K-TOWNFOREVER hat geschrieben:...Wenn der Trapp eine Ausstiegsklausel fordert im Falle das wir Absteigen dann hat er keinen Vertrag bei unserem 1.FCK verdient. ... Amedick der auch in Liga 2 seinen Vertrag verlängert hat und ein Zeichen damit gesetzt hat, oder man lässt es bleiben.
Amedick hätte auch 1.Liga spielen können....Wie wir 1996 abgestiegen sind was war da? Komplette Manschaft is zusammengeblieben mit allen Großen Namen. Sogar ein Weltmeister hat 2.Liga gekickt. Das ist Größe und das muss ein Beispiel sein ...
Der Unterschied zu 96 bleibt aber, dass für Brehme z.B. die Karriere eh gelaufen war. Wenn Trapp eine Saison wieder 2. Liga spielt, dann ist seine Karriere gelaufen. Dann wird er nie mehr ne Chance auf die Nationalelf bekommen. Man sieht ja wie es geht: Eine eher durchwachsene Saison ruht er sich auf seinem Marktwert aus und schon tauchen überall neue "Keeperstars" auf, die sich sofort in der Rangliste an ihm vorbei schieben. Wenn er altersbedingt nicht mehr U21 spielen kann, dann wird er nicht mal die Nummer 3 in Deutschland sein.
Wenn er jetzt verlängert, baut er darauf, dass sich die Lage auf dem Transfermarkt für ihn in den kommenden 2 Jahren entspannt. Das ist für alle Beteiligten das Beste, auch wenn man sich auf eine festgeschriebene Ablöse bei Abstieg um die 2-4 Millionen zum Ende dieser Saison einigt.
Amedick ist ohne Zweifel ein toller Fussballer und Mensch. Trotzdem hatte er nie genug Format um dauerhaft in der Bundesliga die Rolle zu spielen, die er neben dem Platz perfekt und vorbildlich ausgefüllt hat. Das ist sehr traurig und zeigt, dass auch Vereine, so wie Fussballer, heute einfach in erster Linie an den eigenen Erfolg denken müssen. Man sollte also auch nicht verklären, wieso Amedick damals verlängert hat. Er wusste und weiss doch genau, dass der FCK der Höhepunkt seiner Karriere war, ebenso wie Sippel. Es gibt keinen Grund, sie alle als Märtyrer darzustellen, nur weil sie ohne grosses Murren ihre Verträge verlängert haben - mit dem (vermeintlichen) Potenzial eines Trapps, Sams, Ilicevics, Borysiuks oder Kagelmachers hätten die meisten eine grössere, lukrativere Herausforderung gesucht.