ch bin der Meinung, dass der Artikel von WKV sehr unglücklich und einseitig verfasst wurde.
Unglücklich ist vor allem diese Formulierung.
Denn der Artikel wurde von mir hier verlinkt und eingestellt, aber nicht verfasst.
lieber WKV, nehmt doch bitte einmal klar Stellung zu den Ablehnungsgründen des Vorstands.
Du bist aber jetzt nicht wirklich der Meinung, ich hätte dies nicht getan in den letzten Beiträgen?
Was soll das sein, eine Zermürbungstaktik?
Und um das mal klarzustellen: Ich hab an den Gesprächen nicht teilgenommen, und mit Sicherheit bin ich kein Sprecher der Perspektive FCK.
Das Thema bewegt mich einfach, weil ich sehr gerne etwas mehr Vereinsleben als passives Mitglied hätte, etwas mehr vom Verein, als dies zur Zeit der Fall ist.
Weil ich es aus meiner aktiven Zeit so noch kenne. Die Namen Tessie, Merk, Kitter, stehen für mich die "alte" FCK-Familie. Ein Vereinsleben, über das "zahl, aber ansonsten geh uns nicht auf die Nerven" hinaus.
Interessanterweise kommen diese "Argumente" contra Fanabteilung meist von Leuten, die eh nicht am Fanleben teilnehmen, eine Fanversammlung nur von dbb her beschrieben kennen, und die JHV besuchen und damit eben zufrieden sind.
Das ist aller Ehren wert, es gibt aber auch noch andere, die mehr FCK leben wollen.
Und mit einem Märchen kann man aufhören: der Eingriff ins Tagesgeschäft, ins operative Geschäft. Man kann maximal in den Vereinsrat vordringen, etwas, dass völlig legitim ist, denn man ist Teil des Vereins, nur hat man bislang keine Möglichkeit, weil eben kein Abteilungsleiter. Ein Vertreter der passiven Mitglieder ist im Vereinsrat nicht vorhanden. Und ich bin der Meinung, wenn es ein solches Gremium gibt, dass sich um die Geschicke des Vereins, nicht aber der Lizenzspielermannschaft dreht, haben wir als Mitglieder das RECHT daran teilzunehmen. Und zwar mehr als einmal im Jahr auf der JHV, wo viele Themen überhaupt nicht zur Sprache kommen.
Der FCK ist meiner Erfahrung nach der einzige Verein, der sich beschwert, dass seine Mitglieder MEHR machen wollen, anstelle weniger.
Der "Zugriff auf das Tagesgeschäft" ist, soweit ich mich eingearbeitet habe, auch nicht geplant, und auch gar nicht möglich. Was auch gut so ist, ich glaube nicht, dass hier Leute sitzen, die Vorstandsarbeit leisten wollen.
Wohl aber Vereinsarbeit. Und da muss es doch eine Möglichkeit geben, mehr als 16.000 Mitgliedern eine irgendwie geartete Mitarbeit am Verein und dem Vereinsleben zu ermöglichen.
Und das ist völlig legitim, da muss man nicht gleich ein Umsturzversuch vermuten. Wie gesagt, wenn eine "Opposition" einen Umsturz versuchen sollte, dann mit Sicherheit nicht aus einer Abteilung heraus, die dem Vorstand untersteht bzw. der Vorstand weisungsbefugt ist. Wäre irgendwie minderschlau, oder?
Nicht bei jedem "Da, ein Heckenschütze" auch drauf springen.
Es gibt laut der Satzung des FCK keine Möglichkeit, als Abteilung des FCK Einfluß zu nehmen auf das operative Geschäft.
Es gibt einfach keine. Das sind Märchen.
Um es mal anders zu fragen:
Wäre denn ein "Dachverband" außerhalb des FCK für den FCK erstrebenswerter?
DA entstünde meiner Meinung nach tatsächlich ein Nährboden für "Wechselwillige", weil man einen Verein neben dem Verein schaffen würde. WIRKLICHE PARALLELSTRUKTUREN, die dem Verein wenig nutzen würden. Wo eventuell Nichtmitglieder Einfluß über den Dachverband auf die Vereinsarbeit nehmen könnte.
DEN würde ich weitaus weniger gerne sehen als eine Abteilung "Passive Mitglieder" im Gerüst des Vereins 1.FC Kaiserslautern.