JG hat geschrieben: 15.01.2026, 15:26
Beim FCK wird's anscheinend mal wieder Zeit den einzigen Faustpfand den man hat, sein treues Publikum (andere nennen es Umfeld), zu kritisieren.
Dass gab es schon öfters und zwar immer dann, wenn den Verantwortlichen etwas zuviel Gegenwind entgegen bläst.
Vielleicht sollte man aber doch mal froh sein, dass gerade dieses problematische Umfeld hauptsächlich dazu beigetragen hat das der FCK noch lebt. Durch Mitgliederbeiträge in Millionenhöhe oder auch Dauerkartenverkäufe bei denen sich 90 Prozent aller Profivereine die Finger nach lecken würden. Einen Zuschauerschnitt, der in Europas zweiten Ligen seines gleichen sucht.
Die Kuh die man melkt schlachtet man nicht.
So isses
Glantalteufel hat geschrieben: 15.01.2026, 15:52
@JG
Ich kann mir gut vorstellen, dass es junge Spieler gibt bei denen eine Leihe im Raum steht, lieber nach Elversberg (nur als Beispiel) gehen, als zu einem großen Traditionsverein. Eben weil der Druck durch das Umfeld dort geringer ist und sie sich mehr auf's
spielen konzentrieren können.
Deinem ersten Satz stimme ich komplett zu. Deinem zweiten Satz möchte ich zur Hälfte widersprechen.
Ich kann mir ebenfalls vorstellen, dass junge Talente von Erstligisten lieber nach Elversberg gehen. Aber nicht wegen dem "Druck" unseres Stadions oder unserer Fans. Im Gegenteil: Das finden die bestimmt gut. Wenn sie schließlich aber doch lieber nach Elversberg gehen, dann -wie du ja auch sagst- weil sie sich dort
spielerisch weiterentwickeln können.
Die ausgeliehenen Talente aus der 1.Liga wollen sich nach Leihende bei ihrem Erstligaverein durchsetzen. Um das dafür nötige spielerische Level zu erreichen, erscheint ihnen offenbar die Spielphilosophie, die in Elversberg seit Jahren konstant umgesetzt wird, geeigneter zu sein, als die derzeit in Kaiserslautern dargebotene Spielphilosophie. Und selbst, wenn die jungen Talente lieber auf dem geilen Betze spielen würden -was ich mir auch gut vorstellen kann- werden ihre Berater und die Erstligisten das eventuell nicht so sehen.
Was eine Leihe über eine vernünftige Laufzeit, zb. 1,5 Jahre betrifft:
Es kann doch erfahrungsgemäß beim FCK jederzeit passieren, dass schnell, unerwartet und spontan der Trainer und die Spielphilosophie über Bord geworfen werden. Das scheint eine absolute Spezialität von Thomas Hengen zu sein und ist anderen Vereinen bestimmt nicht verborgen geblieben.
Was eine kurzfristige Leihe für die Rückrunde betrifft:
Ergibt weder für junge Talente noch für den FCK einen Sinn.