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Aufsichtsrat: Weimer holt meiste Stimmen - Keßler, Merk, Fuchs wiedergewählt - Koblischeck neu dabei (Der Betze brennt)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
Miggeblädsch
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Beitrag von Miggeblädsch »

LDH hat geschrieben:...Leute haltet eure Nerven zusammen. Uns kann nichts passieren. Wir brauchen nur Ruhe und Kontinuität...
Gestern abend war Ruhe und Kontinuität.

Heute brauchen wir 3 Punkte.

... unn ich moi Herzdrobbe :jubel:
Jetzt geht's los :teufel2:
buckowski

Beitrag von buckowski »

LDH hat geschrieben:Was mir in den letzten Monaten und gestern auch wieder aufgefallen ist, nicht wenige Mitglieder verstehen offensichtlich auch gar nicht was da wirklich vor sich geht. Das merke ich auch bei vielen bekannten Fans und Mitgliedern. Nur mal als Beispiel: Compliance. In einem professionellen Unternehmen wäre es ein absolutes no go es einfach weg zu lächeln, dass man sich geweigert hat solch eine Erklärung zu unterschreiben. Das ist eine Grundvoraussetzung unternehmerischen Handelns und auch eines Aufsichtsrats. Eine Aussage man hätte das in den Genen interessiert niemanden.

Aber: Sehr viele Mitglieder haben so etwas noch nie gehört. Geschweige denn so etwas unterschrieben. Sie können damit nichts anfangen. Also ist es ihnen egal.

Will man aber professionellen große Investoren finden, die mehr ermöglichen können als 3.Liga, fliegt einem solch ein Vorgehen um die Ohren. Mit Professionalität hat das nichts zu tun.
Richtig! War Compliance nicht ein großes Thema, als es um die Seriösität von Petersen ging?
Für das, was sich Merk und Co. hier leisten, kommt mir Dubai auf einmal vor, wie die absoluten Musterschüler. Aber so isses leider bei vielen: Lieber das selbe Gericht jeden Tag, das ich kenne, bevor ich mich auf was neues einlasse, was ich nicht kenne und das mir zu "exotisch" ist....
LDH
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Beitrag von LDH »

@buckowski: Es braucht halt nicht viel beim FCK. Bissl Fritz Walter, bissl Angst schüren per Bild, einmal kurz 1. Liga als natürliches Habitat erwähnt. Und zack ist alles safe.
Gerrit1993
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Beitrag von Gerrit1993 »

Der neue Aufsichtsrat hat sich konstituiert:

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Rainer Keßler wird erneut Aufsichtsratsvorsitzender

Im Rahmen der konstituierenden Sitzung am Samstag, 27. Februar 2021, hat der am Tag zuvor gewählte Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern e.V. Rainer Keßler zum Vorsitzenden des Gremiums ernannt. Rainer Keßler bekleidet das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden bereits seit Dezember 2019.

Als neuer stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender wurde Bernhard Koblischeck gewählt. Über die Besetzung des Beirats der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH wurde noch keine Entscheidung getroffen.

Am Freitag, 27. Februar 2021, fand die Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern e.V. erstmals auf virtuellem Wege statt. Als wichtigster Tagesordnungspunkt stand die Neuwahl des Aufsichtsrats auf dem Programm. Die vier wieder angetretenen bisherigen Mandatsträger Martin Weimer, Rainer Keßler, Dr. Markus Merk und Fritz Fuchs wurden dabei von den FCK-Mitgliedern im Amt bestätigt, zudem wurde Bernhard Koblischeck neu in den Aufsichtsrat gewählt.

Quelle: Pressemeldung FCK

Weitere Links zum Thema:

- Aufsichtsratswahl: Weimer erhält die meisten Stimmen (Der Betze brennt)
buckowski

Beitrag von buckowski »

...und 3 davon gehn in den Beirat der KG, oder hab ich da was falsch verstanden?
Dann aber bitte nicht Herr Merk, denn der hat nur die viertmeisten Stimmen bekommen.
Zuletzt geändert von buckowski am 28.02.2021, 11:47, insgesamt 1-mal geändert.
Steckbeenich
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Beitrag von Steckbeenich »

Wieso verbinde ich mit dem Namen Keßler nichts Gutes?

Viel Erfolg Herr Keßler, es wird aufgrund der Zwänge eine Herkulesaufgabe. Beweist das Gremium Mut, Rückgrat, harte interne Diskussionen und danach Geschlossenheit sowie Kreativität kann es gelingen. Kann, denn die Zeichen stehen abermals schlecht. Glückt es, wird vielleicht auch meine Assoziation mit dem Namen Keßler im Positiven verändert.

Spannende, wenn auch seit langem zermürbende Zeiten.
GerryTarzan1979
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Beitrag von GerryTarzan1979 »

Was nehmen wir von gestern mit?

