Bitte tu dir einen Gefallen und falle nicht auf solche Dinge rein. Wieschemann und Co haben den Niedergang des Vereins mit ihrem Größenwahn angetrieben und ohne sie stünden wir jetzt nicht da wo wir sind. Ob das Treiben gängige Praxis war, kann ich und ich glaube du auch nicht beurteilen, denn kein anderer Verein wurde wegen solchen Vergehen belangt. Dass Friedrich und Co natürlich vor der Kamera ihre Geschäfte nicht herausposaunen ist doch klar.johü hat geschrieben:Dass Herr W. nicht verurteilt wurde finde ich gut. Denn bei allen Unzulänglichkeiten, die Wieschemann, Friedrich und Herzog in der Aussendarstellung hatten, so habe ich doch den Eindruck, dass alle mehr oder weniger das Wohl des Vereins im Auge hatten. Viele fallen noch jetzt auf die Aussagen rein, was ich nicht verstehen kann. Was hätten sie noch tun sollen ,damit alle sie verachten?
Die Praktiken mit den Spielerverträgen waren doch seinerzeit in der Bundesliga gängige Praxis.Nur hier auf dem "flachen Land" sickerten halt Details nach aussen durch. In Dortmund und anderswo war man halt verschwiegener.
die eigentlich unheilvolle Person für den Verein war ein Herr R.C.J. , der sich sehr gut bezahlen liess und nur seine eigenen Interessen im Auge hatte.
Ihm mit seinem scheinheiligen Gerechtigkeitswahn haben wir den Niedergang des FCK zu verdanken
Im nachhinein und von außen betrachtet sehe ich das genauso. Bei uns kam eben alles zusammen. Unvermögen, habgier, selbstdarstellung, stolz und größenwahn. Das wurde von einigen typen personifiziert und in form von einigen persönlichkeiten mit verschiedenen charakteren nur zu eindringlich in den letzten jahren umgesetzt. Wer welche personen waren/sind wissen die meisten ganz genau.johü hat geschrieben:Dass Herr W. nicht verurteilt wurde finde ich gut. Denn bei allen Unzulänglichkeiten, die Wieschemann, Friedrich und Herzog in der Aussendarstellung hatten, so habe ich doch den Eindruck, dass alle mehr oder weniger das Wohl des Vereins im Auge hatten.
Die Praktiken mit den Spielerverträgen waren doch seinerzeit in der Bundesliga gängige Praxis.Nur hier auf dem "flachen Land" sickerten halt Details nach aussen durch. In Dortmund und anderswo war man halt verschwiegener.
die eigentlich unheilvolle Person für den Verein war ein Herr R.C.J. , der sich sehr gut bezahlen liess und nur seine eigenen Interessen im Auge hatte.
Ihm mit seinem scheinheiligen Gerechtigkeitswahn haben wir den Niedergang des FCK zu verdanken
Hmmm... und ich weiß noch wie der ganze Stiftsplatz bei der WM-Vergabe gejubelt hat... Wo waren da die ganzen Kritiker und Besserwisser, die wussten, dass so ein Ausbau NIE finanziert werden könnte? Ich habe sie nicht gesehen bzw. gehört!redcity hat geschrieben:
Der FCK hat unter Friedrich einen Ausbau für die WM beschlossen den der Verein defacto nicht finanzieren konnte, egal wie er sich auf die Beine gestellt hätte, der FCK wäre aus dieser Sache nicht lebend herausgekommen. Wahnwitzig, wenn man für alle Kosten über Summe X eine Übernahmegarantie gibt. Vergeben wurde der Ausbau an das Unternehmen Holzmann aus Frankfurt, damals stand das Unternehmen, einst größter Baukonzern der Welt schon mit dem Rücken an der Wand, im November 1999 wurde das Insolvenzverfahren erstmals beantragt. Einem solchen Unternehmen gebe ich keinen Millionen-Auftrag, wenn ich weiß wie es um den Baukonzern und um den Verein bestellt ist.
Na - Du machst mir SpassHatschongelb hat geschrieben:
Hmmm... und ich weiß noch wie der ganze Stiftsplatz bei der WM-Vergabe gejubelt hat... Wo waren da die ganzen Kritiker und Besserwisser, die wussten, dass so ein Ausbau NIE finanziert werden könnte? Ich habe sie nicht gesehen bzw. gehört!
So, wie sich einige hier präsentieren, war das doch ganz offensichtlich, dass wir uns das nicht leisten konnten... Nur die doofen Vereinsverantwortlichen haben das nicht kapiert...Nasenbär hat geschrieben:
Na - Du machst mir Spass
Ich war damals auch auf dem Stiftsplatz und hab gejubelt! Warum? Weil ich der festen Überzeugung war, dass die schon nen Plan in der Tasche haben wie sie das finanzieren! Tja - falsch gedacht! Im Nachhinein ist man immer schlauer.
