Kolumne von Eric Scherer: „Gegen Unions Pressing wird Lauterns Spielaufbau nicht funktionieren“ (Allgemeine Zeitung Mainz)
Die letzten zehn Saisonspiele stehen an. Die Hälfte davon muss der 1. FC Kaiserslautern gewinnen, um wenigstens den Relegationsplatz so gut wie sicher zu haben. Der nächste Sieg soll am kommenden Freitag, 18.30 Uhr, zuhause gegen Union Berlin eingefahren werden. FCK-Blogwart Eric Scherer gibt im Gespräch mit Daniel Roßbach, Berliner Blogger und Fußballanalytiker, einen Ausblick auf das Spiel gegen die "Eisernen".
Wer nicht zu den 20.087 Zuschauern zählte, die den Weg durch pfälzisch Sibirien gefunden hatten, hat ein Fußballspektakel verpasst, wie es am Betzenberg schon lange nicht mehr zu sehen war. Drei Mal ging der 1. FC Kaiserslautern in Führung, drei Mal glich Union Berlin aus, ehe Philipp Mwene in der 81. Minute den Siegtreffer zum 4:3 markierte. Mehr Gefühlsachterbahn geht nicht, erst recht nicht angesichts der weiterhin dramatischen Tabellensituation der abstiegsbedrohten Pfälzer.
Kolumne von Eric Scherer: Egal, welche Liga, der Umbruch kommt - Ansätze zum Bessermachen
Der 1. FC Kaiserslautern plant bekanntermaßen derzeit „zweigleisig“, was angesichts der Tabellensituation auch mehr als dringend geboten ist. Warum die Situation im Falle des Nicht-Abstiegs trotz eines immensen Aderlasses gar nicht so schlecht aussehen würde und wie der FCK in der Dritten Liga personaltechnisch vorgehen müsste, erklärt FCK-Blogwart Eric Scherer.
Kolumne von Eric Scherer: Der MSV will die Wende, der FCK fünf Siege in sieben Spielen.
Sieben Partien hat der Tabellenletzte aus Kaiserslautern noch vor der Brust. Fünf davon müssen gewonnen werden – alle anderen Rechnereien sind Spiele mit Krümeln, wenn Relegationsrang 16 noch gesichert werden soll.
Kolumne von Eric Scherer: So nüchtern wie möglich – Wie der beste Tabellenletzte aller Zeiten vielleicht doch noch drinbleiben könnte
Die Tabelle der Zweiten Bundesliga spiegelt in dieser Saison nach 28 Spieltagen so ziemlich alles wider, nur nicht den aktuellen Leistungsstand der einzelnen Mannschaften. Wir versuchen dennoch eine realistische Einschätzung.
Was soll man dazu noch sagen? Der 1. FC Kaiserslautern hat sein letztes „Freispiel“ auf der Saisonzielgeraden verzockt, 2:3 gegen den VfL Bochum verloren. Jetzt helfen in den vier noch ausstehenden Partien im Grunde nur vier Siege – und selbst die sicherten aller Voraussicht nach lediglich Relegationsrang 16 sichern. Ganz so dünn, wie sich das jetzt vielleicht anhört, ist das Strohhälmchen, an das sich der FCK-Anhang jetzt klammern muss, allerdings nicht. Dem Team von Michael Frontzeck darf durchaus noch was zugetraut werden - schreibt Kolumnist Eric Scherer nach der Niederlage des FCK in Bochum.
Kolumne von Eric Scherer: Im Abwehrverhalten bei Standardsituationen muss sich noch was tun
Die „Rechnung“, sofern man sie allen Ernstes so nennen will, ist einfach: Bis Saisonende soll und muss der 1. FC Kaiserslautern mit vier Siegen die optimale Punktzahl einfahren. Allerdings muss an einem ganz bestimmten Fehlerbild noch gearbeitet werden, wenn das Saisonfinale tatsächlich optimal gestaltet werden will.