Die Mitglieder wollen den eingeschlagenen Weg weitergehen. Der alte AR wurde bestätigt. Sehe die Stimmen für Merk nicht als kleine "Watschn" an, sondern eher eine Bestätigung. Nach der Entlastung und nach dem Beitrag von "Herr Kaiser" wusste ich, wie der Abend wird. Wenn jemand wie Herr Kaiser (und ich habe Respekt, dass er sich getraut hat Fragen zu stellen), einerseits die Trainerauswahl etc. kritisiert, danach aber "de Maggus Merk" in höchsten Tönen lobt, dass weiss man, dass viele so denken.
Da ist es einem auch egal, wenn es um Compliance geht, da ist es egal, wenn man einen weiteren Sitz "verscherbelt". Es soll alles so weitergehen. Ob das gut ist? Finde es bedenklich...
Aber gut, die Mehrheit hat entscheiden und ich beglückwünsche den gewählten AR und wünsche ihm alles Gute, ein glücklihes Händchen und weiterhin gute Entscheidungen FÜR den FCK.

Überrascht war ich über das Wahlergebnis von Remy. Er war doch ziemlich abgeschlagen, aber nach seiner Rede hatte ich schon ein Gefühl, dass es nicht reichen würde. Zu sehr auf "Erneueuerungen", etwas Konfrontation und vielleicht für das Gros der Mitglieder nicht klar genug in den 5 Minuten was er ändern möchte und was das für den FCK bedeutet. Dazu die ungünstige Corona Frage. Das hat wohl alles Stimmen gekostet. Schade.
Das zeigt mir aber vielleicht auch eine gewisse "Müdigkeit" der Mitglieder. Es waren weniger als gedacht angemeldet (in meinen Augen) und irgendwie hat man vielleicht nicht mehr die Kraft und Lust wieder etwas zu verändern oder mal kritisch zu hinterfragen. Ist ja eh alles gegessen. Ansonsten kann ih mir dieses Ergebnis nicht erklären. In meinen Augen sind nämlih die beiden Punkte (weiterer Sitz für die Investoren für ein Appel & Ei) und das Herauswinden aus der Compliance Sache schon Grund genug sich genau zu überlegen, ob der AR so wählbar ist.

Aber nun ist es eh Wurscht, wir müssen nun mit den geschaffenen Strukturen und Gegebenheiten leben und nun genauso wie die Verantwortlihen anfangen zu hoffen, dass alles gut geht...

Gefreut hat mich die Wahl von Koblischek. Er machte einen sehr guten Eindrucck (den Besten von allen) und gerne würde ich ihn im Beirat sehen. Wird wohl nicht so kommen, aber aufgrund der Stimmen wäre das konsequent.

Ein Lob muss ich nocch @kl-mz und @ken aussprecchen, da sie die kritischen Fragen gestellt haben! Danke.
Ken wurde wohl weggedrückt (na ja, hatte halt so den Anschein, zack! der Nächste :lol: ) und Merk hat die Compliance Frage von @kl-mz gekonnt umschifft. War sehr schwach von Merk.

Technisch war es eine saubere Veranstaltung, inhaltlich bin ich nach ein paar Aussagen schlauer geworden. Na ja und sportlich wissen wir ja nun auch seit heute, wo der Weg wahrscheinlich hingeht.

Insgesamt für mich ein ernüchterndes Wochenende...

Was bleibt? Genau: wir hoffen, dass alles gut wird...
"Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man kriegt."
aus "Forrest Gump" :winken:
LDH
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Beitrag von LDH »

@GT79: Ich teile deine Einschätzungen. Es ist schwer zu begreifen wie die Mitglieder nach der schlechtesten sportlichen Situation der Vereinsgeschichte und dem totalen Ausverkauf des Clubs für ein „weiter so“ stimmen konnten. Aber all die Revolutionen der letzten 20 Jahre haben halt auch nicht viel gebracht.

Der Auftritt von Merk war peinlich. Aber ich bin mir sicher die Mehrheit der Mitglieder hat je etwas mit dem Thema Compliance zu tun gehabt. Viele denken einfach, wir haben die Investoren, 1.Liga, irgendwann Europapokal. Läuft...
Die Fakten sprechen eine andere Sprache.

Schon bei der Ausgliederung hab ich mich gefragt ob das noch mein FCK ist. Was seitdem aus diesem Club gemacht wurde ist traurig. Und was aus dem Entscheid der Mitglieder gemacht wurde und demnächst noch weiter gemacht wird ist ein Armutszeugnis in meinen Augen.

Ich hab es gestern schon geschrieben. Meiner Einschätzung nach geht diese Show jetzt so weiter bis zur endgültigen Pleite oder bis zur totalen Übernahme durch die SPI. Auch in Deutschland kann man 50+1 umgehen!

