Das stimmt allerdings!kepptn hat geschrieben: Nun, das ist Ausdruck des Zeitgeists. Man muss ja heute schon mit 32 Parteivorsitzender sein, in dem Alter wurde man früher, ales es noch richtige Politikern gab, überhaupt erst mal wahrgenommen.
Ähnlich sieht es doch auch im Hochschulbetrieb aus. Da haben 35-jährige Damen und Herren als Prof. Dr. bereits einen Lehrstuhl inne und wollen einem erklären, wie die Wirtschaft funktionert. Wenn man mal davon ausgeht, dass derjenige mind. 10 Semester studiert hat und 1-2 Jahre in die Dokotorarbeit investiert hat, bleiben (bei einem Alter von 19-20 Jahren bei Studienbeginn) bestenfalls knappe 10 Jahre an möglicher Berufserfahrung übrig. Find ich persönlich ja ein bisschen wenig, um die (vermeintlichen) Führungskräfte von morgen auf das Berufsleben vorzubereiten.
Hauptsache, der Lebenslauf ist schön stringent. Bevor man sich da bei der Doktorarbeit zu lange aufhält, setzt man scheinbar lieber auf "Hilfe" von außen.