"Das war’s. Mit „Rechnerisch-ist-immer-noch-was-möglich“-Gedöns halten wir uns in diesem Blog nicht mehr auf. Der ruhmreiche Klub Fritz Walters spielt 2018/19 in der Dritten Liga und ist jetzt dringend angehalten, sich in den nächsten Wochen neu zu erfinden. Die verdiente 0:1-Heimniederlage belegt endgültig: Es ist nicht nur die katastrophal verkorkste Hinrunde, die die Roten Teufel zur Hölle fahren lässt." http://www.allgemeine-zeitung.de/sport/ ... 699927.htm
Am kommenden Freitag, 18.30 Uhr, tritt der 1. FC Kaiserslautern beim aktuellen Tabellenfünften Arminia Bielefeld an. Eric Scherer blickt vorab auf die sportliche und wirtschaftliche Entwicklung der Ostwestfalen - und erklärt, was der FCK daraus lernen kann.
Kolumne von Eric Scherer: Tränen abwischen, die richtigen Fragen stellen - und Antworten finden
Es tut dann halt doch noch weh, und wie. Weil das Herz nun einmal stärker ist als der Verstand, erst recht bei Fußballfreunden, die dem 1. FC Kaiserslautern zugeneigt sind. Trotzdem muss jetzt nach vorne geschaut werden, meint FCK-Blogwart Eric Scherer und findet auch eine Trainerdiskussion gerade jetzt nicht unangebracht.
Der 1. FC Kaiserslautern besiegt im letzten Heimspiel den 1. FC Heidenheim mit 1:0 - ein wichtiger Sieg zum Abschied aus der Zweiten Liga, schreibt Kolumnist Eric Scherer in seinem aktuellen Blog. Denn er schafft wieder mehr Ruhe im Umfeld, und die braucht es in den nächsten Wochen, damit die sportliche Leitung die Weichen fürs Lauterer Debüt in der Dritten Liga stellen kann. Denn dabei zeichnen sich einige erfreuliche Überraschungen ab.
Scherer-Blog: Seelenberuhigender Sommerkick zum Saisonabschluss
Eigentlich war es nur noch ein Freundschaftsspiel, die Begegnung am letzten Spieltag der Saison zwischen Ingolstadt und dem FCK. Und dennoch war der 3:1-Sieg, den der 1. FC Kaiserslautern seinen 2.000 mitgereisten Fans zum Abschied aus der Zweiten Liga schenkte, gut für die Seele, und sogar noch ein bisschen mehr.
Im Gespräch von Eric Scherer mit dem Erfurter Blogger Fedor Freytag geht es unter anderem um die beiden Neuzugänge Elias Huth und Theodor Bergmann und das Schicksal von Rot-Weiß Erfurt nach der Insolvenz.
Über dem Betzenberg rötet sich gegenwärtig ein neuer Morgen. Die Ausgliederung der Fußballabteilung ist beschlossen, die Verantwortlichen können nun mit dem Geld einsammeln beginnen. Allerdings sollte man sich keine Illusionen darüber machen, wohin das erste „frische Geld“ geleitet wird, das gegebenenfalls schon bald fließt. Einzahlungen in die sportlichen Qualität der Mannschaft dürften erst einmal hinten anstehen.
Ich habe mal eine Verständnisfrage bezgl. der Fananleihe: wäre es nicht eine gute Option, das Geld nächstes Jahr in Aktien anlegen zu können?
Ist das rechtlich möglich?
Hellfire_LD hat geschrieben:Ich habe mal eine Verständnisfrage bezgl. der Fananleihe: wäre es nicht eine gute Option, das Geld nächstes Jahr in Aktien anlegen zu können?
Ist das rechtlich möglich?
So wie ich das verstanden habe ist eine direkte "Umwandlung" nicht möglich.
Da aber die Fans als "Kleininvestoren" explizit bei dem 4-Säulen Modell berücksichtigt wurden kannst du deinen ausgezahlten Betrag (theoretisch) direkt wieder anlegen. Diesmal nicht als Kreditgeber mit Verzinsung (für den FCK Fremdkapital) sondern als Investor, der Anteile erwirbt (für den FCK dann Eigenkapital).