Es bleibt nur sich von der Sache zu distanzieren. Das ganze mit zu tragen ist für mich selbst schwer zu ertragen. Die Typen auf dem Platz im roten Trikot verkörpern schon lange nicht mehr das an dem ich hänge und mit dem ich groß geworden bin.
Mittlerweile fühlt es sich leider beim 1.FC Kaiserslautern, was auch immer der jetzt ist, genau so an.
MonnemerTeufel
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Beitrag von MonnemerTeufel »

Wenn diese Saison vorbei ist, dürfte das sowieso alles Makulatur sein. Eine Kapitalgesellschaft werden wir für eine Amateurliga nicht mehr benötigen. Es ist so unfassbar, mit welcher Energie hier seit Jahren irgendeiner Vorstellung vom Profifußball nachgerannt wird und am Ende steigt man sportlich ab und verschwindet in der Versenkung.
Ich glaube nicht, dass wir nach dem Abstieg in der Regionalliga spielen werden. Das übernimmt dann im besten Fall die U21 in der Oberliga.
Auch in Monnem gibts FCK Fans!!
Niemals zum Waldhof!
wernerg1958

Beitrag von wernerg1958 »

Es werden genau die gleichen wie vorher in den Beirat gehen, oder glaubt ihr da kommt der neue hinein im Lewe nid.
oskarwend
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Beitrag von oskarwend »

Miggeblädsch hat geschrieben:Am Betztenberg wurden Tatsachen geschaffen, die jetzt einfach zu akzeptieren sind. Wir haben uns eine Konstruktion geschaffen, die man quasi als Ein-Säulen-Modell bezeichnen kann. Wir haben die regionalen Investoren als unsere Säule gewählt und wir haben nur die eine.
So siehts aus!

Das den Mitgliedern und Fans verkaufte "Vier-Säulen-Modell" war offensichtlich eine der bewährten "PR-Maßnahmen", mit denen man regelmäßig die gutgläubige Mitgliederschar einfängt.

Denke schon, dass die FCK-Mitglieder mit die gutgläubigsten Vereinsmitglieder in ganz Deutschland sind. Woher soll es auch kommen?
Devil's Answer
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Beitrag von Devil's Answer »

"Nie hat es die Massen nach Wahrheit gedürstet.
Wer sie hinters Licht zu führen versteht, wird meist ihr Held.
Wer sie aufzuklären versucht, immer ihr Opfer"

Gustave le Bon
Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world
LDH
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Beitrag von LDH »

Es ist halt auch einfach Tatsache, das Stadion ist vllt. noch 1.Liga, die Anzahl der Mitarbeiter 2.Liga Niveau. Aber der Rest passt dann doch eher in die 3.Liga. Wenn ich mir das Gehabe im AR und die Investoren anschaue, dann könnte man nach einem Abstieg auch mit gutem Gewissen sagen, das passt so mit der Regionalliga.
Das Geschwafel vom Potenzial kann ich schon lange nicht mehr hören.

Von daher, lasst die Provinzfürsten machen. Das passt schon alles zusammen. Wurde gestern ja wieder präsentiert.
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Beitrag von Gerrit1993 »

Der alte, neue Aufsichtsratsvorsitzende hat sich in einem Pressegespräch nochmals zur gestrigen JHV geäußert:

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Keßler dankt für offene und kritische Versammlung

Der am Freitag gewählte Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern hat sich konstituiert und erneut Rainer Keßler zu seinem Vorsitzenden bestimmt. Im Pressegespräch äußert dieser sich über die erste virtuelle Mitglieder­versammlung und wie er sich die Arbeit mit seinen Gremiums­mitgliedern vorstellt.

Um 0:41 Uhr war nach etwas weniger als sieben Stunden die erste virtuelle Jahreshauptversammlung in der Geschichte des FCK geschafft. Dabei klappte im Großen und Ganzen alles reibungslos, über 2.300 Vereinsmitglieder waren zeitweise dem Online-Stream zugeschaltet. Bei den wichtigen Wahlen zum Aufsichtsrat wurden alle vier wieder angetretenen Gremiumsmitglieder bestätigt, hinzu kommt mit Bernhard Koblischeck ein neues Gesicht. Einen Tag später konstituierte sich das Gremium und ernannte Rainer Keßler wie bereits zuvor zu seinem Vorsitzenden.

Keßler Vorsitzender, Koblischeck Stellvertreter, Merk Sprecher

"Ich war sowohl inhaltlich als auch technisch mehr als zufrieden mit dem Ablauf der Veranstaltung. Gerade weil es im Vorfeld viele Personen außerhalb von Kaiserslautern gab, die uns die virtuelle Durchführung nicht zugetraut hatten. Großen Respekt vor den Menschen, die diesen professionellen Ablauf der Mitgliederversammlung ermöglicht haben", erklärte der frisch ernannte Vorsitzende Keßler nach dem Heimspiel gegen Meppen (2:2). Dass er und seine Kollegen wiedergewählt worden seien, empfinde er als große Verpflichtung für die Zukunft. "Wir hatten einen offenen und kritischen Dialog. Wir haben nicht versucht, Dinge unbeantwortet zu lassen, und haben zugegeben, dass wir auch Fehler gemacht haben. Und ich denke das hat auch dazu geführt, dass die Mitglieder gesagt haben, es ist die richtige Entscheidung, dem amtierenden Gremium erneut das Vertrauen auszusprechen."

