereins.
SEAN hat geschrieben:Gehen wir mal davon aus, das ausgegliedert wird. Bleibt der Fröhner Hof in den Händen des ursprünglichen FCK e. V. oder wird das zur Masse von der ausgegliederten Profiabteilung?
Könnte es sein, das man den Fröhner Hof bei einer Ausgliederung und verbleib im e.V. schützt, falls die Kapitalgesellschaft mal gegen die Wand fährt und Insolvent ist?
Nach der letzten - hier vorliegenden Satzung:
- Der Verein kann die Lizenzspieler-, Amateur-, A- und B-Junioren- Mannschaften der Fußball-Abteilung in eine Tochtergesellschaft „1. FC Kaiserslautern Fußball Aktiengesellschaft” ausgliedern. Der Verein ist mehrheitlich an der „1. FC Kaiserslautern Fußball Aktiengesellschaft” beteiligt und muss in der Haupt- oder Gesellschafter- Versammlung über mehr als 50 Prozent der Stimmrechte verfügen.

würden die Jugendmannschaften (A,B) und die Amateure mit in die Kapitalgesellschaft gehen und auch das NLZ.
Das wäre neben Namen (Logo), Werbe und TV Rechten und ein paar Spielerwerten, das Einzige, was werthaltig in die Gesellschaft eingebracht werden könnte.
Ob die Anleihe dann so einfach mitgeht?
Einfach jedenfalls nicht, aber ich glaube wohl möglich. Doch das wäre einer sorgfältigen Analyse zu unterziehen, für die ich nicht kompetent genug bin.
Ach ja, wenn die Anleihe denn im Verein bleibt, ist der immer von der Pleite bedroht, da er am Tropf der Gesellschaft hängt.
Hasta la Victoria - siempre!
Betze8.1west
Beiträge: 2244
Registriert: 29.05.2008, 16:55
Dauerkarte: Ja
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von Betze8.1west »

Ich könnte mir zur Zeit nur eine Art der Ausgliederung vorstellen mit der ich leben und der ich zustimmen könnte.

Kein Investor, kein Scheich, keine Sonnenkönige!

51 % FCK e.V
49 % Gesellschaft (welche? müsste genau durchdacht sein)

FCK e.V.:
Ist eindeutig.

Gesellschaft:

Jeder kann Anteile kaufen, so ähnlich der Fananleihe.
Maximale Anteile einer Person oder Gesellschaft/Unternehmen 10%

Egal wieviele Anteile "verkauft werden", die Anteilsinhaber haben zusammen diese 49%.


Umso mehr kleine Anleger investieren umso größer könnten auch zB Firmen einsteigen.
Damit wäre gewährleistet das die "Fans" ein Mitspracherecht haben, damit wäre gewährleistet das keiner den Club "übernimmt" das nicht gegen den Fan gearbeitet werden kann das die Idendifizierung nicht entfällt. Das der FCK immer noch unser FCK bleiben könnte.

Ich bin kein Wirtschaftsfachmann ob dieses Konstrukt so möglich wäre, für mich allerdings die einzig akzeptabele Form Kapital in den Verein zu bringen sich zu profisionalisieren ohne das Herz zu verkaufen, ohne die Basis, das wahre Kapital des FCK zu verkaufen.
! Einmal FCK - immer FCK !
FCK58
Beiträge: 13148
Registriert: 14.04.2009, 18:25
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von FCK58 »

MäcDevil hat geschrieben:Wenn ich mir so die letzten Beiträge durchlese, dann glaube ich, dass so einige hier in der "Büchse der Pandora" schlafen...hoffentlich sind das nur ein Bruchteil von denen die für die Zukunft des FCK sorgen. Sonst mache ich mir aber wirklich Sorgen um mein "Baby FCK"!!!
Ja, Dornroeschen. Schlaf' weiter. Deine Hundert Jahre sind noch nicht vorbei. :winken:
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
MäcDevil
Beiträge: 4230
Registriert: 22.05.2010, 11:30

Beitrag von MäcDevil »

FCK58 hat geschrieben:
MäcDevil hat geschrieben:Wenn ich mir so die letzten Beiträge durchlese, dann glaube ich, dass so einige hier in der "Büchse der Pandora" schlafen...hoffentlich sind das nur ein Bruchteil von denen die für die Zukunft des FCK sorgen. Sonst mache ich mir aber wirklich Sorgen um mein "Baby FCK"!!!
Ja, Dornroeschen. Schlaf' weiter. Deine Hundert Jahre sind noch nicht vorbei. :winken:
Fragt sich wer hier schläft ?! Realismus sieht anders aus !
...und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!" ...und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!
moddi1.FCK
Beiträge: 827
Registriert: 07.12.2012, 12:05

Beitrag von moddi1.FCK »

Hat schonmal jemand drüber nachgedacht 49% Anteile seiner Frau oder Freundin zu verkaufen, wenn am Monatsende die Kasse wieder etwas klamm ist?

Sind wohl die wenigsten.. Und warum..? Weil doch die meisten alleine in ihrem süppchen rühren..
Vollgas!
Antworten