Aus meiner Sicht ist ein Vorstand für Marketing/Vertrieb dringend notwendig. Dieser sollte aber ein Fachmann sein, der mit ordentlichem Ausschreibungs- und Bewerbungsverfahren gesucht werden muss, genau so wie der neue Finanzvorstand. Aus meiner Sicht muss dann auch darüber diskutiert werden, was denn dann überhaupt noch die Aufgaben von SK sind, denn wenn er "nur"den sportlichen Teil im Vorstand übernimmt dann sollte er auch nur wie der ausgeschiedene sportliche Leiter Markus Schupp bezahlt werden.
Wir müssen jetzt handeln, bevor es zu spät ist. Ich habe das schon an anderer Stelle gepostet, mache das aber hier nochmal, weil ich denke es bedarf dringend einer "neutralen" Aufklärung der aktuellen Finanzlage. Auzug aus der aktuellen FCK-Homepage unter FAQ's zur JHV:
Welcher Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag wird laut aktueller Hochrechnung bis zum Ende der laufenden Saison erzielt, wenn man die Ergebnisse der Spielertransfers des laufenden Geschäftsjahres nicht berücksichtigt? (Annahme der aktuellen Platzierung (8.–10.))
Es ist mit einem Verlust von ca. 1 Mio. EUR zu rechnen.
Den Betrag halte ich für stark untertrieben allerdings ist das doch mal eine Aussage die lange nicht getroffen wurde: Ohne Transferüberschuss machen wir Verluste...
Und soviel zur Frage der Kreditwürdigkeit:
Zum Zeitpunkt der Ausgabe der „Betze-Anleihe“ (Februar 2013) lag der EZB Leitzins bei 0,75%. Betriebswirtschaftlich macht es deshalb aus meiner Sicht keinen Sinn, Geld mit einer Verzinsung von 5% aufzunehmen (über die Anleihe), weil es bei diesem Leitzinssatz definitiv möglich ist, Darlehen über die gleiche Laufzeit zu deutlich günstigeren Zinskonditionen aufzunehmen. Weshalb hat man trotzdem die Variante der Anleihe gewählt?
Der FCK hatte zu dieser Zeit ein negatives Eigenkapital, keine Sicherheiten und auch keine Planungssicherheit bzgl. der Pacht und der Besserungsscheine. Banken setzen bei solchen Risiken einen sehr hohen Risikozuschlag an. Hinzu kommt, dass sie darauf bestehen würden, dass der FCK Sicherheiten in Form von DK-Einnahmen oder zukünftigen Sponsoringeinnahmen liefern müsste.
Was mich dabei erneut wundert ist, dass auf Grund der Jahresabschlusszahlen 2013/2014 ein Kassenbestand von 6,7 Mio€ gezeigt wurde und damit argumentiert wurde, dass damit das Geld der Anleihe komplett verfügbar sei. Allerdings waren von dem Betrag 3,7 Mio€ auf der Passivseite in der Rechnungsabgrenzung ausgewiesen und entstammten
aus denm DK-Verkauf der Folgesaison. Man hält es demnach nicht für statthaft Banken gegenüber die DK-Verkäufe als "Sicherheit" anzubieten, macht aber im Umkehrschluss genau das Gleiche seinen eigenen Anleiheeignern gegenüber?