Neuer Stellvertreter Keßlers ist Bernhard Koblischeck, der bei der Wahl die drittmeisten Stimmen erhalten hatte, zwei mehr als der bisherige Stellvertreter Markus Merk. Dieser soll jedoch auch in Zukunft die Position des Aufsichtsratssprechers wahrnehmen. "Wir sind froh, dass wir Markus als Gesicht des FCK haben. Markus hat eine Aura, für die wir sehr dankbar sind. Wir alle machen Fehler. Ich mache Fehler, Martin Weimer macht Fehler, auch Markus Merk macht Fehler. Mit dem Bewusstsein muss man leben. Aber wenn man mit Menschen spricht, die bereit sind, in den FCK zu investieren, dann wollen die wissen, wer der Ansprechpartner im Klub ist. Und dann ist es ein großer Unterschied ob wir sagen, es kommt jetzt der Herr Keßler oder es kommt Dr. Markus Merk. Wir wären schlecht beraten, wenn wir dieses Pfund nicht in die Waagschale werfen würden. Wir sind mehr als froh, dass er sich nochmals für die Kandidatur entschieden hat", erklärt Keßler die zukünftige Ämteraufteilung.

Keßler dankt Investoren und gibt Versprechen an Mitglieder

Es gab aber auch viel Kritik von Fans und Mitgliedern. Insbesondere der gestern bekannt gewordene Deal mit der Saar-Pfalz-Invest GmbH, die dem FCK e.V. mit einem Darlehen über 1,05 Millionen Euro unter die Arme greift, dafür aber zwei statt wie bisher vorgesehen nur einen Sitz im mächtigen FCK-Beirat erhalten soll, sorgte für Diskussionen. Keßler zeigt für Skepsis der Fans Verständnis, findet aber wie bereits auf der JHV auch klare Worte. "Ich kann natürlich Mitglieder verstehen, die sich übergangen fühlen. Aber ich muss ganz einfach sehen: Das Wasser steht dem Verein bis knapp unter die Stirn. Und jetzt kommt jemand, der dem Verein nicht nur eine, sondern gleich zwei Hände reicht, um ihn aus dem Wasser zu ziehen. Da muss ich als Verantwortlicher eine unternehmerische Entscheidung im Sinne des FCK fällen. Dafür wurden wir doch auch gewählt. Wir gewinnen jetzt vor allem ein Jahr Luft. Anders wäre es sehr, sehr schwer geworden, unseren Verpflichtungen nachzukommen", erklärt der 59-Jährige den Entscheidungsprozess.

Die Mitbestimmung durch die Mitglieder solle aber auch in Zukunft weiter eine große Rolle spielen, so Keßler weiter: "Ich kann aber nicht jede Entscheidung durch ein neues Mitgliedervotum bestätigen lassen. Man stelle sich vor, wir hätten - insbesondere mit Hinblick auf unsere unsichere Haftungslage - die Entscheidung, ob wir eine Insolvenz anmelden, an die Mitglieder weitergeben. Das ist nicht meine Auffassung von Verantwortung. Ich stehe dazu, dass wir die Fans und Mitglieder in alles einbeziehen wollen, wenn es um wichtige Entscheidungen geht, bei denen die Mitglieder in der Lage sind, sie beurteilen zu können."

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Aufsichtsratswahl: Weimer erhält die meisten Stimmen (Der Betze brennt)
- Rainer Keßler wird erneut Aufsichtsratsvorsitzender (Pressemeldung FCK)
Datenleak
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Beitrag von Datenleak »

Gibt es eigentlich eine Erklärung was die SPI mit allem bezwecken will?
Völlig unironisch und ohne Wertung gefragt.
Geld verdienen werden sie nicht, eigentlich zahlen sie nur.
Aber aus welchem Grund oder für welchen Plan?
jupp77
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Beitrag von jupp77 »

Datenleak hat geschrieben:Gibt es eigentlich eine Erklärung was die SPI mit allem bezwecken will?
Völlig unironisch und ohne Wertung gefragt.
Geld verdienen werden sie nicht, eigentlich zahlen sie nur.
Aber aus welchem Grund oder für welchen Plan?
Wichtige und richtige Frage, die sich, so fürchte ich, am Saisonende von allein beantworten wird.
Der User @LDH hat es hier oder in einem Nachbarthread angerissen, es bleiben nach der satzungswidrigen Übernahme des zweiten Beiratssitzes durch SPI wohl oder übel nur zwei Optionen:

a) Ausbluten des Vereins nach dem Abstieg
b) Übernahme desselben und Erstellung eines Redbull für Arme

