Gebe es offen zu. Nicht eingeweiht und lange Zeit nichts ahnend, fiel es mir gerade eben erst wie Schuppen von den Augen. Dabei läuft gegenwärtig ein, allerdings von der Öffentlichkeit geschickt verborgener, listiger und geradezu diabolischer Schachzug vor unseren Augen ab.
Offiziell gab unser Vorstandsvorsitzender für die Saison 2010/11 die Devise "oben bleiben" aus. Insgeheim aber verfolgt er einen geheimgehaltenen teuflischen Schlachtplan unter der Losung "Kaiserslautern 21 gegen Stuttgart 21". Alles sollte in der Hinrunde auf die Punktzahl 21 hinauslaufen, für die Rückrunde ist dann als Krönung das Kürprogramm vorgesehen.
Angefangen hatte das Ganze im Sommer 2009, als der gebürtige Baden-Württemberger Marco Kurz bei der pfälzer Vorstandsetage anklopfte. Visionär Kurz sah die sich an
bahnenden Katastrophen im Ländle voraus und bat daher Stefan Kuntz um Asyl. Teufelskerl Kuntz vergegenwärtigte sofort die sich ihm bietende Chance und brachte mit der Verpflichtung des neuen Trainers eine geheime Mission auf den Weg.
Als nächste Stufe im teuflischen Verschwörungswerk trat alsdann FCK-Mitglied und Schlitzohr Heiner Geißler auf den Plan. Initiierte sich nach Außen hin als Schlichter, sah sich allerdings im geheimen, hämisch in sich hinein grinsend, als ausgefuchsten satanischen Schlächter. Alles lief wie geschmiert, schön abgelenkt redete man sich dort in aller Öffentlichkeit die Köpfe heiß. Alles lief nach Plan und das Kuckucksei Geißler schickte schickte mit seinem Schlächterspruch Stuttgart nach unten und versah das teuflische Machwerk auch noch zudem, als Bonus getarnt, mit einem kleinen Plus-Zeichen.
Der langen Diskussion überdrüssig übersah man im Ländle dummerweise leichtfertig diese kleingedruckte Finte. Dieses Plus stand allerdings für den Abstieg des fußballerischen Aushängeschildes Vauäffbäh. Pech gehabt und dumm gelaufen! Damit war dann auch planmäßig die Mission von Satansbraten Heiner Geißler in diesem geschickt eingefädelten Komplott beendet und erfüllt. Vom Strippenzieher zum Spätzleabzieher.
Während der FCK sich entspannt vom höchsten Fußballberg herab das Geschehen auf dem grünen Rasen betrachten kann, schaut man indes im Schwabenland - geradezu sprichwörtlich - (teufel-) gehörnt in die Röhre und sieht kein Licht am Ende der noch lange nicht gebauten Tunnels zwischen Stuttgart und Ulm.
Jetzt fragt sich natürlich ganz Fußball-Deutschland, welche Rolle jetzt der Ex-Lauterer Bruno Labbadia in diesem Verschwörungsthriller spielt... Das wird aber wohl vorerst noch einige Zeit ein gut gehütetes Geheimnis bleiben. In ein paar Jahren werden wir es dann sicherlich erfahren, wenn Wikileaks die Details der Geheimdokumente veröffentlichen wird. Aber noch liegen die noch gut gesichert (bei unserer Abwehr

) in den Katakomben der Bastion Betzenberg.
Da muss sich die Weltöffentlichkeit also leider noch etwas gedulden. Am Ende der Saison wird zumindest ein Teil des (offenen) Geheimnisses gelüftet werden und der Auftrag Luzifers endgültig erfüllt sein: der 1.FC Kaiserslautern bleibt oben, der VFB Stuttgart muss nach unten!

Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.
Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.