Hellfire_LD hat geschrieben:Ich habe mal eine Verständnisfrage bezgl. der Fananleihe: wäre es nicht eine gute Option, das Geld nächstes Jahr in Aktien anlegen zu können?
Ist das rechtlich möglich?
So wie ich das verstanden habe ist eine direkte "Umwandlung" nicht möglich.
Da aber die Fans als "Kleininvestoren" explizit bei dem 4-Säulen Modell berücksichtigt wurden kannst du deinen ausgezahlten Betrag (theoretisch) direkt wieder anlegen. Diesmal nicht als Kreditgeber mit Verzinsung (für den FCK Fremdkapital) sondern als Investor, der Anteile erwirbt (für den FCK dann Eigenkapital).
Ja, das sagte Banf (oder wars Klatt?), dass dies nicht möglich ist und die Anleihe wird zurückbezahlt. Wer dann möchte, kann in die Anteile investieren, aber wohl erst Ende des Jahres.
Hephaistos hat geschrieben:
Ja, das sagte Banf (oder wars Klatt?), dass dies nicht möglich ist und die Anleihe wird zurückbezahlt. Wer dann möchte, kann in die Anteile investieren, aber wohl erst Ende des Jahres.
Ich bin mal gespannt, ob es viele geben wird, die bevor sie die glorreiche Betze-Anleihe zurückerhalten haben, zusätzliches Geld in den Verein investieren mit der Hoffnung, dass sie es nächstes Jahr im August wieder zurückbekommen. Vielleicht wäre es doch besser zumindest nach außen die Möglichkeit einer direkten Umwandlung anzubieten und das Ganze dann im Hintergrund entsprechend korrekt abzuwickeln.
Dem ist wenig hinzuzufügen. Sturm (5 Mann für max. 2 Positionen) und zentrales MF (4 für 2) sind superstark besetzt.
Auf den Flügeln gibt es hingegen nur 6 Spieler für 4 Positionen: Links Zuck und Sternberg, rechts Hemlein und Dick. Pick und Schad sind jeweils auf beiden Seiten einsetzbar.
Die IV liest sich soweit gut. Hainault als Abwehrchef, Özdemir/Kraus ebenfalls mit viel Erfahrung und Gottwalt als Herausfoderer. Denke, die Abwehr wird der Schlüssel zum Erfolg.
Jawohl Wolfram Wuttke! die Abwehr gewinnt Meisterschaften, der Sturm gewinnt Spiele 5 €uro ins Frasenschwein Das wird schon die Jungs sind heis, da bin ich sicher, dass was Gutes rauskommt hängt auch an uns. Betzesupport und nicht SingSang wie an Weihnachten Es muß und wird wieder eine Festung werden der Betze!!
FCK-Kolumnist Eric Scherer blickt auf die Sponsoren beim 1. FC Kaiserslautern. Layenberger kehrt zurück - das ist ein echter Coup. Karlsberg beendet auf der anderen Seite sein Engagement. Und: Lässt sich die Mitgliederzahl steigern?
Dritte Liga, erste Lektion - sich reinschaffen und ständig dazu lernen
Drittliga-Premiere vor Champions League-Kulisse, und dann auch noch gewonnen: Einen besseren Einstand in dieses neue Kapitel Vereinsgeschichte hätte sich der 1. FC Kaiserslautern nicht wünschen können.
Gerade, weil noch nicht alles rund lief, gerade, weil sich die Mannschaft gegen einen stark startenden TSV 1860 München erst in die Partie hineinarbeiten musste und gerade, weil es bis zur 86. Minute dauerte, ehe Linksverteidiger Janek Sternberg die sage und schreibe 41.324 Zuschauer mit dem Siegtreffer belohnte. So stand am Ende ein Sieg, der jubeln lässt, andererseits aber auch verdeutlichte, dass jedes der 38 Spiele dieser Runde „harte Arbeit“ wird, wie auch Trainer Michael Frontzeck am Ende feststellte.