Rainer Keßler hat geschrieben: "Wir sind froh, dass wir Markus als Gesicht des FCK haben. Markus hat eine Aura, für die wir sehr dankbar sind. Wir alle machen Fehler. Ich mache Fehler, Martin Weimer macht Fehler, auch Markus Merk macht Fehler. Mit dem Bewusstsein muss man leben. Aber wenn man mit Menschen spricht, die bereit sind, in den FCK zu investieren, dann wollen die wissen, wer der Ansprechpartner im Klub ist. Und dann ist es ein großer Unterschied ob wir sagen, es kommt jetzt der Herr Keßler oder es kommt Dr. Markus Merk. Wir wären schlecht beraten, wenn wir dieses Pfund nicht in die Waagschale werfen würden. Wir sind mehr als froh, dass er sich nochmals für die Kandidatur entschieden hat."
Finde den Fehler.
Das musst du dir mal auf der Zunge zergehen lassen:
Hier wird allen Ernstes in einem Millionenunternehmen unter Verzicht auf fundamental-etablierte Compliance-Grundsätze agiert, um durch dieselben Personen im selben Atemzug etwas von "unternehmerischen Entscheidungen" (s.u.) zu schwadronieren.
Rainer Keßler hat geschrieben: "Ich kann natürlich Mitglieder verstehen, die sich übergangen fühlen. Aber ich muss ganz einfach sehen: Das Wasser steht dem Verein bis knapp unter die Stirn. Und jetzt kommt jemand, der dem Verein nicht nur eine, sondern gleich zwei Hände reicht, um ihn aus dem Wasser zu ziehen. Da muss ich als Verantwortlicher eine unternehmerische Entscheidung im Sinne des FCK fällen. Dafür wurden wir doch auch gewählt. Wir gewinnen jetzt vor allem ein Jahr Luft. Anders wäre es sehr, sehr schwer geworden, unseren Verpflichtungen nachzukommen."
So argumentiert man inhaltlich!
Zunächst mal sind Dinge ganz einfach so wie sie sind. Unternehmerische Entscheidungen klingt viel plausibler als Mitgliedertäuschung.
Ein Jahr Luft gönne ich dem Verein ja von Herzen - nur: Wo soll dieses weitere Jahr hinführen?
Die konjunktivierte Prophezeiung "sehr, sehr schwer" rundet den Bottich der schwammigen Nullaussagen dann ab. Um eine solche Aussage treffen zu können, muss ich auch b) sagen und konkret skizzieren, was genau wann gedroht hätte.

Dieser vollumfängliche Verzicht auf Sachargumente, das vollständige Beschränken auf emotionale "Zwänge" lässt tief blicken. Beim Lesen dieser Aussagen durftest du im Prinzip selbst Keßler nicht wiederwählen.


Ferner gebe ich @GT1979 Recht, wenn du konstatierst, dass wenn selbst vom Ansatz her kritisch agierende Mitglieder auf der Versammlung ihrer berechtigten Kritik Lobeshymnen an "de Maggus" anfügen, hier Hopfen und Malz verloren ist, der Drops gelutscht ist.
Das kann man bewerten wie man will. Endergebnis ist, dass man sich in einer Lethargie der Handlungsohnmacht wiederfindet, was umso mehr schmerzt, wenn man den emotionalen Absprung nicht konsequent und gänzlich schafft.
Ist Letzteres eingetreten, sind wir auch inhaltlich ein rotes Wolfsburg, ein südwestdeutsches "Leipzig" - nur ohne deren Potenz und Platz an den Fleischtöpfen der TV-Vermarktung. Dieser Entfremdungsprozess ist seit Monaten und Jahren mehr als nur im Gange.
Zuletzt geändert von jupp77 am 28.02.2021, 08:35, insgesamt 1-mal geändert.
wernerg1958

Beitrag von wernerg1958 »

@jupp77, LDH hat Gedanken genannt es gibt aber noch einige andere Möglichkeiten das muss man jetzt alles Mal abwarten. Wie sagte Dr. Markus Merk " ein weiter so wird es nicht geben " schau merr mool :wink:
Funkemariechen
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Beitrag von Funkemariechen »

LDH hat geschrieben:...
Mit gesundem Menschenverstand ist das nicht zu erklären. Sportlich Richtung Regionalliga. Der eV mit 6 Mio überschuldet. Vereinsschädigende öffentliche Darstellung des Clubs. Einmischung durch fachfremde Investoren. Und als Highlight wird der Beschluss der Mitglieder bei der Ausgliederung mit Füßen getreten und weg gelächelt.
Und für all das wird Team Merk im Amt bestätigt? Das war für mich nur möglich aufgrund einer massiven Vereins-Politikverdrossenheit. Und der Resignation vieler Mitglieder.

Die Entwicklung der Mitgliederzahlen sprechen für sich. Bei anderen sogenannten Traditionsvereinen geht es und die andere Richtung.
Ich möchte diese Worte nochmal hervorheben. Denn mehr Realität kann man einem Fan und Mitglied nicht mehr präsentieren. Hinzufügen möchte ich noch, dass wir ein DARLEHEN bekommen haben. Die Zinsen wurden verschwiegen. Vielleicht will ich die Höhe auch gar nicht wissen! Schlecht ist mir seit mittlerweile fast 2 Tagen. Und für ein Darlehen und aus Dankbarkeit verschenken wir einen Sitz. Dass mein Mitgliedsbeitrag in Zukunft darauf verwendet wird, dieses Darlehen zu tilgen....da denke ich nochmal drüber nach. Plump ausgedrückt, behaupte ich, dass der Sitz von mir auch noch bezahlt wird. Aber geile Kiste, die uns hier präsentiert wird, weil das Geld schon überwiesen wurde! Zum Thema Compliance hat @LDH in seinen nachfolgenden Posts alles gesagt. Ich komme mir vor wie bei den Engländern, die den Brexit beschließen und sich vorher nicht schlau gemacht haben!

