Mac41 hat geschrieben:bradnex hat geschrieben:Es ist wohl schwer zu akzeptieren: das ist das Prinzip der Demokratie. Entwickle eine Strategie, präsentiere diese und organisiere eine Mehrheit in der Mitgliederversammlung. So ist dies in der Satzung verfasst.
mein lieber Bradnex
bist du überhaupt Mitglied des Vereins? Hast du überhaupt mal die Satzung des Vereins FCK gelesen? Und wenn, hast du sie auch verstanden?
Ich denke zumindest beim letzteren
Nein, denn sonst würdest du hier nicht so einen Schwachsinn schreiben.
Die Mitglieder haben das Recht abzustimmen. (Art 6,3), Darüber hinaus kann es nach Satzung und Vereinsordnung am Vereinsleben teilnehmen (Art 6,2).
Das mit dem Abstimmen tun Sie in der Mitgliederversammlung
dort heißt es:
Die Mitgliederversammlung beschließt über die Aufgaben und Ziele des Vereins, seine Organisation und bestimmt die allgemeinen Richtlinien der Vereinsarbeit. (Art 9,2)
Damit ist Satzung und allgemeine Vereinsarbeit gemeint, denn in Art 14,1 ist die (operative) Führung des Vereins ausdrücklich dem Vorstand in dessen eigener Verantwortung vorbehalten.
Der Vorstand wird durch den Aufsichtsrat bestimmt Art 13,2.
Der Aufsichtsrat wird von den Mitgliedern gewählt Art. 16,1
Die MV kann gerne über den Vorstand oder den Aufsichtsrat oder irgendwelche "Konzepte" diskutieren, aber sie hat weder ein imperatives Mandat dem AR noch dem Vorstand gegenüber. Selbst der AR hat dies dem Vorstand gegenüber nicht.
Was sie ändern kann ist die Satzung, sie kann dem AR die Entlastung verweigern und Mitglieder des AR ggf. abwählen, sie kann dem Vorstand die Entlastung verweigern, mehr nicht!
Also Konzepte, das könnte nur eine neue Satzung oder Änderungen sein, und das wurde von einer Mitgliederinitiative vorgestellt und wird zur Zeit im Satzungsausschuss diskutiert, an dem du hoffentlich aufmerksam teilnimmst, falls du Mitglied bist!
ich überlese mal die Anfeidung in Richtung "Schwachsinn". Um die Fragen zu Beginn Deines Postes zu beantworten: ja, ja, ja.
Meine Anmerkungen gehen in die Richtung, wenn ein Mitglied etwas verändern möchte, dann muss er sich an die Satzung halten.
Bitte in der Satzung auch weiterlesen: Jedes Mitglied hat ein Antragsrecht Art. 9(6).
Jedes Mitglied kann, wenn es ein besseres Konzept als das bestehende Organ VV oder/und AR hat, einen Antrag zur Nichtentlastung des ARs stellen bzw. für die Verweigerung der Entlastung (des AR i.R. der ordentlichen MV Werbung machen und ein besseres Konzept vorstellen. Daran schließt sich dann automatisch eine neue AR-Wahl an.
Hierbei kann er dann entspr. seines Konzeptes Kandidaten aufstellen und zur Wahl vorschlagen. Soweit das satzungstechnische, was man machen muss. Hierfür benötigt man eine Mehrheit, welche man günstigerweise im Voraus organisiert und dabei ein Schatten-Team aufstellt, welches AR und VV bilden können. Das wäre dann eine Revolution mit Hilfe der Satzung!
Alternativ kann man natürlich auch mit einem Konzept den AR konfrontieren und sich die Unterstützung der Mitglieder besorgen. Das macht dann Druck etwas zu ändern. Leichter ist sowas immer, wenn man eine FCK-Größe ist. Der einfache Fan und das einfache Mitglied ist dies nicht. Daher sind Änderungen immer schwer durchzusetzen aber nicht unmöglich, wenn man es will.
Bei allem muss aber ein Konzept vorhanden sein, welches in der Lage ist eine MV zu überzeugen.
Jedes Mitglied kann auch im Verein aktiv mitarbeiten und sich in Gremien wählen lassen. Mitarbeit im Satzungsänderungsausschuß wäre ein Anfang.
Ich sehe weit und breit keine besseren Konzepte oder Persönlichkeiten, die den FCK führen können. Bei jeder MV habe ich die letztliche Unterstützung der handelnden Personen durch die Mitglieder vernommen.
Satzungsänderungen sollen was konkret bewirken? Die Basisdemokratie stärken? Die Einflussnahme stärken?
Im Profifussball ist eher der Trend hin zu Kapitalgesellschaften getragen durch 50+1 Verein, als die Basisdemokratie im Vereinsrecht zu stärken.