Mac41 hat geschrieben:fck-stein hat geschrieben:Bei uns heißen die Dinger= Kreppel.
Kreppelsche und Faasekieschelscha is nit das selbe, aach wenn se sisch gleische.
Da ist zum einen die Größe, Kreppelsche sind kleiner. Zum zweiten ist der Teig ein anderer. Bei den "Kieschelscha" ist es ein klassischer Hefeteig, Bei den "Kreppelsche" wird ein Quarkteig verwendet.
Im Rheinland heißen Kreppelsche Mutze in Sachsen werden Quarkkeulchen hergestellt, die Kreppelschen gleichen, in denen aber noch Kartoffeln verarbeitet werden.
Allen gemeinsam ist das schwimmende Ausbacken in heißem Fett.
Quelle:
Meine Oma und meine eigene Küche!
Einspruch euer Ehren!
Kreppel, oder auch Kräppel, ist ein, in Hessen und Rheinland Pfalz weit verbreiteter Begriff für
den klassischen Hefeteigberliner. Klassische Füllungen für dieses lecker Gebäck, sind vielfältig. Aprikose und Himbeer-Johannisbeer Konfitüre sind sehr weit verbreitet. Im Osten findet man sehr häufig Pflaumenmusfüllungen. In Bayern auch meistens Aprikose, wobei weite Teile Frankens auf Hiffenmark (Hagebuttenmus) schwören.
Mutzen, Mutzelmandeln, Quarkkeulchen etc. sind in der Tat Backpulvergelockerte Quarkteiggebäcke.
Die Fassenachtskiechelscher,(der Schreibweise sind keine Grenzen gesetzt)sind in ihrem jeweiligen sprachlichen Einsatzgebiet meistens einfach auch nur die einfachen Berliner.
Die Ausnahme bilden hier verschiedene Gegenden im schwäbischen. Dort werden die Teile nicht rund aufgearbeitet und verbacken, sondern ausgerollt, in Rautenform geschnitten und dann wie ein handelsüblicher Berliner weiterverarbeitet. Klassischer Weise jedoch ungefüllt.
Bei weiteren Fragen zum Thema Feingebäck,
hier werden sie geholfen ...
An die Ernährungsfetischisten dieses Threads:
DAS hat was mit Genuss zu tun!