Und hier das Wort zum Sonntag! Trifft genau meine Gedanken:
Das ganze mit zu tragen ist für mich selbst schwer zu ertragen.
SEAN
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Beitrag von SEAN »

Datenleak hat geschrieben:Gibt es eigentlich eine Erklärung was die SPI mit allem bezwecken will?
Völlig unironisch und ohne Wertung gefragt.
Geld verdienen werden sie nicht, eigentlich zahlen sie nur.
Aber aus welchem Grund oder für welchen Plan?
Das hab ich mich auch gefragt.

Beim AR des e.V. ist man in der Lage, von 5 auf 7 Plätze zu erhöhen. Wie verhält sich das bei der KG? Dort gibt es ja auch 5 Plätze, jetzt 3 beim e.V. und 2 bei den aktuellen Investoren. Es istz also keiner mehr frei, und der FCK kann auch keinen mehr in der aktuellen Situation abgeben, da man sonst die Mehrheit im Stimmrecht abgibt. Selbst wenn man jetzt wie beim e.V. um 2 Plätze erhöhen könnte, bliebe für einen Ankerinvestor maximal 1 Platz übrig, da man bei dann 7 Plätzen 4 beim e.V. lassen muss. Wenn ein Ankerinvestor was mitreden will, ist es also im Moment völlig uninteressant, was in den Verein zu buttern.

Es gibt für mich also eigentlich nur 2 Möglichkeiten und einen Grund, warum es gemacht wurde.

1. Die Investorengruppe behält den einen Sitz mehr so lange, bis der 1,05 Millionen Kredit zurückgezahlt ist, sozusagen als Sicherheit.

2. Man kann die Anzahl der Sitze in der KG auch auf 7 erhöhen, und die Investorengruppe behält so lange den zweiten Sitz, bis man einen Ankerinvestor gefunden hat und, vor allem, diesem dann akzeptiert. Somit hätte die Investorengruppe ein großes Wort mitzureden, wer dieser Ankerinvestor sein wird. In dem Fall wäre dann nach Einigung mit einem Ankerinvestor die Stimmverteilung bei 4 FCK, 2 Ankerinvestor und 1 bei der SPI.
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........
Ke07111978
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Registriert: 11.07.2014, 17:10

Beitrag von Ke07111978 »

TreuDemFCK hat geschrieben: Die einen versuchen Zusammenhänge zu durchschauen (und übertreiben es dabei sicher oft im Klein-Klein der Diskussionen) und bestehen auf klare Strukturen, die anderen wollen nur guten Fußball, dran glauben dass die Handelnden es gut mit dem FCK meinen, und hoffen dass es durch die Investoren besser wird.
Ich sehe das ähnlich. Man sollte sich aber grundsätzlich davon verabschieden, dass nachfragen oder gar kritisches nachfragen gleich mit einer Änderung von Personalien einhergeht. Die JHV ist der Rahmen seine Meinung kund zu tun. Sie ist aber vor allem auch eine Möglichkeit zu schauen was die Mehrheit der Mitglieder will. Und hier ist auch nochmal wichtig: Die Mitglieder, nicht die Fans. Auch hier gibt es ein große Menge die sich nicht überschneidet, aber trotzdem gerne in Foren oder auf Facebook mitdiskutieren.

Die JHV gestern hat ganz deutlich gezeigt, dass die Ausgliederung - so wie sie konzipiert war - gescheitert ist. Das hat nichts mit der rechtlichen Struktur zu tun oder irgendwelchen Satzungen sondern ist schlicht eine Folge der finanziellen Situation und der sich daraus ergebenden Zwänge. Es hilft nichts, irgendwelche Rechte auf dem Papier zu sichern, wenn man aus finanziellen Gründen nicht in der Lage ist diese um- oder durchzusetzen.

Der Aufsichtsrat / Beirat hat mir bzw. den Mitgliedern vorgestern klar und deutlich zu verstehen geben, dass man eine Änderung hinsichtlich der Mitbestimmung im Beirat umsetzt, ohne die Mitglieder diesbezüglich nach ihrer Meinung zu fragen. Diese Änderung ist notwendig, weil es offensichtlich eine Forderung der Investoren ist, die nun ebenfalls Kreditgeber des eV sind. Klarer kann man die Kräfteverhältnisse eigentlich gar nicht dokumentieren. Die Alternative wäre in der Konsequenz die Insolvenz des eV gewesen. Denn trotz aller Bemühungen, war offensichtlich keiner bereit dem eV auch nur EUR 1 Mio. zu leihen. Der Papierwert der Aktien von EUR 22 Mio. ist dabei relativ egal. Die Kräfteverhältnisse sind klar geregelt und die Frage ob es weitere Investoren in der KGaA gibt oder die Fansäule geöffnet wird liegt jetzt nicht mehr nur im eV sondern eben auch in den Händen der Saar-Pfalz-Invest. Der Verein ist diesbzgl. de jure autonam - aber nicht de facto. Das einzige was ihn künftig wieder autonomer machen kann ist sportlicher Erfolg. Das ist auch Grundvorraussetzung für die Investoren ihr Geld wieder zu bekommen. Insofern besteht ein gewisser Interessensgleichlauf.

