FCK58 hat geschrieben:...
Wenn WkV`s Sohnemann schon Spülmaschinen repariert wie der Alte, kann er schließlich auch "Strapse gucken" wie der Alte. Das hat er sich dann aber redlich verdient.

Wenn man ein Buch, oder einen Katalog oft genug an ein und derselben Stelle aufschlägt fällt es irgendwann automatisch auf diese Seiten auf, wenn man es auf den Rücken stellt. Nix anderes dürfte dem Westkurvenveteranennachkommen passiert sein.
@WKV: Es gibt doch schon lange keine Längenbegränzung mehr für Werbeblöcke, es gibt einen Anteil an der Filmlänge, der Einzuhalten sein sollte und da haste aber wieder recht. Da halten sie sich genauso dran.
@Steini: Am eigenen Leib habe ich diese Loudness Scheisse beim letzten Metallica Album erlebt, als die Band sogar für ihre technischen Spielereien kritisiert wurde. Der Hammer: Um cool zu sein haben sie das gesamte Album als Material für das Videospiel Guitar Hero freigegeben, also als MP3 und das war wesentlich besser abgemischt und billiger als das Album selbst. Auch wenn man sich das Album im Internet kaufte war die Qualität deutlich besser.
@Iron Maiden: Kuriose Randnotiz: Ich hab Maiden in den späten 80ern wie viele andere Metalbands kennengelernt, ich glaube The Trooper war damals das aktuelle Album, jedenfalls war es DAS Cover, das mir am meisten in Erinnerung geblieben ist. Jedenfalls kamen dann die 90er und irgendwelche musikalischen Ausfallerscheinungen, ich erinnere mich beschämt an Dr. Alban, Snap und Kriss Kross (hiessen die so?) bevor ich dann von Nirvana gerettet wurde. Egal. Im Jahre 1994 zog es mich nach Landstuhl in die Berufsfachschule und da gab es den verhassten Religionsunterricht. Zum Glück hatte der Lehrer, er war eine nahezu perfekte Verkörperung von Ned Flanders, die Zeichen der Zeit erkannt und verzichtete auf religionsspezifische Themen. Es gab also die damalgien Dauerbrenner Okultismus, Drogen blablabla. Irgendwann wollte er uns das Thema Musik und Komposition näher bringen und demonstrierte das anhand eines Musikstücks. Er kam also wie üblich mit seinem Köfferchen, Pullover, darunter sauberes Hemd, ordentlich gekämmt in den Raum, hatte ein Kofferradio dabei und meinte er wolle uns mal sein Lieblingslied vorspielen. Er schaltete das Gerät an und es erschallte in nicht unordentlicher Lautstärke: The Number Of The Beast
Er ging dann detailiert auf die Arrengements ein, die Komposition, dass das Stück wie ein Opernstück aufgebaut sei etc.. Diese Unterichtsstunde hat mein Leben verändert.