Du kannst das beste Spielsystem haben, das nutzt alles nichts, wenn der Wille und der Einsatz fehlen. Die berühmte Geilheit auf den Sieg, bei Union und Pauli schön zu sehen, bei uns eben nicht.DeNo91 hat geschrieben:Zitat:
"Der FCK tat sich bei seinen Angriffsbemühungen schwer, das versuchte schnelle Kombinieren wurde durch den gefrorenen Untergrund erschwert. Es war zu viel Feinkostabteilung und zu wenig Leidenschaft gegen einen Gegner, der den Sieg mit aller Macht wollte. „Union hat mehr investiert, war bissiger in den Zweikämpfen“, stellte FCK-Trainer Franco Foda später fest. Wahr – und traurig ..."
Das muss FF endlich mal erkennen. Ansonsten direkt auf die Bank mit den ganzen "Schönspielern" !
zur RheinpfalzDie Rheinpfalz am Sonntag hat geschrieben:1. FCK
Zu lieb zum Kämpfen
Der 1. FC Kaiserslautern verliert im Aufstiegsrennen der Zweiten Liga an Boden. Das 0:2 bei Union Berlin ist nach dem 0:1 in St. Pauli die zweite Niederlage in Folge. Union besticht durch großen Siegeswillen und Teroddes Traumtor.
Zum Brüllen: Mo Idrissou bringt in Berlin kein Bein auf den Boden. Der Frust muss raus. Foto: Kunz
Von Oliver Sperk
BERLIN. Nicht nur die "Berliner Bagaasch" hatte sich diesen eisigen Dezemberabend an der charmanten Alten Försterei in Köpenick ganz anders vorgestellt. Die Berliner Freunde des 1. FC Kaiserslautern wollten ihrer Mannschaft zum Rückrundenstart in der Zweiten Fußball-Bundesliga Anspornendes mit auf den Weg geben: Gekonnt zelebrierten sie im randvollen Gäste-Fanblock ihre rot-weiße Choreographie mit dem Spruchband "Die Hauptstadt ist vom Teufel besessen".
Nun, auf dem trotz Rasenheizung leicht angefrorenen Spielfeld präsentierten sich die Roten Teufel gar wenig furchteinflößend und manchmal schon fast vorweihnachtlich brav. Die 0:2 (0:1)-Schlappe der Lauterer am Freitag beim 1. FC Union Berlin war die logische Konsequenz.
Alles, was FCK-Trainer Franco Foda an den Berlinern hernach lobte, vermisste er bei seiner eigenen Mannschaft: den unbedingten Siegeswillen, die Laufbereitschaft, die Aggressivität und den Biss in den Zweikämpfen. So durfte Union-Flügelspieler Christopher Quiring in den beiden spielentscheidenden Situationen jeweils ungehindert von rechts flanken, beide Male vollstreckte Angreifer Simon Terodde (44. und 66. Minute). Beim 1:0 war der anfangs sehr starke, dann von Minute zu Minute immer mehr abbauende FCK-Linksverteidiger Alexander Bugera zu weit weg vom Flankengeber. Und beim 2:0 attackierte der am Freitagabend erschreckend zweikampfschwache Mimoun Azaouagh Vorlagengeber Quiring alibimäßig mit "Füßchen heben". (...)
werauchimmer hat geschrieben:[...]
Der Rest der Truppe hat dann schlichtes, mittleres Zweitliganiveau.
Wer glaubt, dass das mit Gesprächen und arbeiten in der Winterpause aubzustellen ist, der ist entweder der Cheftrainer, oder naiv.
[...]
Wenn Du schon vehement Pyro einforderst und Du Dir sicher bist das der FCK mit den eingesparten Strafgeldern nichts anzufangen weiß, ja dann hätte ich eine Idee. Der FCK steckt das gesparte Geld in unser Jugendleistungszentrum und Du bezahlst künftig die Strafgelder. Wär doch angebracht oder? Ich möchte Dir gerne sagen was ich von Deiner Einstellung halte, aber ich mach`s besser nicht sonst werde ich von Thomas wieder für längere Zeit gesperrt.teufelwiesbaden hat geschrieben:Die Leistung der Mannschaft in Berlin war wirklich bescheiden, aber man sollte es ihr wirklich nachsehen.
Schließlich war unser letzter logischer Sieg am Bornheimer Hang, denn da brannte unsere "Bunte Kurve" lichterloh.
Die Quintessenz ist klar: Ohne Pyro keine Siege, selbst gegen Regensburg gibts ohne brennende Lichtlein keinen Sieg und in Pauli und Köpenick bekamen wir ohne die heiligen Fackeln so richtig auf die Fresse![]()
Die Vereinsführung ist so langsam verzweifelt, weil sie nicht weiß wie sie die eingesparten Strafgelder sinnvoll investieren kann.
Es tut mir wirklich leid, mich in diesem Forum schon kritisch gegenüber unseren vermummten Feuerwerkshelden geäußert zu haben, aber jetzt ist es selbst mir klar:
Ohne Pyro keine Fankultur.