Die weit überwiegenden Mehrheit der Mitglieder ist schlicht und einfach daran interessiert erfolgreichen Fußball zu sehen - ob als eV, als GmbH als KGaA, als LtD oder was auch immer, ist ihnen eigentlich egal. Sonst wären am Freitag deutlich mehr Mitglieder auf die Barrikaden gegangen. Sie sind es offensichtlich leid über Mitbestimmung, Strukturen etc. zu diskutieren. Kann ich auch irgendwie verstehen. Sie haben ein gutes Bauchgefühl dafür, ob ihre Entscheidung an der Gesamtgemengelage überhaupt etwas ändern würde. Und das war gestern nicht der Fall. Die bestehenden Aufsichtsräte habe das Vertrauen der Investoren, diese wiederum sichern die Zukunft des Vereins und jede Änderung daran ist eher Experiment denn Chance. So wurde entschieden.

Ich habe bereits vor der JHV geschrieben, dass dies aus meiner Sicht so kommen wird und die Kräfteverhältnisse nunmal so sind wie sie sind. Deshalb muss man die Handlungen von Aufsichtsrat / Beirat auch einordnen - dieser muss häufig das machen, was ihm die Investoren sagen. Und wenn die Geschäftsführung dann nicht das macht, was der Aufsichtsrat / Beirat sagt, muss nachgeholfen werden.

Ich persönlich hätte die Mitglieder gestern über die entsprechenden Änderungen abstimmen und beraten lassen: Es wäre die Chance gewesen Vertrauen aufzubauen und Mitgliedern das Gefühl zu geben, dass man sie mitnimmt. Ich bin mir sehr sicher, das die meisten Mitglieder einem gut begründeten Weg immer zustimmen werden. Eine Mitgliederversammlung oder auch eine Hauptversammlung bei einer AG hat im Grunde genommen sehr wenige Rechte - wenn ich sie aber auch noch in den grundlegenden Themen beschneide, dann muss man sich nicht wundern, wenn das passiert, was wir gestern ja auch gehört haben: Vereinsaustritte und zwar reichlich. Ich habe gesagt das es eine Entmündigung der Mitglieder ist und dazu stehe ich. Bevormundung ist vielleicht der bessere Ausdruck.

Viele dieser Mitglieder haben mit der Faust in der Tasche einer Ausgliederung zugestimmt und haben sich darauf verlassen, dass die Rahmenbedingungen die gesetzt wurden eingehalten werden. Wenn sich daran etwas ändert, wollen sie gefragt werden und der Vergleich mit der Insolvenz ist ganz ganz schlecht lieber Rainer: Denn Du und Herr Schäffler habt ja gerade in eurer Begründung gesagt, dass ein Insolvenz eben gerade keine freiwillige unternehmerische Entscheidung ist.

Es sei drum: Es ist ein Sturm im Wasserglas: Die Aufsichtsräte haben gestern ein Mandat für drei Jahre bekommen. Und sie haben viel Vertrauensvorschuss bekommen. Beweist, dass ihr die Fehler die ihr eingeräumt habt nicht wiederholt und haltet eure Versprechungen ein. Wenn ihr weitere Investoren wollt, müsst ihr euren eigenen Laden in den Griff bekommen und schauen, dass Informationen da bleiben wo sie hingehören. Strafbewährte Vertraulichkeitserklärungen für alle. Ihr müsst selbst ein Konzept erarbeiten und Investoren damit überzeugen - wenn man konzeptlos arbeitet ist es geradezu eine Einladung, dass Investoren mitsprechen wollen - ob die Helfer dann aus Brasilien oder dem Saarland kommen ist relativ egal. In diesem Sinne viel Glück!

Jetzt können wir wieder mehr über - hoffentlich bald besseren - Fußball diskutieren.
Lonly Devil
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Beitrag von Lonly Devil »

wernerg1958 hat geschrieben:@jupp77, LDH hat Gedanken genannt es gibt aber noch einige andere Möglichkeiten das muss man jetzt alles Mal abwarten. Wie sagte Dr. Markus Merk " ein weiter so wird es nicht geben " schau merr mool :wink:
... und wenn man diese Gründe als Beispiel in Erwägung zieht und hier einstellt, werden die Beiträge gelöscht inkl. eventueller Sperre. 8-)

Manches ist scheinbar nicht in der Öffentlichkeit erwünscht. :nachdenklich:
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!
Betze_FUX
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Registriert: 27.08.2015, 11:47

Beitrag von Betze_FUX »

Lonly Devil hat geschrieben:
wernerg1958 hat geschrieben:@jupp77, LDH hat Gedanken genannt es gibt aber noch einige andere Möglichkeiten das muss man jetzt alles Mal abwarten. Wie sagte Dr. Markus Merk " ein weiter so wird es nicht geben " schau merr mool :wink:
... und wenn man diese Gründe als Beispiel in Erwägung zieht und hier einstellt, werden die Beiträge gelöscht inkl. eventueller Sperre. 8-)

