jürgen.rische1998 hat geschrieben:wozuauchimmer hat geschrieben:
Liverpool hat es gezeigt. Und das alles ist so einfach und banal,. dass man schon am IQ bzw. Verstand von einigen Leuten zweifeln muss, dass die das nicht sehen und selbst organisieren können.
Rechne mal durch was da bei Liverpool auf dem Platz steht und von welcher Klasse wir hier reden. Und dann nenne es nochmal banal. Das sind Hetzreden allererster Güte. Aber wie immer halt

Der Teil der fundierten Kritik geht bei Dir immer unter im pompösen Populismus.
Es geht in erster Linie nicht um den Wert von Einzelspielern (der ist ohnehin durch Kapital-und Anlageinteressen und wer weiss, was sonst noch dahinter steckt, längst kein Qualitätsmassstab mehr, jedenfalls nicht für fussballerische Qualität), sondern um das Gesamtkonzept, das, was man allgemein als Spielanlage bezeichnet.
Und: Beim FCK kommt noch hinzu, die richtigen Leute aufzustellen, und zwar auf die richtige Position. Es ist kein Zufall, dass Spieler, die beim FCK und dem grossen Teil seines "Anhangs", der leider im Gegensatz zu früher bzw. den Älteren nie richtig gegen einen Ball getreten hat und sich jedes flache Schüsschen von einer auf den sesselfurzenden TV-Zuschauer starrenden Sportjournaille als "Kunst" verkaufen lässt, weggeekelt wurden, bei anderen Vereinen gross herauskommen.
Fussball ist "Populismus" an sich. Er ist einfach und selbst bei Bevölkerungskreisen mit Verdacht auf IQ-Behinderung noch plausibel. Die Versuche zur "Verwissenschaftlichung" des Fussballs sind lächerlich und sollen lediglich aus der Luft gegriffene Kapitalwerte für Spieler rechtfertigen. Allerdings muss ich zugeben, dass derartige "alternative Wahrheiten" im Fussball schon seit einiger Zeit eigene Realität schaffen.
Auf "Hierarchien" in Vereinen mit einer Vielzahl von potenziell Arbeitslosen, die unnötig alimentiert werden, im Vergleich zu SV Sandhausen z.B., der seine ganzen bescheidenen Mittel auf den Bereich konzentriert, der Fussball spielt und der einzige ist, der Geld verdient (hereinbringt), will ich garnicht erst eingehen.
Wie heisst es so schön:
Da staunt der Laie, der Fachmann wundert sich.
Bei dem, was der FCK in den letzten 10 Jahren verzapft, staunen und wundern sich alle zugleich. Allerdings würden hier viele staunen und nur wenige wundern, was aus dem aktuellen "Spielermaterial" von einem richtigen Trainer zu machen wäre. -Es liegt nicht an den Spielern, die wollen und könnten auch, es liegt am Trainerteam, vor allem an Meier-.
Darum: Notzon: ja, Schupp:ja, Kuntz, was sein Fussballseite betrifft: ja. Aber Meier dürfte nicht nur für seinen Lehrmeister Rehagel, sondern auch für mich eine grosse Enttäuschung bleiben. Ich glaube nicht, dass er die Kurve kriegt, und zwar nicht wg. seiner defensiven Spielauffassung (die dürfte sogar angebracht sein), sondern wg. fehlender Spielanlage. Es liegt nicht an einer schlechten Chancenverwertung, der FCK generiert kaum Chancen, sondern weil zwischen Abwehr und Sturmspitze nichts Zielgerichtetes passiert. Und wg. seiner mangelnden Objektivität bei der Bewertung von Spielern. Vielleicht hat er auch keinen Masstab und beurteilt die nur danach, weil die mal bei einem erfolgreicheren Verein gespielt haben oder am Transfermarkt höher gehandelt wurden oder mit höherem Salär ausgestattet wurden, was weiss ich.
Jedenfalls schafft auch er mit seiner eigenen verquerten Fussballansicht am Betzenberg eine eigene Realität, eine Abstiegsrealität.