ks_969 hat geschrieben:MäcDevil hat geschrieben:Wie schon der einflussreiche Allofs (VfL Wolfburg) beim Doppelpass gesagt hat. "Die anderen Traditionsvereine müssen sich dem Wettbewerb stellen !"
Wo der Herr Allofs Recht hat, hat er Recht! Wie wir das anstellen beim FCK....bleibt dem FCK überlassen! Ob mit Ausgliederung, dickeren Sponsoren oder einem Spendenaufruf der Fans

sei jetzt mal dahin gestellt.
Aber zu glauben Freiburg ist das Paradebeispiel um zu zeigen, es geht auch ohne Ausgliederung gut ist auch ein Irrglaube! Der 5. Platz 2013 hat da doch auch etwas geblendet. Ansonsten Spielen die Freiburger relativ oft gegen den Abstieg und waren zwischen 1995 und 2010 auch eher eine Fahrstuhlmannschaft. Ich kann noch nicht erkennen das Freiburg es mit normalen Mitteln zum etablierten Bundesligisten geschafft hat.Nichts desto trotzt setzt man weil man begrenzte Mittel hat auf den Nachwuchs. Was soll man auch sonst tun.
Da ist Mainz meiner Meinung nach etwas eher geeignet. Wobei man da auch sagen muss das dies wohl auch dem sportlichen Erfolg etwas geschuldet ist. Sie schnitten die letzten 3-4 Jahre recht ordentlich in der Buli ab.....das generiert mit der Zeit auch mehr TV Gelder und dazu produziert man relativ wenig Transferflops. Somit konnte man sich sicher ein kleines Finanzpolster erarbeiten. In wieweit die beiden Clubs das überleben wenn sie mal 2-3 Spielzeiten hinten drin hängen und weitere Clubs wie Leipzig hoch kommen wird man sehen....
Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Ich finde es immer wieder belustigend, wenn Vereine, die seit 10 bzw. 20 Jahren imgrunde lingen,- und launenunabhäbgig ihr Ding durchziehen und Außenstehende immer wieder den Faktor Glück so überstrapaziert verwenden.
Sowohl Mainz als auch Freiburg nahmen öfter als einmal Transfer-Gewinne im ein,- zweistelligen Bereich mit, ohne dass es 1 zu 1 in Beine investiert wurden. Eben aus jenem Grund, weil man weiß, dass es einem Stresstest in Form eines Abstieges nicht standhalten könnte.
Wurde für Schürrle ein dt. Nationalspieler geholt? Für Baumann 6 Mio. in einen Torwart gepumpt? Für Ginter eine adäquate Sofort-LÖsung?
Das Gehimnis dieser beiden Klubs ist eine gewitzte Einkaufspolitik, die fast (!) ausschließlich einen Wiederverkaufswert oder zumindest ein überschaubares Risiko in sich trägt.
Eier wie Occean mit hohem Fix-Kosten-Anteil wären undenkbar.
Ich würde des Weiteren Jedem raten, sich mal in beiden NLZ's kundig zu machen. Freiburg genießt da ein wenig den Wettbewerbs-Vorteil der Diaspora, wenngleich sie oberhalb des Schwarzwalds erst gar nicht scouten brauchen. Aber Mainz hat es geschafft, in vielerlei Hinsicht ein Alleinstellungsmerkmal zu erwirken.
Und so könnten beide Vereine ein Abrutschen verkraften. Schon alleine, weil ein Gegenwert inform der Mannscahft dastünde, die viele Jahre Puffer versprechen.
Und so kommt man erst gar nicht in Bedrängnis, das Vereins-Model aufgeben zu müssen.
Denn letztlich ist es doch gar niht die Frage von modern oder unmodern. Sondern ob es bedarfsgerecht erscheint oder nicht.
Wobei ich bei letztem Punkt mir schon vorstellen könnte, dass es Sinn machen würde, wenn wir erst einmal ähnliche sportliche Meriten erwerben wie in Mainz und Freiburg es in jüngster Vergangenheit passierte. Der Erfolg hier würde eine höhere Strahlkraft freisetzen.