Manches ist scheinbar nicht in der Öffentlichkeit erwünscht. :nachdenklich:
Du darfst halt in deinen Beiträgen nicht ständig ficxxx, wicxxx und arsxxxxx schreiben :lol:

Und zu dem Beitrag von @KE
Ch denke auch dass es eine gute Möglichkeit gewesen wäre, die Mitglieder bzw 20% --> 10% ins Boot zu holen. Stichwort Vertrauen!
Ich glaube aber auch, das man es nicht gemacht hat, weil man fürchtete, dass die Mitglieder sagen stimmen. So wäre an aus dem Schlamassel, in den man sich teilw. Selbst gebracht hat nicht mehr
Da hat man es lieber selbst entschieden, vermutlich unfassbar alternativlos, und hat die Welt vor vollendete Tatsachen gestellt. Stichwort Vertrauen!

Ob und wie das gut geht, auch mit sitzen im BR für neue Investoren, die es nicht gibt...also Investoren UND Sitze , wird spannend.
Negativ ausgelegt hat uns die SPI (und in Teilen quattrex) am Sack. Und wenn man es nicht schafft, in ein Gremium gewählt zu werden, evtl. Ob seiner Vergangenheit im Verein, dann verschafft man sich vielleicht auf diese Art Mitbestimmung...wer weiss schon...ggf gibt es ja ein Buch in dem so ne Strategie beschrieben steht. da müsste man Mal in div. Fachbüchern nachlesen.
Allahopp dann. Gut Holz!!!
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp
Lonly Devil
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Beitrag von Lonly Devil »

Betze_FUX hat geschrieben:

Lonly Devil hat geschrieben: ... und wenn man diese Gründe als Beispiel in Erwägung zieht und hier einstellt, werden die Beiträge gelöscht inkl. eventueller Sperre. 8-)

Manches ist scheinbar nicht in der Öffentlichkeit erwünscht. :nachdenklich:
Du darfst halt in deinen Beiträgen nicht ständig ficxxx, wicxxx und arsxxxxx schreiben :lol:
...
Danke für den Hinweis. :wink:

Von solch netten Bezeichnungen, bin ich in meinen Beiträgen allerdings weit entfernt. :p

P. S.
Bei dem entsprechenden Thema ist es nicht nur mir so ergangen, wie ich inzwischen erfahren habe. 8-)
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!
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Beitrag von allemann5 »

buckowski hat geschrieben:
LDH hat geschrieben:Was mir in den letzten Monaten und gestern auch wieder aufgefallen ist, nicht wenige Mitglieder verstehen offensichtlich auch gar nicht was da wirklich vor sich geht. Das merke ich auch bei vielen bekannten Fans und Mitgliedern. Nur mal als Beispiel: Compliance. In einem professionellen Unternehmen wäre es ein absolutes no go es einfach weg zu lächeln, dass man sich geweigert hat solch eine Erklärung zu unterschreiben. Das ist eine Grundvoraussetzung unternehmerischen Handelns und auch eines Aufsichtsrats. Eine Aussage man hätte das in den Genen interessiert niemanden.

Aber: Sehr viele Mitglieder haben so etwas noch nie gehört. Geschweige denn so etwas unterschrieben. Sie können damit nichts anfangen. Also ist es ihnen egal.

Will man aber professionellen große Investoren finden, die mehr ermöglichen können als 3.Liga, fliegt einem solch ein Vorgehen um die Ohren. Mit Professionalität hat das nichts zu tun.
Richtig! War Compliance nicht ein großes Thema, als es um die Seriösität von Petersen ging?
Für das, was sich Merk und Co. hier leisten, kommt mir Dubai auf einmal vor, wie die absoluten Musterschüler. Aber so isses leider bei vielen: Lieber das selbe Gericht jeden Tag, das ich kenne, bevor ich mich auf was neues einlasse, was ich nicht kenne und das mir zu "exotisch" ist....


Hallo,und deshalb wird meiner Meinung Herr Koblischeck nicht lange im AR bleiben,er wird sich seinen Namen nicht von solchen Machenschaften kaputt machen lassen.
habe
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Beitrag von habe »

Nach der MV sollte jetzt einfach mal Ruhe einkehren, egal ob man alles gut oder schlecht findet. Die große Mehrheit der anwesenden Mitglieder hat nun mal so entschieden. Das sollte man jetzt auch akzeptieren. Bei der kommenden Landtagswahl muss ich das Ergebnis auch akzeptieren, auch wenn es evtl nicht meinem Wunsch entspricht.
Mich würde eher interessieren wie sich das mit der Anzahl der Beiräte verhält, wenn ein neuer Investor (hoffentlich) hinzu kommt, der dann auch 2 Beiratssitze fordert. Müssten dann die Anzahl der Sitze auf 9 aufgestockt werden (4:5), damit der FCK weiterhin die Mehrheit hätte. Wäre das nach der Satzung denkbar/ möglich?
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