Ohne Pyro keine Siege.
Ohne Pyro keine gerechte DFL.
Ohne Pyro kein Aufstieg.
Lasst es fackeln, Genossen einer gerechten Welt :!
Pyro ist geil!!!
![]()
![]()
![]()
![]()
Ich dachte eigentlich mit Dick, Heintz, Borysiuk, Idrissou, Zellner, de Wit, Jessen hätten wir genug Spieler die kämpfen können und mit den kreativen Baumjohann, Zuck, Fortounis genau die richtige Mischung bilden.WernerL hat geschrieben:Ich denke wer eine kämpferische Truppe haben will muss auch dementsprechende Spieler dazu einkaufen...!
Mir gings genauso, Du sprichst meine Worte. Handy aus, die Hertha kann ich auch abends noch verfolgen.grasnarbe hat geschrieben:Heute ist was seltsames passiert: ich hab die Ergebnisse der Zweitligaspiele vom Mittag in der Sportschau erfahren. Normalerweise ein Unding. Usus ist es, egal wo und wie, an die Spielstände der aktuell laufenden Spiele der Konkurrenten zu kommen.
Wenn sich unsere Mannschaft so wie in den letzten drei Spielen hängen lässt brauche ich mir keinen Kopf um die Konkurrenten zu machen!
Was soll ich mir Gedanken machen ob Hertha gewinnt oder Punkte läßt, ob Braunschweig 8 oder 11 Punkte weg ist, ob Cottbus oder wer uns auf die Pelle rückt.
Wir hatten alles in eigener Hand, haben wir das immer noch?
Ich denke ja, wir gewinnen gegen Aalen, überwintern auf dem 3.Platz und ab Februar geht die Mannschaft mit mehr Elan wieder in die Rückrunde.
Und dann interessieren mich auch die Ergebnisse der Konkurrenten wieder live und in Farbe.
Nicht nur die Mannschaft braucht dringend die Winterpause um sich neu aufzustellen, viele der Fans brauchen sie auch.......
Auch ein guter Läufer kann als Kämpfer bezeichnet werden.WernerL hat geschrieben:Ich denke wer eine kämpferische Truppe haben will muss auch dementsprechende Spieler dazu einkaufen...!
Früher hatte der FCK die Kuntz, Funkels, Sforzas, Schönbergs usw...
Wir haben heute (bzw. seit letzter Saison) aus meiner Sicht eher spielerische Typen wie BJ oder Zuck...die technisch versiert sind, schnell, beweglich aber beileibe keine Kämpfer und Grätscher...
Unser spielerisches Potenzial ist womöglich gar höher als 2011 aber wenn Gegner hart rangehen dann läuft weniger zusammen...
Ein Resultat was übrigens auch die Bayern früher vom FCK zu spüren bekamen, deswegen waren wir so erfolgreich, im Besonderen gegen den FC Bauern.
Ware das Spiel am 24.12. statt am 14. wären wahrscheinlich noch weniger Zuschauer da. Auf das Thema Spielpläne und Anstosszeiten möchte ich hier lieber nicht eingehen, im Vergleich zu DFB und DFL ist die nordkoreanische Staatsführung ein Wunder an Flexibilität.salamander hat geschrieben:Der Spielbericht passt schon, das Positivste in Berlin war die Solidarität der Fußballfans.
Bin mal gespannt, wie die tatsächliche Zuschauerzahl am nächsten Freitag ist (Eiseskälte, Weihnachtsfeiern). Rechne mit maximal 10.000-15000 tatsächlich Anwesenden. In jedem Fall wirds ein neuer Minusrekord seit vielen, vielen Jahren.
paulgeht hat geschrieben: Wie dem dann anders beikommen? Oder kann man diese Saison Deiner Meinung nach jetzt, nach zweieinhalb Niederlagen am Stück, nur noch abschreiben?
Ich habe halt Sorge, .......dass wir in der Winterpause wieder aus reinem Aktionismus heraus ein paar Spieler verpflichten, die Mannschaft (noch mehr) umbauen und dann alles aus den Fugen gerät.
Sicher ist es keine einfache Aufgabe, aber den Turn-Around hat Kuntz doch versprochen. Sollte er es nicht schaffen, müßte er sich konsequenterweise an seinem eigenen Selbstverständnis orientieren.werauchimmer hat geschrieben:Nur kommen jetzt die äußeren Zwänge ins Spiel: Das ausgerufene und massiv gefährdete Saisonziel, die Misserfolge, die Enttäuschung der Fans und der Frust der Mannschaft.
Das alles in Kombination führt dann zu den oft beschriebenen Regeln des Geschäfts: Die Mannschaft zweifelt an sich und am Trainer und der ist dann einfach verbrannt.
Ist er heute schon verbrannt? Ich weiß es nicht, ist er es nach einer Niederlage gegen Aalen? Ja, ohne wenn und aber.
Das alles ist wieder die Folge der Konzeptlosigkeit und da beißt sich die Katze in den Schwanz.