Ich frag mich aber ernsthaft wer zu diesem Zeitpunkt WISSEN konnte, dass der Ausbau nicht zu finanzieren ist!!!
KA - mir war das jedenfalls nicht klar. Und zwischen einer gewissen Skepsis ob des großen finanziellen Aufwandes und dem Wissen, dass es definitiv nicht bezahlbar ist liegen nunmal Welten!Hatschongelb hat geschrieben:
So, wie sich einige hier präsentieren, war das ja ganz offensichtlich... Nur die doofen Vereinsverantwortlichen haben das nicht kapiert...
Ich versteh nicht so ganz auf was Du eigentlich hinauswillst?! Ich habe erstens geschrieben, dass ein Verein wie der FCK nicht AUF DAUER mit den Bayern mithalten kann und zweitens hab ich ja auch gesagt, dass der Hauptfehler NACH der Meisterschaft gemacht wurde - und da war Rehhagel schon da, oder?Kelle hat geschrieben:@Nasenbär:
Du schreibst es behaupte niemand, dass er auch nicht vieles richtig gemacht hat. Sorry, für mich liest sich das fast ALLES anders. Ich lese NICHTS oder nur von ganz wenigen, die dann immer gleich niedergemacht werden.
Mit dem FCB konkurrieren...dazu einmal zur Stimmung damals ein Zitat
aus dem Spiegel-Online:
Wer durch so etwas nicht motiviert wird, sich mit den Großen zu messen, hat kein "Herzblut". Deshalb glaube ich glaube dass der Größenwahn, den heute sogenannte Insider hier bei Friedrich und Co anprangern, die Fans selbst verursacht haben (was ich auch gut verstehe!). Das ist wie in der Wirstchaft: Ein Unternehmen macht heute diesen Gewinn, dann wollen die Aktionäre nächstes Jahr noch mehr sehen, egal wie und egal warum im Vorjahr der Gewinn mal so hoch war...
Aber ich verstehe es nicht, dass das heute nur die da oben von damals gewesen sein sollen. Das ist einfach nur äußerst schwach. Und ich prophezeie: Dem Stefan wird es (leider) genau so gehen...
Ähh und eins habe noch vergessen: Wer hat den Meistertrainer von damals in die Klickerstadt geholt? .... Richtig!
Deinen vorherigen Beitrag unterschreibe ich als Mitglied und langjährigerKelle hat geschrieben:und nochmal um das zu unterstreichen was ich eben schrieb- leider nicht zitier- aber nachlesbar unter
http://bundesliga.suite101.de/article.c ... erslautern
Das muss Du und die andern hier mal lesen, insbesondere der letzte Abschnitt "unzufrieden mit dem Erfolg".
Immer unzufrieden, immer mehr und immer die andern.
Ich dachte Kaiserslautern liegt ganz tief im Westen...
Meinst Du nicht, daß das alles allzu menschlich ist?Kelle hat geschrieben:@nasenbär
Ja ja, das Leben ist nicht schwarz und nicht weiß...Und Risiken die man eingeht, die muss man auch verantworten.
Auf was ich hinaus will ist ganz einfach:
Genauso wenig wie ein Chef sagen kann "bei mir arbeiten nur Idioten" ohne dass er sich fragen lassen muß, wer die ganzen Idioten denn eingestellt hat, können jetzt alle FCK Fans sagen, "das waren alles Idioten da oben" weil ihr sie gewählt habt.
Das ist nämlich die Quintessenz von der ganzen Geschichte -egal was wahr ist oder nicht (und die steht bekanntlich nicht in der Zeitung, schon garnicht in der RHEINPFALZ)- jeder der hier auf die Gurus aus alten Zeiten ein tritt, sagt eigentlich nichts anderes als "schaut her was für ein D... ich doch bin. "Denn ich ich hab die gewählt oder ich bin nicht hingegangen weil ich zu strack war oder oder oder..."
Dann steh ich aber dazu, dass ich ein Mitläufer bin und gebe zu dass ich damals mitgejubelt habe und auch wie die "da oben" daran geglaubt habe, dass man das schaffen kann. Jeder der sagt, er hätte damals, bei dieser Stimmung, bei diesem Rückenwind, gesagt, "bloß kein Risiko mit neuen Top-Spielern", jeder der die Kirchpleite vorausgesagt hätte, wäre doch in diesem Hype als Dorfdepp hingestellt worden, genauso wie ihr heute die alten als D...en hinstellt.
"Mama, ich war's ja nicht sondern der da..." So kommt das bei jedem an, der mit Abstand zu dieser Sache solche Statements liest. Und das ist KEINE Auszeichnung für die FCK-Fans