@xberg
Vermutlich wissen viele worauf Du hinauswillst und klar ist das rational auch im weitesten Sinne richtig.
Und es ist sicherlich auch nicht vorteilhaft, wenn ein Raunen durchs Stadion geht, wenn Occean an der Seitenlinie steht. Andererseits: kann man es den Leuten verdenken? Es waren viele Spiele dabei, wo die Einstellung nicht stimmte (ok, das wirst Du evtl. bestreiten, aber ich stelle mir unter Kampf was anderes vor...) und dann sitzt man da und das Team eiert in nem wichtigen Spiel gegen Bielefeld rum und nix geht und dann kommt auch noch Occean.
Nicht falsch verstehen, Occean kommt zu schlecht weg bei den Leuten, aber es hätte auch Bunjaku oder sonstwen treffen können. Und irgendwie gab es das doch schon immer (was nicht heißt, dass es gut ist...). Frag mal bei Markus Schupp - einem der größten Talente der FCK-Geschichte - nach. Oder bei Allievi und Trunk, da hat das halbe Stadion gelacht so ne Scheiße haben die gespielt und wenn sie dann ne Bude machten wurden sie geliebt.
Finde die Unterstützung der Fans im Rahmen des Ganzen eigentlich noch ganz gut. Und die haben ähnlich wie bei HSV auch ein ganz gutes Gespür dafür, wenn etwas nicht läuft, d.h. Spieler nicht voll bei der Sache sind.
Vegleiche mit Bremen, Freiburg oder Braunschweig? Schwierig..., Freiburg hat ein Top-System und einen tollen Trainer, Braunschweig als Underdog die Geduld bewiesen und Bremen ist traditionell eher ruhig. Zudem hat man dort nach außen hin klar kommuniziert, dass der Klassenerhalt das erste Ziel ist und man nicht soviel erwarten sollte.
Gelänge dies in Lautern auch? Könnte man dem Publikum verklickern (ohne hohle Phrasen wie Kampftruppe, Herzblut und Betzenbergfeeling) dass es für den FCK nötig ist sich komplett neu aufzustellen und dieser Vorgang vielleicht 2-3 Jahre dauern könnte?
So viele Leute sind einfach nur genervt von den Sprüchen, Interviews usw. Das Marketing hat sich auch ausgelutscht, wenn da 11 Jungs rumrennen, die nur ansatzweise den FCK verkörpern. Nach all den Jahren der Fluktuation hat man es sich ein bisschen abgewöhnt sich an Spieler zu gewöhnen.
Kurzum: wenn es richtig gemacht wird, kann man den Leuten wohl schon verklickern, dass wir ein Zweitligaklub mit Hand und Fuß sind. Nur muss da ein Rädchen ins andere greifen und oft sind es sogar kleine Dinge, die die Fans stören.
Ich würd z.B. sofort einführen, dass Lauternspieler gefälligst schwarze Fußballschuhe tragen müssen.
